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Düsseldorfer Cafe´ - eine Erfolgsgeschichte im fünften Jahr

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Düsseldorf Café - eine Erfolgsgeschichte im fünften Jahren

Fair gehandelt - biologisch angebaut - r(h)einisch genossen so ist der Düsseldorf Café auch nach seinem fünften Geburtstag immer noch ein Renner. Die jährliche Verkaufsrate steigt (auf inzwischen 2,5 Tonnen), über 70 Verkaufsstellen (!) bieten die handlichen Verpackungen an, 15 Firmen, Büros, Praxen (wie Rathaus, Ärztekammer, City-Bank, Landeskirchenamt, DGB-Bildungswerk, Rheinbahn, Henkel, Heinrich-Heine-Universität u. a.) bieten bereits ihren MitarbeiterInnen und Kunden fairen Kaffeegenuss. Dennoch wird das ehrenamtliche Team rund um den Kaffee nicht müde, für ihn zu werben. An 16 Terminen alleine in 2006 waren die Akteure mit dem Kaffeestand, -ausschank und -verkauf "vor Ort": ob die vier Hofgartenkonzerte bei den Eine Welt Tagen, Straßenfeste, Bücherbummel, Kabarettnacht im Schauspielhaus, beim "Tag der Arbeit" oder Südparkfest, beim Blumenmarkt... immer ermöglichen die entspannte Atmosphäre und die vielen BesucherInnen intensive Gespräche mit Neugierigen und Interessierten.
Als Service für alle Kunden wird der Kaffee auf Bestellung von den Fahrradkurieren rotrunner ausgeliefert - schnell und umweltfreundlich.

Weitere Werbung erfolgt durch monatliche Anzeigenseiten im "Biograph" und in der "Libelle" (kostenlose Kulturmagazine für Düsseldorf mit Auflagen von 45.000 bzw. 28.000) durch Film-Spots in den U-Bahnhöfen, regelmäßig in den monatlichen Bürgerfunksendungen und bei Fernsehinterviews verschiedener Akteure. Internetseiten weisen auf den Städtekaffee hin, für den Oberbürgermeister Joachim Erwin Schirmherr ist. Der Düsseldorf Café ist inzwischen in der Stadt weit bekannt und beliebt für den eigenen Genuss und als Mitbringsel.

Ziele des Projektes:
Primäres Ziel ist - wie bei allen Fair-Kaffee-Kampagnen - die Stärkung des Absatztes fair gehandelter Produkte. Gleichzeitig sollen Information über Produktionsbedingungen in Ländern des Südens aufgezeigt werden und unsere Möglichkeit, diese deutlich zu verbessern.
Somit richtet sich das Projekt gleichermaßen an die öffentliche Hand, Firmen und Unternehmen sowie Gruppierungen, Vereine, Gemeinden und Privatpersonen.
Gerade die ungwöhnlichen Verkaufsstellen, die breite Werbung und die vielen Präsentationen in der Stadt sind geeignet, auch Menschen anzusprechen, die bisher keine Kunden im fairen Handel waren.
Fernziel ist, dass aller Kaffee und andere Produkte unter fairen Bedingungn produziert und vermarktet werden.

Dieses Projekt wurde gemeinsam entwickelt / unterstützt vom:
  1. Düsseldorf Café Team
  2. Agenda Fachforum I
  3. Eine Welt Forum Düsseldorf e. V.
  4. über 70 Verkaufsstellen im gesamten Stadtgebiet
  5. gepa - und darüber die Kaffeebauern in den Ländern des Südens
  6. NEMO, Düsseldorfer Pantomime, der für den Kaffee wirbt
  7. Oberbürgermeister Joachim Erwin - Schirmherr
  8. Umweltamt, Lokale Agenda

... eine Erfolgsgeschichte im fünften Jahr

Der genussvoll präsentierte Kaffee macht deutlich, dass das Thema fairer Handel nicht gleich zu setzen ist mit Verzicht unsererseits, denn der fair gehandelte Düsseldorf Café tut gut - uns durch seinen hervorragenden Geschmack und natürlich den Kaffee-Bauern durch faire Preise und ökologische (damit "ungiftige") Produktion.

Fairer Handel ist im Alltag leicht umzusetzen - Fairer Handel ist zwingend notwendig für eine überlebensfähige Zukunft unserer Welt.
Dieses Beispiel wird auch in Schulen genutzt, um Handelsstrukturen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen (u. a. wird Kaffee auch in Eine Welt Läden von Schulen verkauft).

Durch den Düsseldorf Café ist das Thema fairer Handel präsent. Viele kaufen ihn - auch weil es ihn "ganz in der Nähe" gibt. Die Identifizierung mit der Stadt Düsseldorf macht ihn zu einem idealen Mitbringsel, als Erinnerung an die Stadt oder Gruß aus Düsseldorf. Der gute Geschmack hat schon viele Zweifler (nach schlechten Erfahrungen mit ersten fair-Kaffees vor über 20 Jahren) überzeugt, dass die Qualität stimmt, dass dies ein gangbarer Weg zu mehr Gerechtigkeit ist.

Kaffeebauern in Südamerika und Afrika bekommen die Chance, von ihrer Arbeit leben zu können.
Hier wird die Eine Welt Arbeit transparent; sowohl die Probleme in den Ländern des Südens, als auch die (ungerechten) Wirtschaftsstrukturen und unsere Verantwortung dabei. Der Kaffee eigenet sich als verständliches Beispiel, mit dessen Hilfe weitere Aspekte der Eine Welt Arbeit erläutert werden können.
Für den fairen Handel werden weitere - zusätzliche Absatzmöglichkeiten geschaffen.
Die teilnehmenden Händler und Verkaufsstellen nutzen den Kaffee auch zur Werbung, binden somit Kunden an's Unternehmen.

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16. Mai 2012 | 22:37 Uhr

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