Aquazoo Löbbecke Museum - Haltung und Zucht von Insekten
Artportraits der Schmetterlinge (Lepidoptera)
Caligo memnon

Caligo memnon
Bananenfalter
Heimat: Mexiko bis Brasilien
Größe: Bis 16 cm Flügelspannweite
Nahrung: Falter: überreifes Obst; Raupen: Bananenpflanzen

Der Falter, Bewohner des dichten Regenwaldes, ist dämmerungsaktiv und ein geschickter Flieger. Die Eier werden an Bananenpflanzen abgelegt, der Futterpflanze der Raupen.
Dryas julia

Dryas julia
Passionsblumenfalter
Heimat: Südl. USA und Südamerika
Größe: Flügelspannweite bis 41-45 mm
Nahrung: Pollen, Nektar; Raupen: Passionsblumenblätter

Männchen belegt Weibchen bei Paarung mit Duftmarke, andere Männchen lassen diese Weibchen unbehelligt. Eiablage an Passionsblume. Raupen fressen von der giftigen Pflanze und werden giftig.
Euploea core

Euploea core
Gemeine Krähe
Heimat: Südasien bis Australien
Größe: Bis 9 cm Flügelspannweite
Nahrung: Falter: Nektar; Raupen: Ficus-Arten

Durch Aufnahme von Giften aus Nahrungspflanzen im Raupenstadium können Raupen, Puppen und Falter leicht giftig sein. Dadurch etwas vor typischen Fressfeinden geschützt. Dient anderen Schmetterlingsarten als Vorbild für Mimikry. Raupen mit fühlerförmigen fleischigen Fortsätzen. Puppe goldglänzend.
Greta oto

Greta oto
Glasflügelfalter
Heimat: Mexiko bis Panama
Größe: Flügelspannweite: 30 mm
Nahrung: Falter: Nektar; Raupen: Hammerstrauch-Pflanzen

Die grünen Raupen leben auf der Blattunterseite ihrer Nahrungspflanze. Die Falter haben transparente Flügel. Sie sind bei trübem Wetter und während der Morgen- und Abendstunden aktiv.
Heliconius charitonius
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Heliconius charitonius
Zebrafalter
Heimat: Südamerika
Größe: Bis 8 cm Flügelspannweite
Nahrung: Pollen, Nektar, Raupen: Passionsblumenblätter

Die ungenießbare Körperflüssigkeit schützt die Falter vor Räubern. Die Warnfarbe Schwarz-Gelb signalisiert dies Freßfeinden. Mit einer Lebenserwartung von mehreren Monaten gehören sie zu den langlebigen Tagfaltern.
Heliconius melpomene
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Heliconius melpomene
Passionsblumenfalter
Heimat: Mexiko bis Brasilien
Größe: 7,5 cm Flügelspannweite
Nahrung: Pollen, Nektar; Raupen: Passionsblumenblätter

Männchen belegt Weibchen bei Paarung mit Duftmarke, andere Männchen lassen dieses Weibchen unbehelligt. Eiablage an Passionsblume. Raupen fressen von der giftigen Pflanze und werden giftig.
Hypolimnas bolina

Hypolimnas bolina
Große Eierfliege
Heimat: Südostasien, Australien
Größe: Bis 7 cm Flügelspannweite
Nahrung: Falter: Nektar, Raupen u. a. Brennessel

Die Männchen haben eigene Territorien, aus denen sie eindringende Schmetterlinge verjagen.
Idea leuconoe

Idea leuconoe
Weiße Baumnymphe
Heimat: Malaysia
Größe: Bis 18 cm Flügelspannweite
Nahrung: Falter: Nektar

Alle Arten dieser Familie, zu der auch die Monarchfalter gehören, enthalten übelschmeckende oder giftige Körperflüssigkeiten, die von ihren Futterpflanzen stammen.
Morpho peleides

Morpho peleides
Morphofalter
Heimat: Trop. Mittel- u. Südamerika
Größe: Flügelspannweite bis 70 mm
Nahrung: Pollen, Nektar; Raupen: Leguminosen

Das leuchtend schillernde Blau der Falter wird durch Lichtbrechung verstärkt (Strukturfarben). Die Färbung auf der Flügelunterseite ist unscheinbar.
Papilio memnon

Papilio memnon
Schwalbenschwanz
Heimat: Indomalayisches Archipel
Größe: Bis 15 cm Flügelspannweite
Nahrung: Citrus

Eiablage an frische Citrusblätter. Raupe gleicht anfangs Vogelkot (Mimese). Später verfärbt sie sich und stülpt bei Beunruhigung eine Nackengabel aus, die ein übelriechendes Sekret absondert.
Papilio polytes

Papilio polytes
Schwalbenschwanz
Heimat: Indomalayisches Archipel
Größe: 8 cm Flügelspannweite
Nahrung: Nektar

Eiablage an frische Citrusblätter. Die Raupen sehen anfangs aus wie Vogelkot (Mimese), später verfärben sie sich und vertrauen bei Beunruhigung auf eine ausstülpbare Nackengabel, die ein übelriechendes Sekret absondert.
Samia cynthia

Samia cynthia
Götterbaum-Spinner
Heimat: Asien
Größe: Flügelspannweite bis 13 cm
Nahrung: Falter nehmen keine Nahrung auf

Die geschlüpften Falter nehmen keine Nahrung auf und leben nur wenige Tage. Unmittelbar nach dem Schlupf paaren sich die Falter, meist für mehrere Stunden. Einige Tage später legen die Weibchen mehrere hundert Eier.
Syntomeida epilais

Syntomeida epilais
Oleanderbärenspinner
Heimat: Mittelamerika bis Florida
Größe: Flügelspannweite bis 45 mm
Nahrung: Oleander

Der Schmetterling wechselte von seiner ursprünglichen Futterpflanze auf den im 17. Jahrhundert von den Spaniern eingeführten Oleander und ist nun auf der in Gärten kultivierten Pflanze ein gefürchteter Schädling.
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