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Amtliche Beglaubigungen von Abschriften und Fotokopien

Bei der Durchführung einer Beglaubigung wird das Original des Schriftstücks mit einer davon gefertigten Fotokopie oder einer Abschrift verglichen und mit einem Beglaubigungsvermerk versehen. Mit diesem Vermerk wird bestätigt, dass die Fotokopie oder die Abschrift inhaltlich mit dem Orginal übereinstimmt. Eine so beglaubigte Fotokopie oder Abschrift ist geeignet im allgemeinen Rechtsverkehr das Original zu ersetzen.

Das Einwohnermeldeamt ist grundsätzlich befugt, Fotokopien oder Abschriften von Schriftstücken zu beglaubigen. Fotokopien oder Abschriften dürfen aber nur beglaubigt werden, wenn diese bei einer Behörde vorgelegt werden sollen oder deren Originale von einer Behörde ausgestellt wurden.

Beglaubigungen dürfen durch das Einwohnermeldeamt nicht vorgenommen werden, wenn:

  • nach § 129 BGB eine öffentliche Beglaubigung (zum Beispiel durch einen Notar) vorgeschrieben ist.
  • nach anderen spezialgesetzlichen Vorschriften die Beglaubigung bestimmter Dokumente (zum Beispiel Personenstandsurkunden, Führerscheine) unzulässig ist.
  • die Fotokopie oder Abschrift Durchstreichungen oder Ergänzungen enthält, die im Original nicht vorhanden sind.

Wird eine Personenstandsurkunde benötigt, deren Fotokopie oder Abschrift nicht beglaubigt werden darf, kann sie in den Bürgerbüros nachbestellt oder direkt beim Standesamt angefordert werden.

Zur Vorlage bei einem Rentenversicherungsträger darf ausnahmsweise die einfache Übereinstimmung der Kopie mit dem Original bestätigt werden.

Genauere Informationen zu Beglaubigungen erhalten Sie hier:
Amtliche Beglaubigung von Fotokopien und Abschriften


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