Themencluster "Change":
Die Landeshauptstadt und die EU-Dienstleistungsrichtlinie - Vom Virtuellen Mittelstandsbüro zum One-Stop-eGovernment
Zum Auftakt des Digitalk-Themenclusters "Change" hatte die Landeshauptstadt Düsseldorf im April in das historische Barockschloss Jägerhof eingeladen. Der Düsseldorfer Wirtschaftsdezernent Wilfried Kruse erläuterte am Beispiel des virtuellen Mittelstandsbüros, wie die Landeshauptstadt die EU-Dienstleistungsrichtlinie umsetzt.

Von links: Chris Proios, Digitale Stadt Düsseldorf, Wilfried Kruse, Wirtschaftsdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf, Professor Volkmar Hansen, Direktor des Goethe-Museums
Das virtuelle Mittelstandsbüro bietet als Internetplattform einen zentralen Zugang zu allen mittelstandsrelevanten Angeboten und Services der Landeshauptstadt Düsseldorf. Sie ist darüber hinaus die Ausgangsbasis für die elektronische Verfahrensabwicklung, die im Rahmen der EU-Dienstleistungsrichtlinie gefordert ist. Im Portalangebot werden künftig neue Interaktions- und Transaktionsmöglichkeiten mit der Behörde ihren Platz finden. Sie werden es europäischen wie inländischen Unternehmen ermöglichen, elektronisch und aus der Ferne Dienstleistungen der Kommune in Anspruch zu nehmen und vollständig abzuwickeln. Wirtschaftsförderungsdezernent Wilfried Kruse will die Erfüllung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in bester Qualität bis Ende 2009 in Düsseldorf gewährleisten.
Schloss Jägerhof wurde nach Bauplänen von 1748 errichtet, mit denen Kurfürst Carl Theodor den Aachener Baumeister Johann Josef Couven beauftragt hatte und sie dann vermutlich von seinem Architekten Nicolas de Pigage überarbeiten ließ. Ein Jahr vor Goethes Geburt entworfen, wurde das Gebäude erst 1772 fertiggestellt. Seit 1987 beherbergt Schloss Jägerhof das "Goethe-Museum", welches neben der umfassenden ständigen Ausstellung zu Goethes Leben und Schaffen wechselnde Ausstellungen mit geistes- und literaturgeschichtlichen Themen bietet.
Das virtuelle Mittelstandsbüro

Digitalk im Schloss Jägerhof (Fotos: Andreas Oos)

