Lohausen
Lohausen ist aufs Engste verknüpft mit dem Rhein-Ruhr-Flughafen. Manche sagen, dass allein die Absicht, hier einen Flughafen zu errichten, Anlass war, Kaiserswerth mit Lohausen einzugemeinden. 1927 hat die Lufthansa zum ersten Mal Lohausen angeflogen. Heute rangiert der Airport nach seinem Passagieraufkommen hinter Frankfurt und München in Deutschland auf Rang drei. Der Fluglärm setzt den Lohausern naturgemäß erheblich zu.
Dennoch ist der Stadtteil dank seiner ländlichen und doch innenstadtnahen Lage attraktiv. Mit Lärmschutzmaßnahmen und Lärmkontingentierungen wird versucht, die Belästigung der Bevölkerung in Grenzen zu halten beziehungsweise zu mindern.
Ein Kleinod in Lohausen harrt übrigens darauf, von vielen erst noch entdeckt zu werden: der Lantz'sche Park. Der 1980 gestorbene Galerist Alfred Schmela errichtete dort inmitten alter Bäume einen Skulpturen-Park mit Großplastiken namhafter Künstler.
In direkter Nachbarschaft ist der jüngste Rheinübergang der Stadt, die Brücke im Zuge der A 44, entstanden. Auch sie ist wieder ein Kompromiss zwischen Notwendigem und Angenehmem: Rad- und Fußwege bringen eine Erweiterung des großen Erholungspotentials hinüber in die Ilvericher Altrheinschlinge.

