Aquazoo Löbbecke Museum - Entomologische Sammlungen
Entomologische Gesellschaft Düsseldorf gegr. 1866 e.V.
Die Entomologische Gesellschaft Düsseldorf gegr. 1866 e.V., Verein für Insektenkunde, hat ihren Sitz im Löbbecke-Museum und Aquazoo Düsseldorf.
Der Verein hat den Zweck, die Entomologie (Insektenkunde) zu fördern durch
- die Abhaltung von Versammlungen mit Vorträgen und wissenschaftlichen Referaten
- die Förderung und Durchführung von Vorhaben, die dem Umwelt- und Naturschutz dienen
- die Durchführung von Lehrveranstaltungen für Jugendliche und Laien, um das Interesse für die Insektenkunde zu wecken
- die Durchführung von Lehr- und Sammelexkursionen zur Unterhaltung wissenschaftlicher Sammlungen
Die Mitglieder der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf treffen sich im Winterhalbjahr von September bis April jeweils am 2. Samstag eines Monats um 16.00 Uhr in den Veranstaltungsräumen (Seminarraum und Vortragsraum) im Aquazoo/Löbbecke-Museum (Kaiserswerther Str. 380, Düsseldorf-Stockum, im Nordpark). Im Sommerhalbjahr werden Exkursionen angeboten.
| Kontakt | |
| Ulrike Krüner Gelderner Str. 39 41189 Mönchengladbach kruener@t-online.de |
Telefon 02166.51800 Telefax 02166.552960 |
Veranstaltungen 2011/2012
Veranstaltungsort ist jeweils der Vortrags- bzw. Seminarraum im Aquazoo/Löbbecke-Museum, Kaiserswerther Str. 380, 40474 Düsseldorf-Stockum.
- Samstag 10. Dezember 2011:
Ulrike Krüner, Mönchengladbach
Exkursionen 1929 bis 1938. Aus der Geschichte der EGD
Perus Schmetterlingsjäger (Videofilm) - Samstag 14. Januar 2012:
Kurzvorträge der Mitglieder und Tauschtag - Samstag 11. Februar 2012:
Heinrich Bombelka, Mönchengladbach; Heinrich Fischer, Neuss
Tag- und Nachtfalter von der Königshovener Mulde - Samstag 10. März 2012:
Sabine Kinkler, Leverkusen; Thomas Reifenberg, Odenthal
Bericht über die Moselexkursion im Juni 2011
Dr. Jürgen Eckl, Limburg
Juwelen der Neotropis: Die Gattung Parides (Papilionidae) - Samstag 14. April 2012:
Dr. Jürgen Eckl, Limburg
Notizen aus der Provence. Sammelexkursion zwischen Vaucluse und Luberon
15 Uhr Mitgliederversammlung
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Auszeichnung für Mitglieder der Entomologischen Gesellschaft

Der Martinstaler
Zwei langjährigen Mitgliedern der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf, Heinrich ("Heinz") Baumann aus Düsseldorf und Josef Schiffer aus Neuss, wurde am 1. Dezember 2005 eine besondere Anerkennung zuteil: Oberbürgermeister Joachim Erwin verlieh ihnen den Martinstaler der Landeshauptstadt Düsseldorf für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement. Mit dem Martinstaler werden seit 2002 alljährlich bis zu zehn eher stille Helfer, die meist nur Spezialisten, aber nicht öffentlich bekannt sind, für ihre jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit gewürdigt.
Die Kriterien für die Verleihung des Martinstalers erfüllen Heinz Baumann und Josef Schiffer in geradezu idealer Form. Beide traten 1960 der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf bei und haben diese in den viereinhalb seither vergangenen Jahrzehnten als aktive Mitglieder in vielfältiger Weise unterstützt und zu ihrem Fortbestand beigetragen. So leitete Heinz Baumann viele Exkursionen, während Josef Schiffer 27 Jahre lang die Kasse der EGD führte. Seit dem ersten Westdeutschen Entomologentag im Aquazoo/Löbbecke-Museum Düsseldorf im Jahr 1988 haben sich beide Herren kontinuierlich bei dieser alljährlich stattfindenden Tagung engagiert (z.B. im Tagungsbüro).

Heinz Baumann und Josef Schiffer, ausgezeichnet mit dem Martinstaler
Seit über 15 Jahren kommen Heinz Baumann und Josef Schiffer jeden Dienstag zum Aquazoo/Löbbecke-Museum, um im Magazin des Instituts die dort betreuten, umfangreichen entomologischen Sammlungen zu bearbeiten. Heinz Baumann kümmert sich vor allem um die EDV-Erfassung der Falter in der Landessammlung rheinisch-westfälischer Schmetterlinge, aktuell aber um die Erfassung der weltweiten Prachtkäfer-Sammlung des Instituts. Der Arbeitsschwerpunkt von Josef Schiffer ist das Ordnen der Falter in der Sammlung paläarktischer Schmetterlinge. Seit über fünf Jahren werden Baumann und Schiffer bei diesen Arbeiten jeden Dienstag von Wolfgang Ingenfeld aus Hilden unterstützt. Bereits sichtbare Ergebnisse und Erfolge dieses zeitintensiven und uneigennützigen Einsatzes sind mehrere Publikationen über die geographische Verbreitung der Großschmetterlinge in Nordrhein-Westfalen, Westhessen und im nördlichen Rheinland-Pfalz, aber auch die Tatsache, dass über 25.000 Datensätze mit Fundortdaten zehntausender Großschmetterlinge unserer Sammlungen in einer Datenbank erfasst sind. Seit 2004 können diese Daten auch über das Internet recherchiert werden.
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Aus der Geschichte
Der erste Düsseldorfer, von dem eine entomologische Tätigkeit bekannt ist, war Hermann Josef Friedrich Beuth (1733-1819). Die im Düsseldorfer Zentrum gelegene Beuthstraße erinnert an den als Original im alten, guten Sinne beschriebenen Hofkammerrat. In seinem neben dem Breidenbacher Hof gelegenen Haus in der Alleestraße, der heutigen Heinrich-Heine-Allee, hatte er in mehr als siebzig Jahren ein weithin bekanntes Naturalienkabinett zusammengetragen. Dieses umfasste neben Insekten unter anderem auch Herbarien, Konchylien (Schalen von Muscheln, Schnecken usw.), ausgestopfte und in Alkohol konservierte Tiere, Fossilien, Mineralien, Gemälde und Kupferstiche.
Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn besitzt noch heute Objekte der erdgeschichtlichen Sammlungen von Hermann Josef Friedrich Beuth. Das Schicksal der übrigen Teile seines Naturalienkabinetts ist weitgehend unbekannt, auch seine entomologischen Sammlungen sind verschollen.

Farbtafel mit exotischen Schmetterlingen von Hermann Josef Friedrich Beuth (1733-1819)
Im Aquazoo/Löbbecke-Museum wird aber in der Institutsbibliothek ein von Beuth handgeschriebenes und illustriertes Werk als besondere Kostbarkeit aufbewahrt:
"Ausführlich= und Genaue Beschreibungder Merkwürdist= und seltenster ausländischer
Schmetterlingen
so Tag als Nachtvögeln
welche thei[l]s nach den Originalen eigener
Sammlung gezeichnet, und gemahlt,
theils aus den vorzüglichsten Entomologischen
Schriftstelleren entlehnt, und zusamme[n]
getragen
Von
Herman Joseph Beuth
1790."
Diese einmalige Handschrift umfasst 66 Tafeln mit mehreren hundert farbigen Darstellungen exotischer Tag- und Nachtfalter sowie 174 Textseiten mit Beschreibungen der abgebildeten Schmetterlinge.
Im 19. Jahrhundert begann die systematische Erforschung der Insektenfauna von Düsseldorf und Umgebung. So untersuchten Theodor Hildebrandt (1804-1874), ein Professor der Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie, und J.E. Braselmann (1810-1872), Lehrer an der evangelischen Freischule in Düsseldorf, ab 1830 die Käferfauna von Düsseldorf. In der 1849 veröffentlichten "Übersicht der Käferfauna der Rheinprovinz" von Prof. Dr. Arnold Förster (1810-1884) wurden auf 120 Seiten fast 2.750 Käferarten aufgelistet, davon 1.400 für das Stadtgebiet von Düsseldorf, mit Hildebrandt und Braselmann als Gewährsmännern.
Im Januar 1866 wurde in Düsseldorf unter dem preußischen Offizier August Schultze (1837-1907) der "Verein für Insektenkunde am Niederrhein" gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten mit Heinrich Steinicke (1825-1905) und Heinrich Frische (1831-1901) zwei weitere Maler der Kunstakademie.
Im Jahre 1884 ging der Verein in dem neu gegründeten "Naturwissenschaftlichen Verein" auf. Diesem trat 1890 Landesrat Erich von Metzen (1842-1913) bei, durch den die Entomologie in Düsseldorf neue Impulse erhielt. Schmetterlinge aus der Sammlung von Erich von Metzen befinden sich heute im Aquazoo/Löbbecke-Museum. Weitere bekannte Mitglieder waren die Maler Otto Wilhelm Sohn-Rethel (1877-1949) und Edmund Masseau. Im Jahre 1911 wird im Vereinsregister erstmals der "Entomologische Verein Düsseldorf" genannt.
Nach dem Ersten Weltkrieg nahm das entomologische Leben bis Ende der 1920er-Jahre einen ruhigen Verlauf und fand auf Stammtischebene statt. Durch den Zoologen Dr. Max Cretschmar wurde der Entomologische Verein Düsseldorf 1927 neu belebt. Der Verein erhielt nun den Namen "Entomologische Gesellschaft Düsseldorf". Am 12. April 1931 wurde auf der Hauptversammlung beschlossen, alljährlich im Herbst eine Insekten-Tauschbörse zu veranstalten, deren erste noch im selben Jahr am 6. Dezember stattfand.

Mitglieder der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf bei einer Exkursion in den 1930er-Jahren
Während des Zweiten Weltkriegs ging das wertvolle Vereinsarchiv durch Bombenangriffe verloren. Am 14. Juni 1947 fand die erste Insektenbörse nach der kriegsbedingten Unterbrechung im Löbbecke-Museum statt. Dieses war einen Monat zuvor in einem Hochbunker an der Brehmstraße bei dem im Krieg zerstörten Zoo neu eröffnet worden.

Schmetterlingssammler bei der ersten Düsseldorfer Insektenbörse, die nach der kriegsbedingten Unterbrechung am 14. Juni 1947 im Löbbecke-Museum stattfand
Auf Initiative von Karl Stamm (1904-1984), dem späteren Verfasser des "Prodromus der Lepidopteren-Fauna der Rheinlande und Westfalens", trafen sich am 25. Juni 1949 im Löbbecke-Museum 23 Entomologen aus Düsseldorf und Umgebung zur ersten Sitzung nach dem Krieg. Zu den Teilnehmern gehörte auch der 1952 gestorbene Industrielle Ernst Lueg (Maschinenfabrik Haniel & Lueg), nach dem die Luegallee in Oberkassel benannt worden ist. Luegs umfangreiche Schmetter-lingssammlung befindet sich heute im Aquazoo/Löbbecke-Museum.
Am 19. November 1982 fand in den Rheinterrassen zum letzten Mal eine Insektenbörse statt. Im Jahre 1987 erfolgte der Umzug des Löbbecke-Museums und seiner Sammlungen in den Neubau im Düsseldorfer Nordpark. Heute heißt das Institut "Aquazoo/Löbbecke-Museum". Seit 1988 veranstaltet die Entomologische Gesellschaft Düsseldorf alljährlich im November gemeinsam mit dem Aquazoo/Löbbecke-Museum den "Westdeutschen Entomologentag". Mit regelmäßigen Exkursionen und Vortragsveranstaltungen ist die Entomologische Gesellschaft Düsseldorf auch über 130 Jahre nach ihrer Gründung noch ein lebendiger Verein.
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Laufende Projekte
Projekt Pommern/Mosel
Im Moseltal lebt eine stark gefährdete Unterart des Apollofalters (Parnassius apollo), der Moselapollofalter (P. a. vinningensis). Durch die Intensivierung des Weinbaus (Flurbereinigung, Insektizidausbringung mit Hilfe von Hubschraubern) schienen die wenigen verbliebenen Populationen zum Aussterben verurteilt. Daher begann die Entomologische Gesellschaft Düsseldorf Ende der 1970er-Jahre, aufgelassene Weinberge in der Moselgemeinde Pommern zu pachten. Seither werden die Pachtflächen alljährlich von Mitgliedern der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf und Mitarbeitern vom Aquazoo/Löbbecke-Museum gepflegt. Ziel dieser Pflegemaßnahmen ist ein Aufhalten der Verbuschung aufgelassener Weinberge zur Förderung der Weißen Fetthenne (Sedum album), der Futterpflanze des Apollofalters. Auch auf andere Pflanzen- und Tierarten der Felsensteppe wirken sich die Pflegemaßnahmen positiv aus. Bei Exkursionen wird die Entwicklung der Insektenfauna von Mitgliedern der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf regelmäßig verfolgt.
Veröffentlichungen:KINKLER, H. (2001): Der Mosel-Apollofalter (Parnassius apollo ssp. winningensis STICHEL 1899), Vorkommen, Gefährdung und heutiger Schutz. Insecta 7: 50-55
SCHULTEN, D. (2004): Hilfe für den Moselapollo. Aquarius 19: 15-16 Artikel online
Entomologische Sammlungen im Aquazoo/Löbbecke-Museum
Schon seit den 1930er-Jahren engagieren sich Mitglieder der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf für die entomologischen Sammlungen im Löbbecke-Museum bzw. im heutigen Aquazoo/Löbbecke-Museum. Am umfangreichsten sind die Sammlung paläarktischer Käfer, die Sammlung paläarktischer Schmetterlinge und die ab 1934 von der 1930 gegründeten Arbeitsgemeinschaft rheinisch-westfälischer Lepidopterologen e.V. aufgebaute Landessammlung rheinisch-westfälischer Schmetterlinge. Letztere umfasst derzeit etwa 150.000 Falter. Sammlungszugänge wurden und werden kontinuierlich in die Sammlungen eingeordnet und in einer Datenbank erfasst. Entomologische Sammlungen
Veröffentlichungen:- KINKLER, H. (2001a): Die Landessammlung rheinisch-westfälischer Schmetterlinge im Aquazoo/Löbbecke-Museum, Düsseldorf. Melanargia 13: 23-33
- KINKLER, H. (2001b): Die Landessammlung rheinisch-westfälischer Schmetterlinge im Aquazoo/Löbbecke-Museum, Düsseldorf. 2. Teil. Melanargia 13: 95-103
- KINKLER, H. (2002): Die Landessammlung rheinisch-westfälischer Schmetterlinge im Aquazoo/Löbbecke-Museum, Düsseldorf. 3. Teil. Melanargia 14: 80-86
- KINKLER, H. (2003): Die Landessammlung rheinisch-westfälischer Schmetterlinge im Aquazoo/Löbbecke-Museum, Düsseldorf. 4. Teil. Melanargia 15: 188-195
- KINKLER, H. (2004): Korrektur zu: Die Landessammlung rheinisch-westfälischer Schmetterlinge im Aquazoo/Löbbecke-Museum Düsseldorf 3. Teil und 4. Teil. Melanargia 16: 12
- LENZ, N., & SCHULTEN, D. (2005): Tagfalter (Lep., Hesperioidea et Papilionoidea) im Gebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf um 1900 und um 2000 - ein Beispiel für alarmierende Artenverarmung im 20. Jahrhundert. Melanargia 17: 19-29
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Abgeschlossene Projekte
Projekt Murnauer Moos/Oberbayern (1976-1982)

Blick über das Naturschutzgebiet Murnauer Moos
Heute ist das südlich von München in Oberbayern gelegene Murnauer Moos eines der größten Naturschutzgebiete in Deutschland. Die Bedeutung dieses Moores für die Tierwelt wurde erst in den 1970er-Jahren durch Forschungsarbeiten der Zoologischen Staatssammlung München deutlich. Daran waren auch Mitglieder der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf und Mitarbeiter vom Aquazoo/Löbbecke-Museum beteiligt, die die Erfassung der Großschmetterlinge übernommen hatten. Insgesamt 76 Tagfalter- und 454 Nachtfalterarten konnten festgestellt werden, darunter viele durch die Trockenlegung von Moorgebieten und die Intensivierung der Weidewirtschaft bedrohte Arten. Die faunistischen Bestandsaufnahmen in den 1970er-Jahren hatten schließlich die Unterschutzstellung des Murnauer Mooses zur Folge.
Veröffentlichungen:- LÖSER, S. (1982): Die Tagfalterfauna des Murnauer Mooses, Oberbayern, und der unmittelbaren Umgebung (Lepidoptera, Diurna). Entomofauna Supplement 1: 329-344
- KINKLER, H., & LÖSER, S. (1982): Ein Beitrag zur Nachtfalterfauna des Naturschutzgebietes "Murnauer Moos", Oberbayern, und der unmittelbaren Umgebung (Lepidoptera, Macroheterocera). Entomofauna Supplement 1: 345-367
Projekt Gadmen/Zentralschweiz (1981-1984)
Im Juli und August 1981, Juli 1982 und Juni 1984 konnten im Raum Gadmental (Kanton Bern/Zentralschweiz) insgesamt 410 Großschmetterlingsarten nachgewiesen werden. Damit haben Mitglieder der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf und Mitarbeiter vom Aquazoo/Löbbecke-Museum in relativ kurzer Zeit eine bemerkenswerte Menge wertvoller faunistischer Angaben zusammengetragen und zusammen mit dem Natur-Museum Luzern einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Schmetterlingsfauna in der Zentralschweiz geleistet.
Veröffentlichung:- LÖSER, S., SCHMITZ, W., SWOBODA, G., & REZBANYAI-RESER, L. (1984): Beiträge zur Macrolepidopterenfauna im Raum Gadmental, 1050-2100 m, Kanton Bern. Entomologische Berichte Luzern 11: 95-112.

Artenreiche Bergblumenwiese im Raum Gadmental, ein 1981-1984 von Mitgliedern der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf untersuchter Lebensraum vieler Tagfalterarten
Projekt Europaregion Tirol /Österreich und Italien (1994-1997)
Mitglieder der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf und Mitarbeiter vom Aquazoo/Löbbecke-Museum wirkten an einem Projekt zur Erfassung der Insektenfauna in der Europaregion Tirol (Österreich und Italien) mit. Das Projekt wurde von der naturkundlichen Abteilung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum in Innsbruck koordiniert. Es diente der Beobachtung von Veränderungen im Naturraum Gesamttirol (Nord-, Ost- und Südtirol sowie Trentino). Für den östlichsten Bereich Tirols standen nicht genügend Entomologen zur Verfügung, weshalb Hilfe aus Düsseldorf willkommen war. Neben Schmetterlingen wurden - im Einklang mit den Naturschutzgesetzen und Unterstützung durch die zuständigen Behörden - auch Käfer und Spinnentiere erforscht.
Projekt Provinz Lerida (Südostpyrenäen)/Spanien (1995-1996)
Die Südhänge der Pyrenäen bieten die unterschiedlichsten Biotopstrukturen und daher eine der artenreichsten Insektenfaunen Westeuropas. Das Spektrum reicht von reinen Hochgebirgsarten bis zu mediterranen Arten. Für die Erfassung der Fauna dieses Gebiets muss noch viel wissenschaftliche Dokumentationsarbeit erfolgen. Dazu leisteten Mitglieder der Entomologischen Gesellschaft Düsseldorf und Mitarbeiter vom Aquazoo/Löbbecke-Museum mit Erlaubnis des katalanischen Landwirtschaftsministeriums in Barcelona einen Beitrag. Bei Exkursionen wurden Käfer und Schmetterlinge, aber auch Spinnentiere und Urinsekten erfasst.

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