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Über das Filmmuseum

Träume zu verkaufen

Das im Herzen der Altstadt gelegene Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde im Jahre 1993 gegründet. Als interaktives Museum gewährt es einen spannenden Zugang zur Welt des Films von seinen frühesten Anfängen bis in die Gegenwart.

In der Dauerausstellung wird auf 2.200 Quadratmetern lebendige Filmgeschichte vermittelt, sowie eine Auswahl seltener technischer Geräte vor allem aus der Vor- und Frühgeschichte der Kinematographie präsentiert. Verschiedene Camera Obscurae aus den 1880er-Jahren, Filmprojektoren und Kameras vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart, Set-Modelle, Dekorationen, Requisiten und Kostüme sind zu bestaunen. Hinzu kommen ein nachgebautes Studio und ein Bereich für Tricktechnik.

Die Besucher lernen auch Produktionsprozesse und den Einfluss des Films auf unser Leben kennen und verstehen. Neben seiner Dauerausstellung verfügt das Filmmuseum über ein umfangreiches Archiv, eine Bibliothek und ein hauseigenes Kino, die Black Box, mit täglichen Filmveranstaltungen. Dort befindet sich eine von nur noch vier erhaltenen Welte-Kinoorgeln (Baujahr 1928), die regelmäßig bei Stummfilmvorführungen eingesetzt wird.

Ein Stern für Luise Rainer
Vor dem Filmmuseum erinnert ein Bronzestern im Boden an die einzige deutsche Schauspielerin, die mit einem Oscar für die beste Hauptrolle ausgezeichnet wurde: Luise Rainer. Die am 12. Januar 1910 in Düsseldorf geborene Schauspielerin erhielt die begehrte Auszeichnung gleich zwei Mal: 1936 für ihre Rolle als Anna Held im Film "Der große Ziegfeld" und 1937 für die Darstellung einer Bäuerin in "Die gute Erde".
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An den film- und medienpädagogischen Programmen, Führungen, Seminaren und Workshops nehmen Schulen und andere Bildungseinrichtungen aus dem ganzen Land teil. Das Filmmuseum entwickelt und präsentiert mit deutschen und internationalen Partnern dazu film- und medienbezogene Sonderausstellungen.

Die Sammlungen umfassen rund 500.000 Fotos, weit über 25.000 Plakate, dazu Pressehefte, Zeitungsausschnitte, Kritiken, Filmprogramme sowie Drehbücher/Dialoglisten zu in- und ausländischen Filmen sowie Produktionsunterlagen.

Schattenspielfiguren Zum Bestand gehören auch Nachlässe, etwa von Lotte Reiniger, Helmut Käutner, Wolfgang Staudte, Harry Piel, Rolf Burgmer oder Liesl Karlstadt. Eine Besonderheit ist auch die Schattenspielsammlung. Sie enthält rund 500 Schattenspielfiguren aus dem 13. bis 19. Jahrhundert zur Geschichte des Schattenspiels, dazu Requisiten, Zubehör und eine Schattenspielbühne.


Im Filmarchiv lagern circa 6.000 Filmkopien, hinzu kommen etwa 14.000 Videos und DVDs. Als einziges Filmmuseum in Nordrhein-Westfalen beherbergt es auch die Filmsammlung des Landes.

Der Medienbestand der Bibliothek weist über 30.000 Titel aus.

Direktor
des Filmmuseums

Bernd Desinger
Tel0211.89-93770
Fax0211.89-93768
Bernd.Desinger@ duesseldorf.de

Bernd Desinger

Zahlen und Fakten

  • 1993
    Gründung
  • 2.200m2
    Fläche für Filmgeschichte
  • 500.000
    Fotos
  • 25.000
    Plakate
  • 500
    Schattenspielfiguren
  • 6.000
    Filmkopien
  • 14.000
    Videos und DVD's
  • 30.000
    Buchtitel
  • 133
    Sitze in der Black Box -
    dem Kino im Filmmuseum
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20. April 2014 | 07:46 Uhr

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