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Fortbildungsangebote für Pädagogen

Neue Kameraklappe

Das Filmmuseum bietet zwei Fortbildungsmodule für die Primarstufe, Sek I und Sek II sowie für Berufskollegs an. Das erste widmet sich allgemein der Vermittlung von Filmsprache und das zweite vertieft die Analyse für den fachspezifischen Unterricht. In beiden Fortbildungen wird der Einsatz von Film im Unterricht theoretisch wie praktisch erarbeitet, handlungsorientiert erprobt und methodisch reflektiert.

Methoden der Filmanalyse
Fächerspezifische Einführung | Modul I

Der Einführungskurs macht mit den Gestaltungsmitteln des Films vertraut. Beispiele aus der internationalen Filmgeschichte veranschaulichen, aus welchen formalen Bausteinen sich ein Film zusammensetzt. Unterschiedliche Darstellungsformen von filmsprachlichen Parametern wie z.B. Erzählperspektive, Montage, Zeitgestaltung, Einstellungsgröße oder Kameraarbeit werden anhand von Ausschnitten gesichtet und auf ihre Wirkung hin untersucht. Nach Absprache können die theoretischen Ausführungen durch praktische Übungen mit einer Videokamera ergänzt werden.


Ausschnitt aus einer Filmanalyse Dauer
nach Absprache | zwischen 3 - 6 Stunden
Kosten
abhängig von Dauer und Teilnehmerzahl | 27 Euro pro Stunde



Methoden der Filmanalyse
Fächerspezifische Einführung | Modul II

Das Medium „Film” eignet sich in vielfältiger Hinsicht zum Einsatz im Unterricht. Je nach Fach, Schülerzahl und Lehrplan bietet der Film eine ideale Ergänzung zur Aufwertung bzw. Vertiefung des Unterrichtsstoffes. Vor dem Hintergrund jeweils geeigneter Filmbeispiele hat das Filmmuseum dieses Seminarangebot für die Fächer Deutsch, Geschichte, Religion und Philosophie konzipiert.


Verschiedene Kameraeinstellungen Dauer
nach Absprache | zwischen 3 - 6 Stunden
Kosten
abhängig von Dauer und Teilnehmerzahl | 27 Euro pro Stunde




Montagesaeulen

Darüber hinaus bietet das Filmmuseum 4 mal im Jahr offene Fortbildungstermine zur Einführung in die Methoden der Filmanalyse an. Die anstehenden Termine werden frühzeitig bekannt gegeben. Um eine Anmeldung per Telefon unter 0211.89-94730 oder per E-Mail an Karin Woyke wird gebeten.


Filmeinsatz im Deutschunterricht | Literaturverfilmung

Plakat von Faust Enttäuschungen über Literaturverfilmungen oder die geringe Wertschätzung des Films im Vergleich mit der Textvorlage sind häufig auch in Schulen anzutreffen. Der gleichberechtigte, parallele Vergleich sowie eine Erwartungshaltung, die gerade auf die Unterschiede achtet ist jedoch besonders lohnenswert, da so die spezifischen Stilmittel und Wirkungsweisen beider Medien erhellt werden können. Literaturverfilmung bedeutet in erster Linie FILM (und nicht Text) und muss als eigenständiges künstlerisches Gebilde angesehen werden, das den gemeinsamen Stoff neu auslegt und dabei andere Sinne anspricht als die literarische Vorlage. Die Kursteilnehmer analysieren u.a. Ausschnitte aus klassischen und aktuellen Literaturverfilmungen (z.B. „Das Parfum”, „Der Untertan”, „Eyes Wide Shut”). Szenenvergleiche aus Buch und Film verdeutlichen, wie artspezifisch beide Gattungen dieselben Stoffe umsetzen. Im Kurs werden Aufgabenstellungen wie z.B. Welche Passagen läßt der Film aus?, Wie beginnt der Film? - Wie beginnt das Buch? oder Welche Erzählhaltung nimmt die Kamera im Vergleich zur Buchvorlage ein? im Plenum bzw. in Kleingruppen erörtert.



Filmeinsatz im Geschichtsunterricht

Dokumentationsausschnitt Die Fortbildungsveranstaltung zeigt, wie Filme neben anderen Quellen im Geschichtsunterricht einzusetzen sind. Die TeilnehmerInnen lernen u.a. unterschiedliche Filmgenres (z.B. Dokumentarfilm, Spielfilm) kennen, die den Anspruch haben, Historizität zu vermitteln. Sie werden für die Wirkungsweisen filmsprachlicher Gestaltungsmittel sensibilisiert, denn alle Filmaufnahmen sind immer Bilder einer gestalteten Realität, was gerade für Filme mit historischen Inhalten relevant ist. Sowohl im Plenum als auch in Kleingruppen werden auf der Grundlage von Beobachtungsaufgaben Filmausschnitte (Thema und Ausschnitte nach Absprache) gesichtet und z.B. analysiert, welche Inszenierungsstrategien der jeweilige Ausschnitt verwendet, um Authentizität zu erzeugen. Mögliche Filmbeispiele: „Good Bye, Lenin!”, „9/11”, „Das Leben der Anderen”, „Im toten Winkel”, „Operation Walküre- Das Stauffenberg Attentat”.



Filmeinsatz im Philosophieunterricht

Balance Filme regen zu Gedankenexperimenten an. Sie helfen, von faktischen Gegebenheiten zu abstrahieren und Konstellationen in Betracht zu ziehen, die in der Realität zwar nicht existieren, aber existieren könnten. In dieser Fortbildungsveranstaltung werden, nach einer kurzen Einführung in die Filmanalyse, die suggestiven, sinngebenden und auch manipulativen Potentiale von Medien thematisiert. Dies geschieht auch im Hinblick auf den populären Spielfilm, der oftmals explizit - jedoch nicht immer sofort für jeden erkennbar - philosophische Inhalte transportiert. Mögliche Filmbeispiele: „Fahrenheit 451”, „Memento”, „Blow Up”, „Club der toten Dichter”, „Gattaca”.



Filmeinsatz im Religionsunterricht

Balance Der Religionsunterricht profitiert vom Einsatz des Films als Verbreiter ethischer und geistiger Werte. Moderne Fassungen alt- und neutestamentarischer Stoffe geben bereits im Titel ihren Bezugspunkt zu erkennen wie z.B. „Die zehn Gebote”, „Jesus von Montreal” oder „Adams Äpfel”. Aber auch Genrefilme wie der Science-Fiction (z.B. „Matrix”, „Star Trek”), die Satire (z.B. „Dogma”) oder das Drama (z.B. „Dekalog, Eins”) thematisieren Religiosität, wenn auch nicht auf den ersten Blick erkennbar. Die Fortbildung schärft durch eine Einführung in die Filmanalyse den Blick für die Arbeitsweisen des Films und erläutert, wie Form und Inhalt ineinandergreifen können. Die Kenntnis über die „Sprache des Films” ist Voraussetzung für das Verständnis der im Anschluss zu sichtenden Filmausschnitte, die sich direkt oder indirekt auf religiöse Themen beziehen.



Ihr Kontakt
für die Medienpädagogik

Karin Woyke
Telefon: 0211.89-94730
Fax: 0211.89-29316
E-Mail: Karin.Woyke@
duesseldorf.de

Sprechzeiten
montags und mittwochs
14:00 - 17:00
dienstags und donnerstags
09:30 - 11:30 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr

Karin Woyke

Telefonische Beratung und Buchung

Bildungseinrichtungen
und Erwachsenen-
gruppen

Karin Woyke
Telefon: 0211.89-94730
Fax: 0211.89-29316
E-Mail: Karin.Woyke@
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dienstags und donnerstags
09:30 - 11:30 Uhr
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Freizeitangebote für Kinder
und Jugendliche

Ramona Stuckmann M.A.
(freie Mitarbeiterin)
montags & mittwochs jeweils
von 08:00 - 10:00 Uhr
Tel 0162 - 473 65 97

Matthias Pfetzing M.A.
(freier Mitarbeiter)
dienstags
von 16:00 - 18:00 Uhr
donnerstags
von 17:00 - 19:00 Uhr
Tel 0176 - 98 105 919

Buchung von Ferienangeboten
für Kinder und Jugendliche
nur an der Museumskasse
unter 0211.89-92232

dienstags bis sonntags
11:00 - 16:30 Uhr
mittwochs
11:00 - 20:30 Uhr

Treffpunkt aller Veranstaltungen

Foyer des Filmmuseums
Schulstraße 4
40213 Düsseldorf

Bitte beachten Sie bei allen Veranstaltungen unbedingt die Altersangaben.
Für Veranstaltungen von einer Dauer ab 2 Stunden und länger empfehlen wir für die Pausen eine kleine Stärkung mitzubringen.
Dauerausstellung
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22. Mai 2012 | 21:09 Uhr

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