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Helmut-Käutner-Preis

Dreh mit Helmut Käutner

Der zurzeit mit 10.000 Euro dotierte Preis gilt als einer der wichtigsten deutschen Filmpreise.

Die Auszeichnung wurde vom damaligen Leiter des Filmforums und Begründer des Filmmuseums der Landeshauptstadt Düsseldorf, Klaus G. Jaeger, zur Erinnerung an den in Düsseldorf geborenen Regisseur Helmut Käutner 1982 ins Leben gerufen. Käutners Engagement und geistige Unabhängigkeit in einer Zeit der Unterdrückung können als beispielhaft gelten. Außerdem war der vielseitig talentierte Künstler in hohem Maße am Wiederaufbau der deutschen Filmlandschaft der Nachkriegszeit beteiligt. Als einige seiner bedeutendsten Filme können Des Teufels General (1954/55), Himmel ohne Sterne (1955) oder Der Hauptmann von Köpenick (1956) genannt werden.

Aufgrund der Entscheidung eines Preisgerichts, das aus Filmwissenschaftlern, Kritikern, einem Regisseur, einem Produzenten, dem Direktor des Filmmuseums, dem Leiter der Filmstiftung und Vertretern der Kulturpolitik besteht, wird der Preis vom Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf - zeitnah zu Käutners Geburtstag am 25. März - alle zwei Jahre verliehen an

„Persönlichkeiten, die durch ihr Schaffen die Entwicklung der deutschen Filmkultur nachdrücklich unterstützen und beeinflussen, ihr Verständnis gefördert und zu ihrer Anerkennung beigetragen haben, ein Preis zur Förderung der Filmkultur”. (aus der Satzung)


Ulrich Tukur Aktueller Preisträger des Helmut-Käutner-Preises 2015

Der Schauspieler Ulrich Tukur wird 2015 mit dem Helmut-Käutner-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet, der bereits zum 14. Mal vergeben wird. Die Nachricht über die Jury-Entscheidung teilte Kulturdezernent Hans-Georg Lohe dem Preisträger im Namen von Oberbürgermeister Thomas Geisel telefonisch mit. Tukurs Reaktion: „Das ist ja großartig, ich bin ein glühender Verehrer von Helmut Käutner, habe alle Filme von ihm gesehen und freue mich sehr. Ich habe nie verstanden, warum Käutner in der Öffentlichkeit heute nicht mehr so bekannt ist.“

In der Begründung der Jury heißt es: „Ulrich Tukur gehört zu den herausragenden Schauspielern Deutschlands. Seit den achtziger Jahren verkörpert er überzeugend oftmals widersprüchliche Männerfiguren in deutschen und internationalen Filmproduktionen. In seiner Zusammenarbeit mit wichtigen Regisseurinnen und Regisseuren gelingen ihm immer wieder Charakterdarstellungen von bleibender Wirkung. Mit großer Präsenz und Vitalität hat UIrich Tukur das deutsche Kino, Theater und Fernsehen geprägt. Er liebt das schauspielerische Risiko, ganz besonders in historischen Rollen, und setzt sich damit bewusst in Beziehung zum Werk von Helmut Käutner.“




Weitere Informationen zum Helmut-Käutner-Preis für Ulrich Tukur finden Sie hier: Käutnerpreis für Ulrich Tukur

Chronik des Helmut-Käutner-Preises

  • 2015
    Ulrich Tukur, Schauspieler
  • 2013
    Christian Petzold, Regisseur
  • 2010
    Christoph Schlingensief, Film-, Theater,- Opern- und Fernsehregisseur, Aktionskünstler
  • 2007
    Dieter Kosslick, Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin
  • 2004
    Wim Wenders, Filmregisseur
  • 2001
    Hannelore Hoger, Schauspielerin
  • 1999
    Rudolf Arnheim, Kultur- und Medienkritiker
  • 1995
    Hanns Eckelkamp, Filmproduzent und Verleiher Enno Patalas, Filmkritiker und -kurator Wolf Donner, Filmpublizist
  • 1993
    Hildegard Knef, Schauspielerin und Autorin
  • 1990
    Wolfgang Kohlhaase, Drehbuchautor und Schriftsteller
  • 1988
    Ulrich Gregor, Co-Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin
    Hilmar Hoffmann, Gründer der westdeutschen Kurzfilmtage, Oberhausen Kulturdezernent der Stadt Frankfurt, Präsident der Goethe-Institute
  • 1986
    Bernhard Wicki, Film- und Fernsehregisseur, Schauspieler
  • 1984
    Wolfgang Staudte, Film- und Fernsehregisseur
  • 1982
    Lotte Eisner, Filmhistorikerin und -publizistin


Direktor
des Filmmuseums

Bernd Desinger
Tel0211.89-93770
Fax0211.89-93768
Bernd.Desinger@ duesseldorf.de

Bernd Desinger

Zahlen und Fakten

  • 1993
    Gründung
  • 2.200m2
    Fläche für Filmgeschichte
  • 500.000
    Fotos
  • 25.000
    Plakate
  • 500
    Schattenspielfiguren
  • 6.000
    Filmkopien
  • 14.000
    Videos und DVD's
  • 30.000
    Buchtitel
  • 133
    Sitze in der Black Box -
    dem Kino im Filmmuseum
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29. Mai 2016 | 09:37 Uhr

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