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Lokale Agenda 21 - Glossar

Lokale Agenda 21- Infos : Glossar

Glossar

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A
  • Agenda 21
    weltweites Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, das sustainable development (Dauerhaftigkeit) zum Ziel hat. Verabschiedet von 178 Staaten, darunter auch Deutschland Text der Agenda 21! in Rio de Janeiro im Juni 1992. Ziel ist ein ökologisch, sozial und wirtschaftlich verträgliches Handeln.


C
  • Charta von Aalborg (27.05.1994)
    von ursprünglich 80 europäischen Kommunen sowie 253 Vertretern internationaler Organisationen unterzeichnetes Dokument, als Bekenntnis der Agenda 21 mit dem Ziel der Zukunftsbeständigkeit (Sustainability).

  • CSD
    Kommission für sustainable development der Vereinten Nationen (englisch: United Nations Commission on Sustainable Development).


E
  • Erdgipfel
    siehe unter UNCED


F
  • Forum
    in den römischen Städten der Antike der Markt- und Versammlungsplatz, heute die öffentliche Diskussion oder Aussprache oder der Personenkreis für eine sachverständige Diskussion.


G
  • global
    weltumspannend, die ganze Erde betreffend.


I
  • integrativ
    faire angemessene Berücksichtigung sozialer, ökologischer und ökonomischer Belange in Sachen Lokale Agenda bei der Formulierung von Projekten und Maßnahmen.

  • interdisziplinär
    fachübergreifend


K
  • Konsens
    Übereinstimmung der Meinungen in einer Gruppe.

  • Konsultation
    Beratung durch sachverständige, kompetente bzw. betroffene Personen.


L
  • Lebensqualität
    beinhaltet Elemente wie materiellen Lebensstandard, öffentliche Gesundheit und Sicherheit, Zugang zu Ausbildung, medizinischer Versorgung, erfüllender Beschäftigung, Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung, des Fortschritts, der Gemeinsamkeit, Entfaltung von Kultur, sozialem Leben und Erholung, Umwelt und ästhetischen Qualitäten.

  • Lokale Agenda 21
    "Global denken - Lokal handeln" lautet eine Handlungsmaxime der Agenda 21. Gemeint ist, dass die Menschen vor Ort, also in ihren Städten und Gemeinden nach Lösungen suchen. Somit liegt die Verantwortung nicht mehr nur bei den Regierungen, sondern alle sind gefordert. Es bedeutet aber auch ganz konkret die Lebensbedingungen "vor der eigenen Haustür" unter die Lupe zu nehmen und möglicherweise zu verändern.


N
  • Nachhaltigkeit, nachhaltige Entwicklung
    Eine der möglichen Übersetzungen für sustainability, bzw. "sustainable development"; Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt aus der Waldwirtschaft. Es gilt, nur so viel Holz zu entnehmen wie nachwachsen kann. Weiterhin üblich ist die Übersetzung mit Zukunftsfähigkeit bzw. zukunftsfähige Entwicklung.


O
  • Öko-Audit
    allgemein: eine systematische Überprüfung der Umwelteinwirkungen von Institutionen oder Unternehmen; speziell: Verfahren nach der EG Öko-Audit-Verordnung (EWG) Nr. 1836/93, ABI. L 168, 10.7.1993.

  • Ökologie
    Wechselbeziehung zwischen den Lebewesen und der Umwelt; Wissenschaft von den Beziehungen der Lebewesen zur Umwelt.

  • Ökologische Schwelle
    Grenze der Tragfähigkeit eines Systems (beispielsweise der Erde).

  • Ökonomie
    Wirtschaft, Wirtschaftswissenschaft.


P
  • Prozess
    Ablauf, Verlauf, Verfahren. In der Agenda 21 im Sinne eines anhaltenden Verfahrens der Diskussion bzw. Konsultation, der Umsetzung, der Steuerung, Kontrolle, Korrektur und Berichterstattung.


R
  • Relevante gesellschaftliche Gruppe
    alle Gruppen unserer Gesellschaft, die für die Lösung eines konkreten Problems wichtig oder von einer konkreten zu verbessernden Situation betroffen sind. Die relevanten gesellschaftlichen Gruppen können also nur problembezogen benannt werden.

  • Ressourcen
    alle Gruppen unserer Gesellschaft, die für die Lösung eines konkreten Problems wichtig oder von einer konkreten zu verbessernden Situation betroffen sind. Die relevanten gesellschaftlichen Gruppen können also nur problembezogen benannt werden.

  • Rio-Konferenz
    siehe unter UNCED


S
  • Sustainable Development
    Bezeichnung für eine Entwicklung der Menschheit, durch die die Bedürfnisse der heute lebenden Menschen befriedigt werden, ohne die Befriedigung der Bedürfnisse kommender Generationen zu gefährden (intergenerative Gerechtigkeit) und gleichzeitig Anstrengungen unternommen werden, um die bestehende Verteilungsungerechtigkeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu mildern und schließlich zu überwinden (intragenerative Gerechtigkeit).


U
  • UNCED
    Konferenz der Vereinten Nationen für die Umwelt und Entwicklung (englisch: United Nations Conference on Environment and Development) die im Juni 1992 in Rio de Janeiro stattfand.


Z


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24. April 2014 | 04:30 Uhr

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