Brandschutzerziehung im siebten Schuljahr

Die dritte Stufe findet in der weiterführenden Schule, im siebten Schuljahr, statt. Wie in den beiden vorherigen Stufen wird auch hier zunächst der aktuelle Wissensstand der Schüler in Bezug auf Alarmierung der Feuerwehr und das Verhalten im Brandfall abgefragt.

Versuch mit Flüssiggas.
Einen großen Teil der Brandschutzerziehung stellen dabei die ausführlichen Versuche mit Brandproben dar, die auch Teil des Physik- und Chemieunterrichts in der Schule sind. Vor den Versuchen erklärt der Brandschutzerzieher anhand des Verbrennungsdreiecks das Zusammenspiel von brennbarem Stoff, Sauerstoff und Wärme oder Hitze. Denn nur das richtige Mischungsverhältnis dieser drei Stoffe führt zu Feuer oder Verbrennungen. Dies verdeutlicht der Brandschutzerzieher in den Versuchen: Während ein Feuerzeug einen Watteballen nur langsam entzünden kann, lässt ein Funke lockere Watte sofort in Flammen aufgehen. Weitere Versuche behandeln flüssige Stoffe, unter anderem Benzin, Diesel und Spiritus, sowie Gase. In diesen Versuchen wird dabei außerdem gezeigt, wie ein Feuer gelöscht wird und das es hierbei notwendig ist, das richtige Verfahren zu wählen. Auch hier hilft das Verbrennungsdreieck: Feuer wird gelöscht indem der brennbare Stoff entfernt wird, das Feuer erstickt oder abgekühlt wird. Der Brandschutzerzieher lässt dabei immer wieder Beispiele aus dem Alltag einfließen. Beispiele, die Kindern und Jugendlichen verdeutlichen, wie sie sich im Brandfall im Haushalt oder ihrem Alltag verhalten sollen.
Diese ausführliche Brandschutzerziehung bei Kindern und Jugendlichen soll die noch vorhandenen Defizite im Erwachsenenalter ausgleichen. Die Fehler und das Unwissen Erwachsener bestimmen daher die Lernziele und Inhalte der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen.


In einem Haus wird eine Staubexplosion erzeugt.

