Essbare Stadt Düsseldorf

Hochbeete vor Wandgemälde
Hochbeete vor Wandgemälde mit gärtnernden Jugendlichen

Essbare Stadt Düsseldorf

Sie sind eingeladen, aus Düsseldorf eine Essbare(re) Stadt zu machen.

Auf dieser Seite finden Sie Tipps und Tricks, selbst aktiv zu werden, sowie Hinweise auf bestehende Möglichkeiten zum (gemeinsamen) Anbau von Obst & Gemüse in der Stadt.
 

Lebensmittel zu Hause anbauen

Karotten
Ein Bund frisch geernteter Karotten

Lebensmittel zu Hause anbauen

Gärtnern geht überall - fangen Sie einfach an!

Tipps und Links, um Lebensmittel im Garten oder Vorgarten, auf dem Balkon oder der Fensterbank selbst anzubauen, finden Sie hier.
Der Ideenpool der AG nachhaltiger Konsum zeigt, dass Gärtnern überall funktioniert: Im oder außer Haus, alleine oder im Gemeinschaftsgarten mit vielen neuen Leuten. Die Ideen sind vielfältig und schließen Obst und Kräuter ein, die frei verfügbar in Düsseldorf wachsen und von jedem geerntet werden dürfen.
Neugierig geworden?

Gemeinsames Gärtnern

Gemeinschaftsgarten Düsselgrün
Gemeinschaftsgarten Düsselgrün

Gemeinsames Gärtnern

Urban Gardening in Düsseldorf

Gärtnern schön und gut, aber alleine? Wer Lust auf gemeinsames Gärtnern und neue soziale Kontakte hat, für den sind die Urban-Gardening-Projekte in Düsseldorf genau richtig. Hier lautet die Devise: Alle dürfen mitmachen, alle dürfen ernten. Gerade jemand ohne gärtnerische Vorerfahrung kann sich hier viel Know-How von den Profis aneignen.

Sie haben eine öffentliche Fläche im Sinn, auf der Sie gärtnern möchten, und außerdem einige Gleichgesinnte?

Dann melden Sie sich per E-Mail bei uns mit einem Foto der Fläche, der Adresse und einer kurzen Beschreibung Ihres Vorhabens. Wir schauen dann, was wir für Sie tun können. Zuerst prüfen wir, wem diese Fläche gehört und ob diese (verkehrs-)rechtlich und sachlich geeignet ist. Wenn dem so ist, schließen Sie eine Nutzungsvereinbarung mit dem Grundstückseigentümer ab, dies ist in der Regel das Gartenamt oder das Amt für Verkehrsmanagement. In der Übersicht haben wir die einzelnen Schritte noch einmal zusammengestellt.

Mit der Nutzungsvereinbarung verpflichten Sie sich,

  • zur Bewirtschaftung, Pflege und Verkehrssicherung der Fläche,
  • zur gemeinschaftlichen Nutzung der Fläche und zum Sichtbarmachen des Themas Urban Gardening in der Nachbarschaft
  • dass die Fläche weiter für Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Sie darf in der Regel maximal durch einen kleinen Zaun vor Hunden und Fressfeinden geschützt werden, was sich bei der von uns empfohlenen Errichtung von Hochbeeten erübrigt,

In der Regel wird Ihnen die Fläche kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Hilfreiche Tipps zur Gründung eines Gemeinschaftsgartens erhalten Sie zum Beispiel auf der Internetseite Urbane Gemeinschaftsgärten der anstiftung und bei den StadtFrüchtchen Bonn.

Kleingarten und Mietgärten

Gemüse
frisch geerntetes Gemüse auf einem Tisch

Kleingarten und Mietgärten

Raus aus der Wohnung, rein ins Beet!

Kleingärten sind eine bewährte Möglichkeit, in der eigenen Stadt Obst und Gemüse anzubauen und zu ernten. In Düsseldorf gibt es insgesamt 72 Kleingartenanlagen.
In den letzten Jahren haben sich viele weitere Formen zum Gärtnern und Lebensmittelanbau etabliert. Im Mietgarten hat jede(r) seine eigene Parzelle und kann frei entscheiden, was angepflanzt wird; oder die Parzelle wird zu Saisonbeginn professionell mit Saatgut bestückt.

Weitere Informationen

Weitere Förderung

Finanzielle Unterstützung fürs Gärtnern gibt es auch über die Programme:

Umweltprojektförderung und Mach was draus!

Dach-, Fassaden- und Innenhofbegrünung

Warum ist urbanes Gärtnern so wichtig?

Wie nutzen wir die Flächen in der Stadt und wo kann es grüner werden?
Die zunehmende Verstädterung und Flächenversiegelung betrifft alle Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten nimmt weltweit ab, dabei geht Saatgut, insbesondere traditionsreiche Sorten, verloren. Weltweit liefern nur noch 30 Arten etwa 95% der pflanzlichen Nahrungsmittel. Das Bienensterben in Deutschland und weltweit kann zukünftig katastrophale Auswirkungen auf unsere Lebensmittelproduktion haben. Gründe sind die Zerstörung von Lebensräumen, auch durch Einsatz von Pflanzen-und Tiergiften, der Klimawandel, die zunehmende Umweltverschmutzung und die Übernutzung natürlicher Ressourcen.

Wo kommen unsere Lebensmittel eigentlich her? 
Wachsen Bananen gleich bei uns um die Ecke? Und wieso bekomme ich im April nur Äpfel aus Neuseeland? Das Bewusstsein für Lebensmittel, deren Herkunft und Saison ist lange Zeit in den Hintergrund gerückt. Die gesellschaftliche Anerkennung landwirtschaftlicher Arbeit nimmt immer weiter ab, obwohl doch genau diese Arbeit die Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft ist. Folge ist eine anonyme Lebensmittelproduktion einheitlicher Waren, insbesondere durch große Konzerne.

Wie schmeckt Düsseldorf?
Probieren Sie einfach mal.

 

 

Essbare Stadt - Was kann das sein?

Essbare Stadt - Kommunal WiKi
Heinrich Böll Stiftung

Essbare Stadt Köln
Bei der Essbaren Stadt geht es um die Erzeugung von Lebensmitteln für Mensch und Tier, von und mit Menschen aus und in der Stadt und im städtischen Umfeld.
Definition des Kölner Ernährungsrates

Nutzgarten mit Bohnengerüst
Winterruhe im Nutzgarten

Essbare Stadt und Urban Gardening in Düsseldorf

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