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Unterbringung von Flüchtlingen

Stadt hält an dezentraler Unterbringung der Flüchtlinge fest

Zum Stichtag 30. April 2016 bringt die Landeshauptstadt Düsseldorf insgesamt 6.914 Flüchtlinge unter. Zusätzlich sind in Einrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen Flüchtlinge untergebracht. Die Stadt wird die ihr zugewiesenen Flüchtlinge weiterhin dezentral unterbringen.

Bestehende und mögliche Standorte zur Unterbringung von Flüchtlingen
Bestehende und mögliche Standorte zur Unterbringung von Flüchtlingen

Da nicht genügend Einzelwohnungen vorhanden sind, sieht sich die Stadt gezwungen, die Menschen auch in Hotels und Sammelunterkünften unterzubringen. Ständig werden verschiedene Gebäude auf ihre Eignung dafür untersucht. Aber nicht jedes leerstehende Gebäude ist für die dauerhafte Unterbringung geeignet, und nicht alle Gebäude lassen sich mit einem vertretbaren Aufwand zu Wohngebäuden umwandeln. Da nicht genügend feste Gebäude zur Verfügung stehen, um den bis zu 500 Flüchtlingen, die der Stadt monatlich zugewiesen werden, ein Dach über dem Kopf zu bieten, müssen auch Unterkünfte in modularer Bauweise errichtet werden. Die Stadt hat dazu zunächst Grundstücke aus dem eigenen Bestand als grundsätzlich von ihrer Größe und Beschaffenheit dafür geeignet identifiziert. Derzeit sind die ersten Einrichtungen dieser Art bereits bezogen. Weitere Standorte werden derzeit vorbereitet. Darüber werden weitere mögliche Standorte geprüft. An jedem Standort sollen bis zu 200 Menschen leben. Die Modulbauanlagen werden zunächst für fünf Jahre angemietet.

Folgende Standorte gibt es bereits beziehungsweise werden derzeit geprüft (in Klammer Zahl der untergebrachten Personen ab 20):

Stadtbezirk 1


  • dauerhaft: Karlstraße (51), Stephanienstraße (63)
  • vorübergehend: Friedrich-Lau-Straße (221), Fischerstraße (25), Zietenstraße (42)
  • vorübergehend: winterfeste Zeltanlage Ulmenstraße (160)
  • Wohnanlage in Systembauweise: Meineckestraße (200)
  • Außerdem sind rund 170 (die Zahl schwankt täglich) Flüchtlinge im Stadtbezirk 1 in Hotels untergebracht.
  • Das Land nutzt das ehemalige Finanzamt an der Roßstraße als Ausweichquartier für rund 400 Flüchtlinge sowie vorübergehend den Behrensbau an der Berger Allee für bis zu 500 Flüchtlinge, die im Rahmen der Erstaufnahme durch das Land unterzubringen sind. Im Anschluss will die Stadt die Einrichtung an der Roßstraße zur Unterbringung von Flüchtlingen nutzen.

Stadtbezirk 2


  • vorübergehend: Bruchstraße (98), Lacombletstraße (200) (plus 50 in Turnhalle), Löbbeckestraße, Turnhalle (50)
  • Außerdem sind rund 85 (die Zahl schwankt täglich) Flüchtlinge im Stadtbezirk 2 in Hotels untergebracht.
  • voraussichtlich ab 4. Quartal 2016: Zum Märchenland (130)

Stadtbezirk 3


  • dauerhaft: Gustav-Poensgen-Straße (55), Harkortstraße (72), Jahnstraße (64), Oberbilker Allee (72), Völklinger Straße (22), voraussichtlich ab 05/2016 Markenstraße (125), voraussichtlich ab 07/2016 Graf-Adolf-Straße (175)
  • vorübergehend: Mintropstraße (232)
  • Wohnanlage in Systembauweise: Moskauer Straße (160)
  • Wohnanlage in Systembauweise voraussichtlich ab 03/2016: Völklinger Straße / Auf'm Tetelsberg (200)
  • Außerdem sind rund 610 (die Zahl schwankt täglich) Flüchtlinge im Stadtbezirk 3 in Hotels untergebracht.

Stadtbezirk 4


  • dauerhaft: Burgunderstraße (63), Hansaallee (42), Niederkasseler Lohweg (34), Schanzenstraße (200)
  • voraussichtlich ab 3. Quartal 2016: Monschauer Straße (100)
  • Wohnanlage in Systembauweise voraussichtlich ab 02/2016: Oberlöricker Straße (450)
  • Wohnanlage in Systembauweise (in Prüfung): Niederkasseler Deich (200)

Stadtbezirk 5


  • vorübergehend: Friedrich-von-Spee-Straße (65)
  • Wohnanlage in Systembauweise: Leuchtenberger Kirchweg, Grünewaldstraße, Zur Lindung (je 200)
  • vorübergehend ab 02/2016: Messehalle 18 (300)

Stadtbezirk 6


  • vorübergehend bis 10/2016: Sankt-Franziskus-Straße (Traglufthalle) (300)
  • vorübergehend bis voraussichtlich 30.09.2016: Juist-/Syltstraße (35), bis voraussichtlich 30.06.2016: Borbecker Straße (252)
  • dauerhaft: Rückertstraße (78), Robert-Stolz-Straße (50 plus 150 weitere in Planung), Volkardeyer Weg (120), Vogelsanger Weg (150) (Dies ist auch ein Behördenstandort), ab 02/2016 Kieshecker Weg (290)
  • voraussichtlich ab 05/2016 Nördlicher Zubringer (420)
  • in Prüfung: Fritz-Rennefeld-Weg (160), In der Nießdonk (396)

Stadtbezirk 7


  • dauerhaft: Heyestraße (153), Manthenstraße (zunächst 50)
  • Wohnanlage in Systembauweise: Blanckertzstraße (160); Karlsbader Straße (200)
  • Derzeit prüft das Land, ob in der Bergischen Kaserne in Ludenberg eine Notunterkunft eingerichtet werden kann.

Stadtbezirk 8


  • dauerhaft: Posenerstraße (120)
  • vorübergehend: Am Stufstock (88), Hasseler Richtweg (42), Am Straußenkreuz (45) plus Gemeindesaal (30)
  • voraussichtlich ab 05/2016: Höherweg (250)
  • voraussichtlich ab 4. Quartal 2016: Gather Weg (250)

Stadtbezirk 9


  • dauerhaft: Küppersteger Straße (85), Stargader Straße(125)
  • vorübergehend: Hospitalstraße (20)
  • Containeranlage bis voraussichtlich 04/2017: Benrodestraße (200)
  • Wohnanlage in Systembauweise Schimmelpfennigstraße, Karweg (jeweils 200)
  • Leichtbauhalle in 2016: Itterstraße (250 - 300 Personen)
  • in Prüfung: Lützenkircher Weg (160), Ickerswarder Straße (450)

Stadtbezirk 10


  • vorübergehend bis 10/2016: Theodor-Litt-Straße (Traglufthalle) (300)
  • dauerhaft: Emil-Barth-Straße (48)
  • Wohnanlage in Systembauweise voraussichtlich ab 03/2016: Duderstädter Straße (160)
  • Außerdem sind rund 35 (die Zahl schwankt täglich) Flüchtlinge im Stadtbezirk 10 in einem Hotel untergebracht.

Exemplarische Anordnung der Wohnmodule an einem Standort
Das Beispiel zeigt die exemplarische Anordnung der Wohnmodule an einem Standort. So wird es jeweils 5 Komplexe für rund 40 Personen einschließlich der Sanitäreinrichtungen und Küchen geben. Außerdem ist ein Verwaltungsgebäude mit einem Gemeinschaftsraum geplant. Die Gebäude werden um einen zentralen Innenbereich gruppiert, auf dem es auch Spielmöglichkeiten für Kinder geben soll.

Aussenansicht der Anlage auf der Meineckestraße
Die Wohnmodule sollen außen farblich ansprechend gestaltet werden, wie diese Musterbeispiele zeigen.

Beispiel für einen Innenraum auf der Moskauer Straße.
Beispiel für einen Innenraum auf der Moskauer Straße.



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25. Mai 2016 | 07:16 Uhr

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