Logo Landeshauptstadt Düsseldorf
Aktuelle Themen:

Düsseldorf strahlt mit dem Sieger-Duo des Eurovision Song Contest

Themenbild zum 56. Eurovision Song Contest in Düsseldorf

Düsseldorf präsentierte sich zwei Wochen den nationalen und internationalen Gästen als "Hauptstadt des Lebensgefühls"

Düsseldorf strahlt mit Ell/Nikki aus Aserbaidschan, dem Sieger-Duo des Eurovision Song Contest (ESC): Zu den Gewinnern des 56. ESC gehört auch die Gastgeberstadt, die in den vergangenen zwei Wochen Austragungsort der weltgrößten TV-Unterhaltungsshow war. Die Hauptstadt des Lebensgefühls zog Gäste und Fans, aber auch die Teilnehmer in ihren Bann. Sie gaben Spontankonzerte auf den Festivalbühnen und feierten gemeinsam mit den Düsseldorfern. Im Euroclub sang man sogar auf die Melodie des weißrussischen Beitrags "I love Belarus" die leicht veränderte Version "I love Düsseldorf".

Oberbürgermeister Dirk Elbers (links) und NDR-Intendant Lutz Marmor bei der Bilanz-Pressekonferenz.
Oberbürgermeister Dirk Elbers (links) und NDR-Intendant Lutz Marmor bei der Bilanz-Pressekonferenz.

Oberbürgermeister Dirk Elbers und Lutz Marmor, Intendant des Norddeutsche Rundfunks (NDR) blickten am Sonntag gemeinsam auf eine ereignisreiche Zeit zurück, in der sich Düsseldorf von seiner sonnigen Seite zeigte. "Das moderne Düsseldorf ist eine pulsierende Wirtschaftsmetropole mit einer großen Portion Rheinland-Feeling. Die Nationen verbindende Kraft des ESC ist in Düsseldorf gelebt worden. Internationale Gäste, Fans und Bürger haben hier fantastisch gemeinsam gefeiert - in der Arena, wie auch beim städtischen Rahmenprogramm mit insgesamt 86 ESC-Aktionen, an denen sich die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer mit Herzblut beteiligt haben. Dieser ESC ist für die gesamte Region zu einem Mega-Ereignis geworden", sagt Oberbürgermeister Dirk Elbers, der den Song Contest nach dem Sieg der deutschen Interpretin Lena 2010 in Oslo in die NRW-Landeshauptstadt geholt hat. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die gesamte Veranstaltung war die Düsseldorfer Arena. Die moderne Multifunktionsarena hat sich beim ESC einmal mehr als Top-Location für anspruchsvolle Großereignisse präsentiert.

Impressionen vom Eurovision Song Contest 2011

Die Bilderschau startet mit Klick auf das Foto.

"Das ESC-Motto 'Feel your heart beat' war in Düsseldorf an jeder Ecke zu spüren. Die Stadt hat sich den Gästen aus 43 Ländern als moderne, weltoffene, zugleich warmherzige Metropole präsentiert. Ich habe viele begeisterte Reaktionen von den Delegationen aus ganz Europa gehört. Auch die Teammitglieder des NDR haben die rheinische Gastfreundschaft kennen und lieben gelernt. Die tolle Organisation der Stadt und die hervorragenden Möglichkeiten, die die Arena bietet, haben maßgeblich zum Gesamterfolg beigetragen. Wir waren sehr gern hier - danke Düsseldorf!", sagte NDR-Intendant Lutz Marmor.

Mit nur sieben Monaten Vorlauf hat sich die Landeshauptstadt Düsseldorf innerhalb kürzester Zeit auf die Großveranstaltung vorbereitet. Neben dem umfangreichen Rahmenprogramm, das für Bürger, Fans und internationale Gäste attraktive Veranstaltungen bot und das ESC-Feeling bis in die Stadtteile hinein getragen hat, gehörten hierzu insbesondere das mobile Stadion für die Heimspiele des Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf sowie Verkehrskonzepte, die einen reibungslosen Ablauf besonders unter Berücksichtigung der parallel stattfindenden Messe interpack garantierten. Auch die Koordination des ESC und des Rahmenprogramms mit den weiteren Veranstaltungen in der Stadt, wie zum Beispiel dem Metro Group Marathon, und die Betreuung der Delegationen aus den 43 Teilnehmerländern sowie 2.500 Journalisten und vieler weiterer Akkreditierter aus der ganzen Welt durch das Social Programme gehörten zu den umfangreichen Aufgaben der städtischen ESC-Projektgruppe.

Standing Ovations für die Lord Mayor's Reception

Auftakt für die Finalwoche war der Empfang des Oberbürgermeisters am 7. Mai in der Tonhalle. Über einen 126 Meter langen roten Teppich schritten alle 43 Delegationen mit ihren Stars und wurden von Oberbürgermeister Elbers und seiner Gattin Astrid Elbers sowie Jon Ola Sand, dem Executive Producer ESC der EBU, und NDR-Intendant Lutz Marmor am Tonhallen-Eingang persönlich begrüßt. Nachdem die Düsseldorfer Symphoniker zum Abschluss der offiziellen Begrüßung im Konzertsaal der Tonhalle "Star Wars" aufspielten, wurde dieses Novum im Begrüßungsprotokoll des ESC mit Standing Ovations der 1.800 geladenen Gäste bejubelt.

Oberbürgermeister Dirk Elbers begrüßt Lena Meyer-Landrut, die für Deutschland als Titelverteidigerin auftritt.
Oberbürgermeister Dirk Elbers begrüßt Lena Meyer-Landrut, die für Deutschland als Titelverteidigerin auftrat.

Rahmenprogramm mit Top-Acts auf den Festivalbühnen

Auf zwei zentralen Bühnen, auf dem Marktplatz und auf dem Johannes-Rau-Platz, wurde unterstützt von Metro Group, Stadtsparkasse, Lufthansa und ISS ein abwechslungsreiches Kultur- und Musikprogramm geboten. Nationale und internationale Stars nutzten die ESC-Festivalbühne in der Stadt wie die deutsche Soulsängerin Cassandra Steen und das Duo "Right said Fred", die dem Publikum richtig einheizten. Das große Public Viewing zum Finale am 14. Mai fand auf dem Johannes-Rau-Platz mit 20.000 Zuschauern statt. Insgesamt verfolgten rund 350.000 Besucher das ESC-Programm in der Stadt. Das Angebot an Konzerten, Galas, Partys und interaktiven Veranstaltungen in den Stadtteilen war riesig. Ob Kirchen, Schulen oder auch Vereine, Unternehmen, Gastronomie und Fans - viele Düsseldorfer brachten sich ein und gestalteten das Programm zum Eurovision Song Contest mit attraktiven Aktionen.

ESC-Festivalbühne am Johannes-Rau-Platz
Die ESC-Festivalbühne am Johannes-Rau-Platz.

Gefeierte Galas in Tonhalle und Oper

Barbara Schöneberger präsentierte den "Grand Prix de l'Opera" am 9. Mai in der ausverkauften Deutschen Oper am Rhein. Wie auch bei den "Grand Prix Classics" zwei Tage später in der Tonhalle belohnte das Publikum die Akteure mit Standing Ovations im ausverkauften Haus. Das WDR Rundfunkorchester hatte am 11. Mai in der Tonhalle die Grand-Prix-Stars Katja Ebstein, Johnny Logan, Mary Roos, Nino de Angelo, Guildo Horn und Ingrid Peters, die große Hits aus der Grand-Prix-Historie sangen, begleitet.

Grand Prix de l'Opéra
Michail Agafonov, Tanja Ariane Baumgartner, Nataliya Kovalova, Barbara Schöneberger und Stefan Pop (von links).

Förderung der jungen Düsseldorfer Musikszene

Oberbürgermeister Dirk Elbers hat gemeinsam mit Musikproduzent Dieter Falk die Idee eines Newcomer-Festivals für Düsseldorfer Nach-wuchsmusiker ins Leben gerufen. Der von Schwarzkopf präsentierte Wettbewerb "Tontalente" fand am 6. Mai in der Tonhalle statt. Aus rund 170 Bewerbern und zehnn Finalisten wählten Publikum und Jury, bestehend aus Dieter Falk, Tina Müller Senior Vice President Henkel Schwarzkopf, Ex-Monrose Star Bahar Kizil und ESC-Blogger Jan Feddersen, den Schüler Felix Hein zum Sieger. Ein weiterer Sieger der gezielten Talentförderung in Düsseldorf ist die Band Bilk, deren Düsseldorf-Lied "Tanzen" bei der ESC-Schlüsselübergabe im Januar im Apollo Varietè eine gelungene Premiere feierte und seither im Radio läuft.

Rheinbahn im Drei-Minuten-Takt zur ESC-Arena

Unter dem Motto "Let's move" lud die Rheinbahn zur Nutzung des ÖPNV-Angebots während der ESC-Zeit ein und verstärkte das Angebot. Insbesondere die U78 zur Arena und die Nachtlinien wurden um zusätzliche Fahrten ergänzt.

Social Programme - begehrt und ausgebucht

Die Delegationen der teilnehmenden Länder und akkreditierten Medienvertreter lernten nicht nur die Innenräume der Arena kennen, sondern auch die Gastgeberstadt und die Region. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hatte hierzu ein vielfältiges Programm aufgestellt, das sogenannte "Social Programme". Zur Auswahl gab es sechs unterschiedliche Touren, für die sich über 1.200 Teilnehmer aus 38 Ländern angemeldet hatten. Wegen der großen Nachfrage wurde das "Social Programme" kurz entschlossen verlängert. Die internationalen Delegationen nutzten die geführten Touren auch, um für sich und ihre Künstler zu werben. Mit witzigen Aktionen oder Pressekonferenzen machten sie dabei auf sich aufmerksam.

DüsseldorfCard für akkreditierte ESC-Gäste

Die Akkreditierung zum Eurovision Song Contest galt auch als DüsseldorfCard und bot zahlreiche Möglichkeiten, Düsseldorf individuell kennenzulernen. So gab es freien Eintritt in 14 Museen und einen kostenfreien Besuch Düsseldorfer Sightseeing-Angebote. Ermäßigt waren auch Eintrittspreise bei den Bühnen und bei Partnern der Gastronomie.

City Dressing - Düsseldorf im ESC-Look

Düsseldorf im ESC-Gewand: Insgesamt 34 Großplakate, 100 ESC-A1-Poster, 261 Flaggen im gesamten Stadtgebiet, elf Infoscreens mit einer Spotlänge von 15 Sekunden in den U-Bahn-Stationen am Hauptbahnhof und an der Heinrich-Heine Allee, Fahrgast-TV in 62 Bahnen der Rheinbahn auf 248 Bildschirmen, 17 Straßenbahnen und 43 Busse mit ESC Branding - und auch die Baustellenverkleidung, unter anderem mit der Bürgeridee, einer Galerie bisheriger ESC-Teilnehmer, rund um den Schadowplatz, die Interimsstraße und die Bilker U-Bahn-Rampe durften nicht fehlen. Der Flughafen Düsseldorf International begrüßte alle Gäste mit einem 385 Meter langen Flaggenbanner sowie gebrandeten Würfeln auf den Gepäckbändern. Hinzu kommen weitere Maßnahmen von Sponsoren in Eigenregie.

Online-Privatzimmerbörse ein großer Erfolg

Die Privatzimmerbörse zum Eurovision Song Contest war ein voller Erfolg. 2.337 Vermieter hatten sich dort registrieren lassen. Sie sorgten für ein Angebot von 3.122 Betten zusätzlich für Fans des ESC. Der Durchschnittspreis für die Übernachtung lag bei rund 70 Euro. Wie gefragt die Zimmerbörse war, zeigen die Klicks auf der Seite www.esc-privatrooms.de: Über vier Millionen Mal wurde die Seite seit dem Start am 10. Dezember 2010 von Nutzern aus der ganzen Welt angeklickt.

VIP Volunteers präsentierten die besten Plätze der Stadt

Mit den VIP-Volunteer-Pressetouren wurde der internationalen Presse zusätzlich zu den Delegationstouren die Möglichkeit geboten, die ESC-Gastgeberstadt von seinen allerschönsten Seiten kennen zu lernen. 30 Ur-Düsseldorfer plauderten aus dem Nähkästchen, verrieten so manchen Geheimtipp und zeigten dabei auf über 50 VIP-Touren die besten Plätze der Stadt. "Wir waren in den letzten zwei Wochen fast täglich mit unserem Oldtimer-Shuttle unterwegs und zeigten den ESC-Stars und Journalisten die angesagtesten Ecken in Düsseldorf. Unsere Beifahrer haben die Touren sichtlich genossen", so Monika Günnewig, die mit ihrem Oldtimer-Shuttle 25 Journalisten durch die Stadt fuhr.

Press-Lounge im Rathaus

Ein Anlaufpunkt für nationale und internationale ESC-Journalisten war das Rathaus der NRW-Landeshauptstadt. Dort erhielten die Medienvertreter Informationen rund um die ESC-Gastgeberstadt und hatten die Möglichkeit, zu bestimmten Terminen an Pressetouren und Pressegesprächen teilzunehmen sowie echte Düsseldorfer, die so genannten VIP Volunteers, zu treffen.

Press-Lounge im Rathaus
Press-Lounge im Rathaus

Leichtathletikhalle - ein europäisches Pressezentrum

Die Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark ist anlässlich des ESC in knapp einem Monat zu einem internationalen Pressezentrum für insgesamt 2.500 Journalisten umgebaut worden. Die Ausstattung der klimatisierten Halle: Vier TV-Studios, vier Hörfunkstudios, 700 Pressearbeitsplätze, davon 300 voll ausgestattet mit Laptop, ein Pressekonferenzraum für 500 Journalisten, ein Lounge-Bereich, ein Kopier-Center sowie ein angrenzendes Catering-Zelt für 1.500 Menschen. Am Stand der Landeshauptstadt gab es im Eingangsbereich des Presse-zentrums alle Informationen rund um die Gastgeberstadt Düsseldorf.

(15. Mai 2011)


 

Feel your heart beat!

Sprachauswahl und Hauptnavigation:

dein.düsseldorf

22. Mai 2012 | 10:00 Uhr

Di
25°
Details Mi
25°
Details Do
25°
Details