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Pressemeldung

Brand in Produktionsanlage
130 Feuerwehrleute bekämpfen Großbrand


Donnerstag, 15. September 2011, 11.46 Uhr, Fringsstraße, Hafen

Im Hafen kam es aus unklarer Ursache zu einem Brand in einer Lebensmittelproduktionsanlage eines Mühlenwerkes. Das Feuer brach in Höhe der fünften Etage der Anlage aus und breitete sich rasant auf den sechsten Stock aus. Zwei Feuerwehrmänner wurden bei den Löscharbeiten verletzt. Die Schadenhöhe ist nicht bekannt. Die Polizei sperrte den Verkehr ab Plockstraße bis gegen 14.15 Uhr einspurig zur Einfahrt in den Hafen ab. Der Brandrauch sorgte für eine Geruchsbelästigung im Hafen. Antenne Düsseldorf wurde von der Feuerwehr informiert, Bürger im betroffenen Stadtgebiet zu warnen Fenster und Türen geschlossen zu halten

Der Brand lief durch die Brandmeldeanlage des Mühlenwerks und auch telefonisch bei der Leitstelle auf. Sofort rückten drei Löschzüge und Sonderfahrzeuge mit Alarm zum Brandort im Hafen aus. Beim Eintreffen brannte eine Produktionsanlage für Maisflocken in Höhe des fünften Stocks der Anlage. Die Flammen hatten bereits die darüberliegende sechste Etage erreicht. Dort brannte ein Schaltschrank zur Steuerung der Anlage. Schwierig gestalteten sich die Löscharbeiten durch die Größe und Verzweigung der Produktionsanlage, die sich über zehn Obergeschosse und zwei Kellergeschosse erstreckt. Um an alle Glutnester zu gelangen, musste die Anlage geöffnet werden. Kurzzeitig bestand für die Einsatzkräfte akute Durchzündungsgefahr durch den massiven Brandrauch im Gebäude. Mit fünf Strahlrohren dämmten die Wehrleute die Gefahr ein. Die Feuerwehrmänner am Brandherd mussten sukzessive ausgetauscht werden. Die enorme Hitze forderte den Männern einiges ab. Insgesamt wurden 130 Einsatzkräfte von Freiwilliger - und Berufsfeuerwehr eingesetzt.

Der Brandrauch sorgte im Hafen für eine Geruchsbelästigung. Der Einsatzleiter ordnete deshalb an, dass die Radiosender Antenne Düsseldorf und WDR 2 die Menschen rund um das Gebiet informieren, Fenster und Türen von Gebäuden geschlossen zu halten. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten durch heißen Wasserdampf, ein weiterer durch Glasscherben an der Hand verletzt. Er kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Das Umweltamt begleitete den Einsatz der Luftmessungen und den Löschschaumeinsatz. Mitarbeiter der Stadtwerke Düsseldorf trennten die komplette Energieversorgung für den Produktionsbereich ab. Der Geschäftsführer des Betriebes zog nach Bekanntwerden des Brandes den Notfallplan und sorgte umgehend für die Evakuierung der Anlage. Alle Mitarbeiter kamen unverletzt zum Sammelpunkt auf dem Betriebshof. Danach wies er in die Feuerwehr in die Anlage kurz ein. Die Polizei schickte 20 Streifenbeamte, die die Einfahrt zum Hafen ab der Plockstraße für den Verkehr sperrten. Die Ausfahrt war zu jeder Zeit möglich. Gegen 14.15Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden. Der Einsatz dauert noch an.

Parallel musste die Feuerwehr mehrere Einsätze zum Großbrand abwickeln: Um 12.15 Uhr brannten Gegenstände auf einem Herd in einer Wohnung in der Rubensstraße. Einen Brand im LVR-Klinikum mussten die Wehrmänner um 12.57 Uhr auch löschen. Die elektrische Anlage im Aufzugmaschinenraum war betroffen. Das Feuer war schnell unter Kontrolle, verletzt wurde keiner. Auf der Graf-Adolf-Straße alarmierte die Brandmeldeanlage um 13.22 Uhr eines Hotels die Feuerwehr. Hier waren Bauarbeiten die Ursache. Zwei weitere kleinere Brände auf der Vautierstraße - dort brannte ein Müllcontainer und auf der Hansaallee - hier brannte ein Gebüsch, beschäftigten die Wehr am Nachmittag.


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