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Dialog und Fotografie – Ein Kunstprojekt mit Kindern und Jugendlichen geflüchteter Familien / KIT / 08.08. – 30.08.2026 / Eröffnung 8.8. 16 Uhr

  • Fotolabor, Foto © Thomas Koester, Dialog und Fotografie, 2026 Fotolabor, Foto © Thomas Koester, Dialog und Fotografie, 2026

Künstler*innen: Omar Ibrahim Abdullahi, Sahar Abdullahi, Juliette Achampong, Karen Adepoju, Goulbin Ali, Tellinas Ali, Yaran Bagizadeh, Hercules Abu Bakir, Eliana Daniel, Miguel Daniel, Prince Harry Eghosa, Destiny Emoghene, Franciis Frings, Suhejli Gici, Anosh Hassani, Faithia Ilesanmi, Thomas Koester, Esho Treasure Oshidero, Jaqueline Owusu, Mutaleb Mahmood, Aisha Mohamud, Mohamed Omar Mohamed, Aisha Mokk, Berit Schneidereit, Jessica Tille, Armando Veselov, Azra Veselova, Persis Yeboa

Dialog und Fotografie ist ein Ausstellungs- und Workshopprojekt an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, visueller Bildung und sozialer Teilhabe. Im Zentrum stehen Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien, die in einem dialogisch angelegten Prozess eigene Bildwelten entwickeln. Unter der Anleitung von Künstler*innen erschließen sie ein breites Spektrum fotografischer Verfahren – von Lochkamera bis Cyanotypie und digitalen Bildpraktiken. So entstehen vielschichtige Arbeiten, die individuelle Perspektiven sichtbar machen und zugleich kollektive Erfahrungsräume eröffnen. Die Ausstellung im KIT soll das Potential fotografischer Praxis erfahrbar werden lassen, indem sie sowohl die Entstehungsbedingungen als auch die Ergebnisse der Workshops in einen sinnlich wie diskursiv zugänglichen Zusammenhang überführt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Transformation ausgewählter Motive in den Raum des Performativen: Als auf T-Shirts applizierte Bildträger werden sie in einer inszenierten Catwalk-Situation aktiviert und erweitern die fotografischen Arbeiten um eine körperliche, soziale Dimension. Einzelne Stücke sind darüber hinaus als Wearables verfügbar und tragen die Bildwelten in den Alltag weiter. Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem IJS e.V., dem Kunstpalast Düsseldorf, dem KIT und dem Kulturamt. Initiiert wurde Dialog und Fotografie durch eine Spende von Ursula Schulz-Dornburg und wird von der Koordinierungsstelle Fotografie des Kulturamtes konzipiert und organisiert.

Dialog und Fotografie – Kunstprojekt mit Kindern und Jugendlichen geflüchteter Familien – KIT


Die 4. Ausgabe von düsseldorf photo+ findet vom 16.2. – 29.3.2027 statt

Ankündigungsplakat, Düsseldorf photo+ 2027
Ankündigungsplakat, Düsseldorf photo+ 2027

Die 4. Ausgabe von düsseldorf photo+ findet vom 16.2. – 29.3.2027 statt

2027 wird die Biennale düsseldorf photo+ zum vierten Mal stattfinden. Die Eröffnung ist für Mitte Februar 2027 geplant! In ganz Düsseldorf wird wieder der Fokus auf die Fotografie sowie medienbasierte Kunst gelegt. Beides wird in ihren vielfältigsten Facetten in der ganzen Stadt zu erleben sein. Ausgehend von einer zentralen Ausstellung ist das Publikum eingeladen, sich umfassend auf die düsseldorf photo+ einzustimmen. Von hier aus wird die Biennale zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen in Form von Talks, Screenings und Führungen in Museen, Sammlungen, Galerien, freien Ausstellungsräumen und Hochschulen bieten. Natürlich wird es auch Kunst im öffentlichen Raum zu entdecken geben.

düsseldorf photo+


Jana Johanna Haeckel übernimmt künstlerische Leitung der 4. düsseldorf photo+ 2027

Jana Johanna Haeckel, Foto: Jan A. Staige
Jana Johanna Haeckel, Foto: Jan A. Staige

Jana Johanna Haeckel übernimmt künstlerische Leitung der 4. düsseldorf photo+ 2027

Jana Johanna Haeckel übernimmt die künstlerische Leitung der 4. Biennale für Fotografie in Düsseldorf 2027. Sie wird damit außerdem Kuratorin der zentralen Ausstellung von düsseldorf photo+, die 2027 erstmals im Kunstpalast am Ehrenhof in Düsseldorf stattfinden wird. Die promovierte Kunsthistorikerin Jana Johanna Haeckel kuratiert seit über 14 Jahren internationale Kunstausstellungen rund um das Medium Fotografie, unter anderem in Prag, Turin, Brüssel, Berlin, München und Valencia. Sie reflektiert in ihrer Ausstellungstätigkeit pointiert die gesellschaftliche Relevanz von Fotografie mit konzeptueller Klarheit und visueller Kraft. Jana Johanna Haeckels Thema für die kommende Ausgabe der Biennale stellt den menschlichen Körper als Gegenstand fotografischer Macht im Spannungsfeld von Kontrolle und Emanzipation in den Fokus ihrer Betrachtung. Mit dem Arbeitstitel "Disobedient Bodies: Widerständige Körper in der Fotografie" sollen sowohl zeitgenössische als auch historische Positionen miteinander verbunden werden. Die Verknüpfung mit dem historischen Kontext der Fotografie setzt einen neuen und starken Akzent im Programm der Biennale düsseldorf photo+.

Jana J. Haeckel künstlerische Leitung der 4. düsseldorf photo+


Der Lotto Brandenburg Kunstpreis Fotografie 2026 geht an Pola Sieverding

Duende #2, 2022 ©️ Pola Sieverding, VG Bild-Kunst
Duende #2, 2022 ©️ Pola Sieverding, VG Bild-Kunst

Der Lotto Brandenburg Kunstpreis Fotografie 2026 geht an Pola Sieverding

Die Fotografin Pola Sieverding wurde mit dem Kunstpreis Fotografie 2026 geehrt. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis erhält Pola Sieverding für ihre Werkgruppen „Duende“ und „Stigma“, in den zwei Figurenwelten - Mensch und Pflanze - kraftvoll gegenüberstellt, die Körper als Träger historischer Narrative betrachtet und Geschlechterrollen untersucht werden. Motivisch liegen die prämierten Arbeiten von Pola Sieverding deutlich auseinander und folgen doch derselben inneren Spannung: „Duende“, mit den Toreros im Moment höchster körperlicher Konzentration, und „Stigma“, mit Blumen, deren Erscheinung zwischen Verlockung, Fremdheit und Offenbarung oszilliert. Die Arbeiten werden bis zum 19. Juli 2026 im Kunstraum Potsdam präsentiert.

Kunstraum Potsdam


ECHT JETZT – Deutscher Jugendfotopreis zeigt Preisträgerinnen- und Preisträgerausstellung des Wettbewerbs 2025/26 vom 20.09. bis zum 15.11.2026 im KIT – Kunst im Tunnel in Düsseldorf / Eröffnung 19.9. 19 Uhr

  • Deutscher Jugendfotopreis, 2026, Serie: Im Land der weißen Berge, Alter: 21–25 Jahre, 2026, Jasper Hill, (22 Jahre) Deutscher Jugendfotopreis, 2026, Serie: Im Land der weißen Berge, Alter: 21–25 Jahre, 2026, Jasper Hill, (22 Jahre)

Der Deutsche Jugendfotopreis 2025/26 erfährt eine große Beteiligung: 1236 Teilnehmende haben 8304 Arbeiten eingereicht. Nach einem mehrstufigen, moderierten Auswahlverfahren hat die Jury im März daraus die diesjährigen 40 Preisträger*innen ermittelt. Eine Auswahl aller ausgezeichneten Arbeiten ist ab sofort auf der Website des Wettbewerbs einsehbar. Ab dem 20. September werden im KIT alle Arbeiten ausgestellt. Die öffentliche Vernissage mit den Preisträger*innen findet am 19. September 2026 ab 19 Uhr statt. Identität, Zugehörigkeit, soziale Ungleichheit sind zentrale Themen der Fotografien. Unter dem Jahresthema Ein Haus, Ein Boot, Ein Auto waren die Teilnehmenden, (neben den thematisch offenen Kategorien des Wettbewerbs), eingeladen, sich fotografisch mit Fragen von Besitz, Gerechtigkeit und Zukunft auseinanderzusetzen – ausdrücklich offen für persönliche, kritische und alternative Perspektiven.

Archiv - Deutscher Jugendfotopreis


Ein Bericht über die Fotografie in der Landeshauptstadt Düsseldorf

Abb. Publikation "Düsseldorf und Fotografie" © Landeshauptstadt Düsseldorf, Foto: Stephan Macháč 2024
Abb. Publikation "Düsseldorf und Fotografie" © Landeshauptstadt Düsseldorf, Foto: Stephan Macháč 2024

Ein Bericht über die Fotografie in der Landeshauptstadt Düsseldorf

Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist seit Jahrzehnten eng mit der Fotografie verknüpft. Der Bericht "Düsseldorf und Fotografie", den das Kulturamt in Zusammenarbeit mit der Kunst- und Medienwissenschaftlerin Dr. Christina Irrgang erstellt hat, dokumentiert, wo die Akteurinnen, Akteure, Institutionen und Initiativen der Fotografie in Düsseldorf aktuell stehen.

Der Bericht verdeutlicht die Diversität des internationalen Fotostandortes und bietet eine aktuelle Grundlage, um die zukünftige fotografische Entwicklung in Düsseldorf zu fördern. Darüber hinaus wird die Rolle der Fotografie in Düsseldorf, ihre wichtigsten Orte für die Vermittlung, Erforschung und Archivierung, die regionale und internationale Vernetzung sowie ihre Bedeutung als Wirtschaftsfaktor gespiegelt.

Seit der Erfindung der Fotografie ist Düsseldorf eng mit dem Medium verbunden. Frühzeitig haben Künstlerinnen und Künstler in Düsseldorf die Fotografie kontinuierlich in ihre künstlerische Praxis integriert. Daraus hat sich ein international einzigartiges Netzwerk aus Lehre, Produktion, Verarbeitung und Präsentation von Fotografie entwickelt. Dieses Netzwerk und der Umgang mit dem Medium Fotografie als Kulturgut sollen auch zukünftig gemeinsam mit allen Beteiligten weiterentwickelt werden.

Aus diesem Grund hat die Landeshauptstadt Düsseldorf im Mai 2021 die deutschlandweit erste Koordinierungsstelle für Fotografie im Kulturamt eingerichtet und stellt nun den im Juni 2022 fertiggestellten Bericht "Düsseldorf und Fotografie" vor. Der Bericht ist vollständig als PDF-Datei auf dieser Seite abrufbar.

  • Abb. Publikation "Düsseldorf und Fotografie" © Landeshauptstadt Düsseldorf Abb. Publikation "Düsseldorf und Fotografie" © Landeshauptstadt Düsseldorf

Wir stellen regelmäßig Auszüge aus dem 100-seitigen Kulturamtsbericht „Düsseldorf und Fotografie“ vor und geben Hintergrundinformationen über die Historie, das Netzwerk, die Akteur*innen, Institutionen und Initiativen der Fotografie in Düsseldorf. Diesen Monat stellen wir den Auszug über das KIT - Kunst im Tunnel vor.

KIT – Kunst im Tunnel

KIT – Kunst im Tunnel, ein Ausstellungsraum, der sich zwischen den Tunnelröhren für den Autoverkehr unterhalb der Düsseldorfer Rheinuferpromenade befindet, richtet alle zwei Jahre eine Ausstellung aus, die sich den Entwicklungen der zeitgenössischen Fotografie widmet. Dabei werden im Wechsel aktuelle fotografische Positionen von Künstler*innen der Düsseldorfer Kunstakademie und der Kunstakademie Münster präsentiert, gefördert von der Kunststiftung DZ Bank (Frankfurt am Main), die in ihrer Sammlung auf fotografische Ausdrucksformen sowie auf die Werke von Lehrenden und Absolvent*innen der Kunstakademien in Düsseldorf und Münster spezialisiert ist. Die künstlerische Leiterin des Ausstellungshauses, Gertrud Peters, die selbst Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre für den Galeristen Jörg Johnen in Köln mit Candida Höfer, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth, Axel Hütte oder Jeff Wall zusammengearbeitet hat und mit dem Medium Fotografie vertraut ist, sieht in der gesellschaftlichen Struktur Düsseldorfs auch die lebendige Entwicklung der von Düsseldorf ausgegangenen Fotografie gespiegelt: „Hier leben und arbeiten Künstler*innen wie Ruff, Gursky und Hütte [...]. Durch sie wurde die Fotografie vor 30 Jahren im kollektiven Bewusstsein als museal anerkannt, sie wurde populär und marktaffin.“Den Auftrag des KIT, die in den Kunstakademien erworbene künstlerische Individualität junger Künstler*innen zu fördern, verfolgt Gertrud Peters vor diesen Hintergründen zunehmend im Bereich des Fotografischen, um erstes institutionelles Ausstellen zu ermöglichen und durch diskursive Formate wie durch Workshops zu bereichern.


Düsseldorf und Fotografie Karte

Düsseldorf und Fotografie Karte

Für eine bessere Orientierung in der Fotostadt Düsseldorf, haben wir eine „Düsseldorf und Fotografie“ Karte erstellt und in unseren Stadtplan maps.duesseldorf.de integriert.


FOTOGRAFISCHE AUSSTELLUNGEN IN DÜSSELDORF

FOTOGRAFISCHE AUSSTELLUNGEN IN DÜSSELDORF

Verschwinden (Archiv) / Laurenz Berges / asphalt Festival 2026 / KIT / bis 2.8.2026

  • Am Markt I, 2008 © Laurenz Berges, courtesy Schirmer-Mosel Am Markt I, 2008 © Laurenz Berges, courtesy Schirmer-Mosel

Bis 2. August 2026 findet in Düsseldorf das 14. asphalt Festival statt. 70 Vorstellungen, 19 Tage, sechs Spielorte. Aufgrund einer neuen Partnerschaft mit der Kunsthalle wird das asphalt Festival zum ersten Mal in dem spektakulären, unterirdischen Ausstellungsraum KIT – Kunst im Tunnel zu Gast sein. Hier wird eine Ausstellung des Fotokünstlers Laurenz Berges zu sehen sein, sowie vier Konzertabende in der besonderen Architektur und Akustik stattfinden. Am Sonntag den 2.8. / 15-16 Uhr führen der Künstler Laurenz Berges und Bojan Vuletić, Leitung vom asphalt Festival, im Dialog durch die Ausstellung „Verschwinden (ARCHIV)“.

Home + News - asphalt Festival


Beyond Film – an analogue photography community exhibition by Optik Oldschool / Bilker Bunker / bis 19.7.2026

Ausstellungsplakat, Beyond Film by Optik Oldschool, Cover image: Gitti Schmidt, @luckys_foto_adventure
Ausstellungsplakat, Beyond Film by Optik Oldschool, Cover image: Gitti Schmidt, @luckys_foto_adventure

Beyond Film – an analogue photography community exhibition by Optik Oldschool / Bilker Bunker / bis 19.7.2026

BEYOND FILM vereint Fotografinnen und Fotografen, die eine gemeinsame Leidenschaft für die analoge Bildgestaltung verbindet. Mit Arbeiten, die auf Kleinbild-, Mittel- und Großformatfilm, Sofortbildmaterial sowie mittels alternativer fotografischer Verfahren entstanden sind, präsentiert die Ausstellung die Vielfalt, Kreativität und anhaltende Relevanz der Fotografie jenseits des digitalen Bildes. Die von Optik Oldschool präsentierte Ausstellung würdigt die analoge Fotografie als lebendiges und sich stetig weiterentwickelndes Medium. Die gezeigten Werke spiegeln ein breites Spektrum an Perspektiven, Techniken und Bildsprachen wider – vereint durch das Bekenntnis zum materiellen Prozess der Bildentstehung. Begleitend zur Ausstellung bieten Gespräche, Veranstaltungen und Treffen der Community Gelegenheit zur Vernetzung und zum Ideenaustausch sowie dazu, die vielfältigen Arten zu entdecken, auf die die analoge Fotografie auch heute noch inspiriert.

Optik Oldschool - Foto Lab / Tools & Services für Analog-Fotografie


Spectres / Sebastian Riemer / Ouf Galerie / bis 14.8.2026

Ag + X, Sebastian Riemer, Ouf Galerie, 2026
Ag + X, Sebastian Riemer, Ouf Galerie, 2026

Spectres / Sebastian Riemer / Ouf Galerie / bis 14.8.2026

Zum Auftakt präsentiert das Ouf - Ausstellungsraum für Gegenwartskunst Arbeiten von Sebastian Riemer. Im Mittelpunkt der Ausstellung „Spectres" stehen Arbeiten aus seinem neuen Projekt »Ag + X«, das u. a. von der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf gefördert wird und derzeit mit ausgewählten Arbeiten im Francisco Carolinum Linz zu sehen ist. Im Zentrum steht die Frage, ob und wie sich analoge Fotografien löschen lassen - und was von ihnen bleibt. Ausgangspunkt sind unzählige Abzüge aus dem Nachlass von F. C. Gundlach, welche dieser selbst noch zur Vernichtung aussortiert hatte. Mit dem Versprechen, die für den Schredder vorgesehen Fotografien, in Kunst zu überführen, konnte Sebastian Riemer von der Stiftung F. C. Grundlach rund eine Tonne davon übernehmen. Zusammen mit dem Chemiker Joachim Opitz entwickelte er ein spezielles Verfahren, das den Abzügen die Motive entzieht - und neue Bilder entstehen lässt. Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Edition, die vor Ort erworben werden kann. Mit »Ouf« wird das Ausstellungsprojekt fortgesetzt, das von 2021 bis 2025 im »Le Bureau« begann. An neuem Ort, mit leicht verändertem Konzept - mit der gleichen Begeisterung für gegenwärtige Fotografie, Malerei und Skulptur.


Performing Landscapes / Leopold-Hoesch-Museum / Düren / bis 6.9.2026

Alex Grein, Hyles euphorbiae, Europa, 2021, 1-Kanal-HD-Video, 11’'08, Foto: Mareike Tocha, Courtesy die Künstlerin und Galerie Gisela Clement, Bonn
Alex Grein, Hyles euphorbiae, Europa, 2021, 1-Kanal-HD-Video, 11’'08, Foto: Mareike Tocha, Courtesy die Künstlerin und Galerie Gisela Clement, Bonn

Performing Landscapes / Leopold-Hoesch-Museum / Düren / bis 6.9.2026

Künstler*innen: Alex Grein, u. a.

Über Kunstwerke, Interventionen und anhand von Präsentationen archivarischer Forschung erschließt die Ausstellung die komplexe Beziehung zwischen Rohstoffgewinnung und menschlichem sowie nicht-menschlichem Leben. Die Arbeiten reichen vom Tagebau Hambach – der größten künstlichen Grube Europas – über die Moorlandschaften Norddeutschlands, die ehemaligen Standorte des Uranbergbauunternehmens Wismut, bis hin zu kolumbianischen und britischen Kohlebergwerken. Das Projekt baut auf der fortlaufenden Beschäftigung des LHM mit Industrielandschaften auf, das mit „Vom Leben in Industrielandschaften – Eine fotografische Bestandsaufnahme" (2019) begann und mit „Vom Leben in Industrielandschaften – Den Strukturwandel im Blick“ (2021) fortgesetzt wurde. Mit „Performing Landscapes“ widmet sich das LHM den sozialen, historischen und politischen Prozessen, die Industrielandschaften prägen – den Konflikten, archivarischen Lücken, Akten des Widerstands und gelebten Erfahrungen, die innerhalb und jenseits der sichtbaren Landschaft liegen.

Performing Landscapes · Alex Grein


Zeitgeist`26 / Galerie Anna Laudel / bis 27.8.2026

Moritz Krauth, Demonstrating a gun, 2025, © Foto: Galerie Anna Laudel
Moritz Krauth, Demonstrating a gun, 2025, © Foto: Galerie Anna Laudel

Zeitgeist`26 / Galerie Anna Laudel / bis 27.8.2026

Künstler*innen: Claudia Ast, Cosima Kaibel, Michael Schmidtmann, Seçil Erel und Moritz Krauth

Mit Zeitgeist’26 präsentiert Anna Laudel Düsseldorf erstmals fünf neue künstlerische Positionen in einer gemeinsamen Ausstellung. Unterschiedliche Medien und Perspektiven treten dabei in einen offenen Dialog: Fotografie trifft auf Installation, Malerei auf skulpturale Elemente, experimentelle Bildverfahren auf fragile Materialien. Die Ausstellung vereint unterschiedliche Herangehensweisen und eröffnet einen vielschichtigen Parcours zwischen Wahrnehmung, Erinnerung, Materialität und Identität.

ANNA LAUDEL – Gallery


DIE GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf / Kunstpalast / bis 9.8.2026

  • Gudrun Kemsa, Schauspielhaus 1, 2014,19 x 23 cm / Blatt 40 x 50 cm Gudrun Kemsa, Schauspielhaus 1, 2014,19 x 23 cm / Blatt 40 x 50 cm

Sie ist eine bedeutende Plattform zur Vermittlung und zum Verkauf aktueller Kunst in der Region. In vier Sälen und im Außenbereich werden jeden Sommer Kunstwerke aller Sparten präsentiert. An der Ausstellung nehmen ca. 180 Künstler*innen teil, die von einer wechselnden Fachjury ausgewählt werden. Bis heute ist DIE GROSSE ein verlässliches Spiegelbild der Entwicklungen in der Kunst und gilt als Treffpunkt der professionellen Branche. DAS KLEINE FORMAT ist einer der beliebtesten Bereiche der Ausstellung. Dort wird eine große Auswahl kleinformatiger Arbeiten (max. 40 x 50 cm) in einem Preissegment bis 1.000 Euro gezeigt. Alle Arbeiten stammen von Künstler*innen aller Sparten, die in der Vergangenheit schon einmal an der Ausstellung DIE GROSSE teilgenommen haben. Diese Kunstwerke können im Verkaufsbüro, welches sich im gleichen Saal befindet, direkt erworben und mitgenommen werden!

DIE GROSSE Finissage / 9.8. ab 15:30 Uhr / Preisverleihung & Abschlusskonzert
Auch in diesem Jahr wird der Publikumspreis verliehen. Wer wird ihn erhalten? Unsere Besucher*innen stimmen während der gesamten Laufzeit für ihre Lieblingsposition aus der Ausstellung ab – und nehmen am Gewinnspiel teil.

DIE GROSSE 2026 - Kunstpalast Düsseldorf
diegrosse.de/das-kleine-format/


Here, There, Once And For All / Sebastian Riemer und Katja Tönnissen / van Horn Galerie / bis 14.8.2026

  • Sebastian Riemer, 18452 CARAVAGGIO. NARCISSUS, 2019, Pigment Print, 200 x 200 cm, gerahmt Sebastian Riemer, 18452 CARAVAGGIO. NARCISSUS, 2019, Pigment Print, 200 x 200 cm, gerahmt

Die Ausstellung ist aus etwas gewachsen, das uns besonders nahesteht: großartige Kunst, Freundschaft, ein Gefühl von Gemeinschaft und eine lebendige, eng verbundene Kunstszene hier in Düsseldorf. Es sind die persönlichen Verbindungen, die gemeinsamen Reisen, die Gespräche, die Ateliers in der unmittelbaren Nachbarschaft – und vor allem der gegenseitige Respekt, die diese Zusammenarbeit möglich gemacht haben.

Current Exhibition - VAN HORN


Soul to squeeze / Mauro Antonio Barreto / Public Screen / Johannes-Rau-Haus / bis August 2026

  • Ausstellungsansicht, LED-Screen, Johannes-Rau-Haus mit einer Videoarbeit von Mauro Antonio Barreto, 2026 Ausstellungsansicht, LED-Screen, Johannes-Rau-Haus mit einer Videoarbeit von Mauro Antonio Barreto, 2026

Seit Juli 2024 bespielt Neue Fotografie die LED-Wand am Johannes-Rau-Haus in Düsseldorf mit wechselnden künstlerischen Beiträgen. Thyra Schmidt und Hannes Norberg starteten mit eigens für den Screen konzipierten Arbeiten und laden seitdem weitere Künstlerinnen und Künstler ein, ebenfalls konzeptuell mit dieser Bildfläche im öffentlichen Raum umzugehen. Das Werk von Mauro Antonio Barreto erforscht die immateriellen emotionalen Spuren, die in der Romantik der Jugend verborgen liegen. In schlichten, alltäglichen Umgebungen angesiedelt, befinden sich Barretos Modelle fest in den verwirrenden Tiefen der Sehnsucht. Nicht wirklich gestellt, sich doch ihrer Rolle als Objekt des Kamerablicks durchaus bewusst, bewegen sie sich in Grauzonen zwischen Tiefgründigkeit und Leichtigkeit oder Gelassenheit und Angst.

PUBLIC SCREEN: SOUL TO SQUEEZE von Mauro Antonio Barreto / Juni bis August 2026 - Neue Fotografie


Uncertain Maps / Kai10 / bis 6.9.2026

  • Uncertein Maps, Kai10, Olafur Eliasson, Cartographic series IV, 2007, Courtesy der Künstler Uncertein Maps, Kai10, Olafur Eliasson, Cartographic series IV, 2007, Courtesy der Künstler

Künstler*innen: Franz Ackermann, Jens Bleckmann, DAG, Olafur ElIasson, Esther Ernst, Julius Hartauer, Michael Golz, Christian Pilz, Isabell Schulte

Kartographische Pläne sind selten eindeutige Aufzeichnungen des Gegebenen. Auch wenn sie Rationalität und Objektivität suggerieren, bewegen sie sich in einem nie von Subjektivität freien Raum zwischen Abbildern und Zeichen, zwischen Bild und Sprache – letztlich zwischen Realität und Fiktion – auch deswegen, weil sie Maßstäben folgen, die bestimmen, wo die Genauigkeit im Detail aufhört. Auf gedruckten Weltkarten wird der Standort von KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION kaum zu finden sein. Erst in digitale Karten lässt sich beliebig hineinzoomen. Doch gibt es Länder und Orte, die nur auf fiktiven Karten zu finden sind, etwa das Lummerland aus Michael Endes berühmten Jim Knopf-Romanen. Kartographisch inspirierte Fiktionen gibt es jedoch nicht nur in Kinderbüchern, sondern auch im Werk vieler Künstlerinnen und Künstler. Hier finden wir originelle Auf- und Verzeichnungen von Reiseerlebnissen, daneben detaillierte Entwürfe erdachter Orte und Länder. Kartographisch anmutende, zeichensprachlich oder ornamental wuchernde Strukturen können sich zu ganz eigenen Weltentwürfen entwickeln. Vieles, was in Uncertain Maps zu sehen ist, bleibt vieldeutig: Handelt es sich um die Abbildung oder Evokation einer äußeren Wirklichkeit, von Landschaften und Städten? Sind es Versuche, innere, mentale Zustände aufzuzeichnen – emotionale oder kognitive Karten, die räumliche Informationen im Gedächtnis repräsentieren? Oder werden digitale Datenströme sichtbar gemacht? Auch für praktische und wissenschaftliche Zwecke erstellte Bilder lassen sich anders ‚lesen‘ als für das intendierte kartographische Vorhaben, etwa Satellitenaufnahmen des staatlichen isländischen Landesvermessungsamts. Wenn Künstlerinnen und Künstler ein Terrain sondieren, sei es ein reales oder der Fantasie entsprungenes, werden ihre Kartierungen in der Regel zu Uncertain Maps, die uns auf Wege führen, die in keinem gewöhnlichen Atlas zu finden sind.

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Exhibition, Ausstellung, Düsseldorf, Kunst, zeitgenössische Kunst

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Zwischen Farbe und Schwarzweiß / Werner Bischof / Leica Galerie Düsseldorf / bis 28.8.2026

Studie, Zürich, Schweiz, 1949 © Werner Bischof Estate / Magnum Photos
Studie, Zürich, Schweiz, 1949 © Werner Bischof Estate / Magnum Photos

Zwischen Farbe und Schwarzweiß / Werner Bischof / Leica Galerie Düsseldorf / bis 28.8.2026

Die Leica Galerie Düsseldorf präsentiert die Ausstellung „Werner Bischof – Zwischen Farbe und Schwarzweiß“, die das facettenreiche Schaffen des Schweizer Magnum Fotografen Werner Bischof (1916–1954) beleuchtet. Bischof, bekannt für seine ikonischen Schwarzweißaufnahmen, setzte sich überraschend früh auch mit dem Medium Farbe auseinander – bereits 1938 entstanden erste Aufnahmen. Diese bislang wenig bekannten Farbaufnahmen sind ein bemerkenswerter Fund und belegen, dass Farbe für Bischof von Beginn an mehr war als ein technisches Experiment – sie war ein bewusst gewähltes Ausdrucksmittel. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl dieser seltenen Farbfotografien, die Bischofs Gespür für Komposition und Farbe unterstreichen. Gleichzeitig werden seine berühmten Schwarzweißbilder präsentiert, darunter das ikonische Foto der Shintopriester im verschneiten Meiji-Tempel in Japan und das der Pinguine, die einen Spaziergang durch Edinburgh machen.

„Zwischen Farbe und Schwarzweiß“ - Werner Bischof


Main Stream Media / Jon Rafman / K21 / bis 27.9.2026

  • Jon Rafman, Main Stream Media Network, 2025, Video still, Courtesy the artist und Sprüth Magers Jon Rafman, Main Stream Media Network, 2025, Video still, Courtesy the artist und Sprüth Magers

Jon Rafman (geboren 1981 in Montreal) gehört zu den bedeutendsten Künstlern, die sich mit dem digitalen Zeitalter auseinandersetzen. Seine Videos, Filme und immersiven Installationen untersuchen, wie die digitale Kultur Begehren, Identität und Erfahrung neu prägt. Rafmans künstlerische Praxis verbindet virtuos erzählte Geschichten mit digital erzeugten Bildwelten, in denen Gegensätze wie Aufrichtigkeit und Ironie, Schönheit und Groteske, Verbundenheit und Entfremdung nebeneinander existieren. Dabei greift er auf Internet-Subkulturen, virtuelle Welten und KI-generierte Bilder zurück. Rafman schafft künstliche Realitäten, die zugleich verführerisch und verunsichernd wirken. Main Stream Media in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist die erste Einzelausstellung des Künstlers in einem deutschen Museum. In immersiven, raumfüllenden Installationen gibt sie einen Überblick über Rafmans Schaffen seit 2008. Neben seinen frühen Werken sind auch spätere Arbeiten wie das Video in Spielfilmlänge Dream Journal 2016-2019 (2019) zu sehen, das 2019 auf der 58. Biennale in Venedig gezeigt wurde. Rafmans jüngstes Werk, Main Stream Media Network (2025), beschwört mit KI-generierten Musikvideos das kulturell einflussreiche MTV der 1980er Jahre herauf.

Jon Rafman | Kunstsammlung NRW


Fax from the Library / Katja Stuke und Oliver Sieber / Rotunde im Hentrichhaus, Malkasten / bis 4.8.2026

  • Abb. Katja Stuke & Oliver Sieber, Fax from the Library, 2016, HD-Video, Loop, 13:18, stereo (videostill) © die Künstler Abb. Katja Stuke & Oliver Sieber, Fax from the Library, 2016, HD-Video, Loop, 13:18, stereo (videostill) © die Künstler

„Fax from the Library” begann als Internetprojekt, das sich „mit einer Bibliothek, Vorbildern, Idolen und einem Kopierer” auseinandersetzte. Ursprünglich um ihre eigene umfangreiche Fotobuch-Bibliothek zu erfassen, kopierten Katja Stuke und Oliver Sieber regelmäßig einzelne Seiten aus Fotobüchern anderer Künstler*innen und übertrugen diese per Fax ins Internet. Mittlerweile hatten sie auch Einblick in anderen Bibliotheken, wie z.B. die Fotobuchsammlung des Fotohof Salzburg, des Tanzarchivs Köln oder des Filmmuseum Düsseldorf. Inspiriert von einer Frage Jean Baudrillards – „Haben Sie nie Lust, ein anderer zu sein?“ – wurden verschiedene fotografische Motive kopiert und täglich auf dem Blog veröffentlicht. Diese Kopien bildeten die Grundlage für ein Video, in dem jedes Bild nur für einen kurzen Moment sichtbar ist, bevor es verschwindet und ein neues erscheint. Der Rhythmus des Faxgeräuschs fügt dabei eine weitere Ebene der Wahrnehmung hinzu.

Ausstellung – Künstlerverein Malkasten


House of Balagan – JUBILÄUM! 10 Jahre Sammlung Philara / bis 14.2.2027

  • Ausstellungsplakat, House of Balagan, Sammlung Philara, 2026 Ausstellungsplakat, House of Balagan, Sammlung Philara, 2026

Künstler*innen: Christoph Westermeier, Marcel Odenbach, Sigmar Polke, Katharina Sieverding, Wolfgang Tillmans, Rosemarie Trockel, u. a.

Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens in Düsseldorf Flingern freut sich die Sammlung Philara, im Juni 2026 mit HOUSE OF BALAGAN eine umfassende Sammlungspräsentation zu eröffnen. Mit weit mehr als 100 Arbeiten von über 80 Künstler*innen werden sowohl die weitläufige Halle als auch sämtliche Kabinette der Sammlung Philara bespielt. Die Ausstellung zeigt einen konzentrierten und zugleich repräsentativen Ausschnitt aus der Sammlung Gil Bronners, die heute fast 2000 Werke umfasst. Ergänzt wird die Präsentation durch ausgewählte Arbeiten aus der Sammlung von Bronners Eltern, die das Kunstinteresse des Sohnes früh prägten. Zudem sind Werke aus den Sammlungen seiner Kinder Philip und Lara, nach denen das Ausstellungshaus benannt ist, vertreten.

HOUSE OF BALAGAN | Philara


100 Jahre - F.C. Gundlach / Galerie noir blanche / bis 29.08.2026

F.C. Gundlach, "Sputnik Girl", Space Age Look von Pierre Cardin, Paris 1966 © F.C. Gundlach / Stiftung F.C. Gundlach
F.C. Gundlach, "Sputnik Girl", Space Age Look von Pierre Cardin, Paris 1966 © F.C. Gundlach / Stiftung F.C. Gundlach

100 Jahre - F.C. Gundlach / Galerie noir blanche / bis 29.08.2026

Franz Christian Gundlach, bekannt als F.C. Gundlach, war eine zentrale Figur der deutschen Nachkriegsfotografie. Geboren am 16. Juli 1926 in Heinebach, Hessen, prägte er über vier Jahrzehnte hinweg die visuelle Kultur Deutschlands. Sein Werk umfasst Modefotografie, Porträts und Reportagen, die nicht nur ästhetisch beeindruckten, sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen reflektierten. Gundlachs Modefotografien der 1950er bis 1970er Jahre sind bekannt für ihre innovative Bildsprache. Er inszenierte Mode nicht nur als Kleidung, sondern als Ausdruck des Zeitgeists. Seine Arbeiten zeichnen sich durch klare Kompositionen, präzise Lichtführung und eine Verbindung von Mode mit gesellschaftlichen Themen aus. Dabei setzte er häufig auf ungewöhnliche Kulissen und experimentelle Ansätze, die seine Fotografien zu Ikonen der Modefotografie machten.

noirblanche Düsseldorf - Vorschau Ausstellungen


Fotografische Ausstellungen in Düsseldorf - Vorschau

Fotografische Ausstellungen in Düsseldorf - Vorschau

MONEY POWER GLORY / Carolin Geyer und Karla Kleinschmidt / Off Space by Stadtsparkasse Düsseldorf / 17.7. – 29.8.2026 / Eröffnung: 16.7. 2026 18:00 Uhr

  • Flyer zur Ausstellung MONEY POWER GLORY, Off Space Düsseldorf, 2026 Flyer zur Ausstellung MONEY POWER GLORY, Off Space Düsseldorf, 2026

Der Raum hat zwei Etagen – große Fenster, einen Tresen, eine Schrankwand, Fächer und Schubladen; Linien und Raster und Streifen und Zeilen werden in den Arbeiten der Künstlerinnen Carolin Geyer und Karla Kleinschmidt aufgegriffen und zueinander in Beziehung gesetzt. MONEY POWER GLORY formuliert Horizontalen, Sehnsucht und Verlangen. Die gezeigten Arbeiten entstehen in Bezug auf Text und der geteilten Auseinandersetzung mit Sprache, die durch Malerei (Carolin Geyer) und im Kontext von Fotografie (Karla Kleinschmidt) bearbeitet wird. Beide Künstlerinnen studieren an der Kunstakademie Düsseldorf.

Off-Space


40219 – Blick Dazwischen / Studierende der HSD PBSA / Viertelladen in Unterbilk / 31.7. – 2.8.2026 / Eröffnung 31.7. 19 Uhr

Einladungsplakat zu ausstellung „40219 – Blick Dazwischen“, Studierende der HSD-PBSA, 2026
Einladungsplakat zu ausstellung „40219 – Blick Dazwischen“, Studierende der HSD-PBSA, 2026

40219 – Blick Dazwischen / Studierende der HSD PBSA / Viertelladen in Unterbilk / 31.7. – 2.8.2026 / Eröffnung 31.7. 19 Uhr

In der Ausstellung 40219 – Blick Dazwischen zeigen Studierenden des Fachbereichs Design der HSD PBSA fotografische Arbeiten unter der Leitung von Nina Ditscheid. Das Besondere – jede*r Studierende stellt das eigene Projekt an unterschiedlichen Orten im Stadtteil Unterbilk rund um die Lorettostraße aus. In diesem Semester haben sich die Studierenden des Seminars mit dem Viertel auseinandergesetzt und eigene Konzepte fotografisch entwickelt. Die Arbeiten erzählen Geschichten über Bewohner*innen, Händler*innen, Historie und Moderne und machen sichtbar, was oft auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist. Die Ergebnisse werden als Abschlusspräsentation in Form dieser Ausstellung gezeigt und laden herzlich zum Austausch ein. Die Studierenden bieten geführte Touren durch die einzelnen Ausstellungsorte und geben Auskunft über Entstehung und Hintergründe der Projekte. Die Zeiten der Touren, weitere Details sowie mögliche Aktualisierungen werden in Kürze bekannt gegeben unter Instagram: @fotowerkstatt_hsd.pbsa


Made in Düsseldorf #8 / In Szene gesetzt / Kunstpalast / 21.8. – 27.9.2026

  • Gudrun Kemsa, 88-I, 1995, C-Print auf Aluminium, 50x70 cm Gudrun Kemsa, 88-I, 1995, C-Print auf Aluminium, 50x70 cm

Künstler*innen: Jan Dibbets, Simon Dybbroe Møller, Andreas Gefeller, Gudrun Kemsa, Sophie Meuresch, Steven Pippin, Barbara Probst, Amanda Ross-Ho, Juergen Staack

Was sehen wir, wenn wir ein Bild betrachten? Und welchen Einfluss haben Raum und Zeit auf unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit? Made in Düsseldorf #8 vereint unter dem Titel In Szene gesetzt Werke aus der Kunstsammlung der Stadtsparkasse Düsseldorf im Kunstpalast, die das Spannungsfeld zwischen der Wirklichkeit und der menschlichen Wahrnehmung untersuchen. Mittels Fotografie, Film, Ton oder Skulptur hinterfragen die Künstler*innen die Möglichkeiten, Realität abzubilden. Dabei machen sie Medien selbst zum Thema und offenbaren mithilfe verschiedener Strategien deren Potenziale, Limitationen und Übersetzungsleistungen. Die künstlerische (De-)Konstruktion der Wirklichkeit eröffnet uns neue Perspektiven. 8.9.2026 / 16:45 ‒ 17:45 Uhr, Künstler*innen Gespräch mit Andreas Gefeller, Gudrun Kemsa und Jürgen Staack.

Made in Düsseldorf #8 - Kunstpalast Düsseldorf


Haus u r 2026 / Gregor Schneider / Kunsthalle Düsseldorf / 17.10.2026 – 17.1.2027

  • Foto: Gregor Schneider © VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Foto: Gregor Schneider © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Die Kunsthalle Düsseldorf zeigt mit Haus u r 2026 eine umfassende Ausstellung des international renommierten Künstlers Gregor Schneider. Im Zentrum steht sein seit den 1980er-Jahren fortgeführter Werkkomplex Haus u r, der zu den einflussreichsten raumbezogenen Arbeiten der Gegenwartskunst zählt. Spätestens seit Schneider im Jahr 2001 für Totes Haus u r im Deutschen Pavillon auf der Biennale von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde, ist das Haus u r international bekannt. Seither wurden Räume aus diesem fortlaufenden Werk in zahlreichen bedeutenden Museen weltweit gezeigt.

Haus u r 2026 / Kunsthalle Düsseldorf


Große Werkschau / Andreas Gursky / Kunstsammlung NRW / 2027

  • Foto: © Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Courtesy Sprüth Magers Foto: © Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Courtesy Sprüth Magers

Die Kunstsammlung NRW zeigt 2027 eine große Werkschau des Fotokünstlers Andreas Gursky. Darin wird auch dessen aktuelles Bild „Harry Styles“ zu finden sein. Die Idee dazu entstand bei einem Besuch des Popstars in Gurskys Düsseldorfer Atelier. Das mehr als vier Meter lange und zweieinhalb Meter hohe Kunstwerk mit dem Titel „Harry Styles“ wird zentraler Bestandteil der großen Werkschau sein, die die Kunstsammlung NRW im November 2027 im K21 in Düsseldorf präsentiert.

Andreas Gursky | News


Proof of Life / Eva Rubinstein / Schloss Benrath / 4.9. – 29.11.2026 / Eröffnung 2.9. 19 Uhr

  • Bett, Minnesote, 1978, Eva Rubinstein Bett, Minnesote, 1978, Eva Rubinstein

Die eindringlichen Schwarzweiß-Fotografien von Eva Rubinstein erzählen von der Poesie des Alltags und erforschen innere Emotionen durch die Wahrnehmung der äußeren Welt. Die 92-jährige polnisch-amerikanische Künstlerin hält in ihren Bildern sowohl die Schönheit als auch die Melancholie des Daseins fest und lässt gewöhnliche Momente in besonderem Licht erscheinen. Nach einer Karriere als Tänzerin und Schauspielerin entdeckte sie die Fotografie als Medium, um ihre Umgebung und die „dritte Dimension“ zu erkunden – die Verschmelzung von äußerer Realität und inneren Empfindungen. Seit 1970 ist so ein umfangreiches fotografisches Werk entstanden, das in der Ausstellung exemplarisch gezeigt wird.

Ausstellungen - Schloss Benrath


Between Books / Kunsthalle Düsseldorf Art Book Fair / 11.9. – 13.9.2026

  • Between Books Kunsthalle Düsseldorf, 2025, Foto: Katja Illner Between Books Kunsthalle Düsseldorf, 2025, Foto: Katja Illner

3 Tage, 90 Aussteller*innen, 20 Workshops, Talks & Lectures. Nach drei erfolgreichen Ausgaben in 2023, 2024 und 2025 findet Between Books vom 11. bis 13. September 2026 erneut in der Kunsthalle Düsseldorf statt. Unabhängige Kunstbuchverlage, Künstler*innen, Independent Publishing/DIY Kollektive, Organisationen, Vereine, Zines und Magazine, präsentieren sich in den Ausstellungsräumen der Kunsthalle Düsseldorf einem breiten Publikum und zeigen, wie vielseitig, spannend und zeitgenössisch das Medium Buch sein kann. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der lokalen und regionalen Publishing-Szene, aber auch Protagonist*innen aus ganz Deutschland und darüber hinaus werden vertreten sein. Die Kunstbuchmesse wird von einem spannenden und interaktiven Rahmenprogramm mit Workshops, Performances, Talks und Lectures begleitet. Between Books ist gleichermaßen Treffpunkt für den Diskurs über (Kunst-)Bücher, alternative Publikationsformen und das Publizieren als Praxis als auch Ort zum Entdecken, Stöbern und Kennenlernen.

Between Books Kunsthalle Düsseldorf Art Book Fair / Kunsthalle Düsseldorf


Deutscher Fotobuchpreis 26/27 / KAP 1 / Zentralbibliothek Düsseldorf / 8.12.2026 – 29.1.2027

  • Fotos: © Susanne Suttner, Schwandorf für Deutscher Fotobuchpreis und Stefan Effenhauser, Stadt Regensburg Fotos: © Susanne Suttner, Schwandorf für Deutscher Fotobuchpreis und Stefan Effenhauser, Stadt Regensburg

Das Medium Buch trifft auf die Kunst der Fotografie. Der Deutsche Fotobuchpreis ist weit mehr als ein Wettbewerb. Er ist ein Prädikat für visuelle und haptische Exzellenz. Die Preisträger*innen des Jahrganges 26/27 werden in einer exklusiven Ausstellung im KAP1, dem Ausstellungsbereich der Zentralbibliothek präsentiert. Der Deutsche Fotobuchpreis wird jährlich an Werke verliehen, die durch eine besondere Symbiose aus fotografischer Vision, herausragender Gestaltung und drucktechnischer Qualität bestechen. Eine unabhängige Jury bewertet hierbei Veröffentlichungen von Verlagen sowie Eigenpublikationen (Self-Publishing). Ab dem 8.12.2926 haben Sie die Möglichkeit, die »Crème de la Crème« der Fotoliteratur zu entdecken. Von monumentalen Bildbänden bis hin zu intimen, künstlerischen Fotoprojekten.

Deutscher Fotobuchpreis – Der Deutsche Fotobuchpreis ist ein jährlicher Wettbewerb, bei dem die besten Fotobücher des deutschsprachigen Raumes in mehreren Kategorien von einer unabhängigen Jury ausgezeichnet werden.


FOTOGRAFISCHE AUSSTELLUNGEN IN DEUTSCHLAND UND INTERNATIONAL

FOTOGRAFISCHE AUSSTELLUNGEN IN DEUTSCHLAND UND INTERNATIONAL

Bernd und Hilla Becher / Fondazione Mast / Bologna, Italien / bis 27.9.2026

  • Kohlebunker, 1965–98, Bernd und Hilla Becher, Foto: © Spüth Magers Kohlebunker, 1965–98, Bernd und Hilla Becher, Foto: © Spüth Magers

Bernd und Hilla Becher lebten in Düsseldorf und arbeiteten seit 1959 zusammen. Eine große Einzelausstellung ihrer Werke wird in der Fondazione MAST, Bologna (23. April – 27. September 2026) zu sehen sein; sie war zuvor in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln (5. September 2025 – 1. Februar 2026) zu sehen.

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RESET. Düsseldorf Photography after Thomas Ruff / Goethe Institut Tokyo / Japan / bis 19.7.2026

Plakat zur Ausstellung, RESET. Düsseldorf Photography after Thomas Ruff, Goethe Institut Tokyo, 2026
Plakat zur Ausstellung, RESET. Düsseldorf Photography after Thomas Ruff, Goethe Institut Tokyo, 2026

RESET. Düsseldorf Photography after Thomas Ruff / Goethe Institut Tokyo / Japan / bis 19.7.2026

Künstler*innen: Katlen Hewel, Thomas Neumann, Naruki Oshima, Anne Pöhlmann, Thomas Ruff, Martina Sauter, Juergen Staack, Takashi Suzuki, Shigero Takato, Shinichi Tsuchiya

Im Juni 2026 startet das Goethe-Institut Tokio sein neu etabliertes Kuratorenprogramm „REFLEKTOR“ mit einer eindrucksvollen Auftaktausstellung in seinen brandneuen Galerieräumen. Als Auftakt dieses neuen Kapitels vereint die Gruppenausstellung 'Reset. Düsseldorf Photography after Thomas Ruff' den weltbekannten deutschen Fotokünstler Thomas Ruff mit einer bedeutenden Gruppe japanischer und deutscher Künstler*innen, die während seiner Zeit an der Kunstakademie Düsseldorf aus seiner Fotografieklasse hervorgegangen sind.

Offizielle Webpräsenz des Künstlers Thomas Neumann (Düsseldorf, Berlin, Osaka) mit Informationen zu Kunst, Ausstellungen, Publikationen


real SOU #17 WINDOWS / One Art Project / Ibaraki, Osaka / Japan / bis 26.9.2026

  • Ausstellungsansicht, Black White Leaf, Hannes Norberg, 2026, one art project, Ibaraki, Osaka, Japan Ausstellungsansicht, Black White Leaf, Hannes Norberg, 2026, one art project, Ibaraki, Osaka, Japan

Künstler*innen: Hannes Norberg, u. a.

In der 17. Ausgabe des real SOU / WINDOW sind die Arbeiten To-ji, Spoleto und Black Whit Leaf von Hannes Norberg in der JR-Sojiji Station, Osaka, Japan zu sehen. Erstmals wird dort auch seine Videoarbeit Alphabet mit Sound von Tolouse Low Trax gezeigt. Das JR-Sojiji Station Art Project ist eine Projektinitiative des One Art Project, das die Wände des öffentlichen Durchgangs des JR-Bahnhof Sojiji nutzt. Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der Menschen ihre alltägliche Lebensweise in Verbindung mit Kunst erleben können, wodurch zeitgleich ein neues künstlerisches Bewusstsein gefördert wird. Zweidimensionale Kunstwerke werden als großformatige Drucke reproduziert und auf den 2,6 Meter hohen Wänden präsentiert. Die Ausstellung wird fortlaufend alle sechs Monate gewechselt.

https://www.oneartproject.net/artproject
Hannes Norberg


CUTIS / Steffen Jopp / nouveaux deuxdeux / München / bis 22.8.2026

Ohne Spiegel leben“, 2025, Pigmentdruck auf Rinderleder, Lack, 260 x 290 x 17 cm © Steffen Jopp
Ohne Spiegel leben“, 2025, Pigmentdruck auf Rinderleder, Lack, 260 x 290 x 17 cm © Steffen Jopp

CUTIS / Steffen Jopp / nouveaux deuxdeux / München / bis 22.8.2026

Von Beginn an ist Steffen Jopps künstlerische Praxis in der Auseinandersetzung mit der eigenen Haut als Membran, Oberfläche, Schutzschild und emotionalem Resonanzraum verwurzelt. Ihn fasziniert das Paradoxon der Haut als Organ, das den Körper einerseits vor der physischen Welt schützt und von ihr abgrenzt, ihn andererseits jedoch, oft gnadenlos, in seiner Verletzlichkeit preisgibt. Sein Schaffen ist geprägt von der Überzeugung, dass Virtualität eine inhärente Dimension der Realität darstellt und Digitalität unabhängig von technologischen Apparaturen existiert. Anstatt diese Bereiche als getrennte Sphären zu begreifen, versteht er sie als grundlegend miteinander verwoben – ähnlich den fließenden Grenzen zwischen Innen- und Außenraum oder den kontinuierlichen Übergängen zwischen Zuständen, Orten und Seinsweisen. Während er sich durch die Welt bewegt, befinden sich die Grenzen zwischen inneren und äußeren Gegebenheiten in ständigem Wandel. Das Überschreiten von Membranen, Schwellen und Grenzbereichen wird zu einer fortwährenden Neujustierung der Selbstwahrnehmung, als wäre das Selbst ein Präparat, das von seiner Peripherie her gelesen wird. Dieser Zustand ständiger Aushandlung, Übersetzung und Transformation bildet den Kern seiner künstlerischen Praxis.

Exhibitions - NVX2


Klassenverhältnisse – die zweite Staffel / Kunsthaus NRW Kornelimünster / Aachen / bis 27.9.2026

  • Ausstellungsansicht, Klassenverhältnisse – die zweite Staffel, Kunsthaus NRW Kornelimünster, Aachen 2026 Ausstellungsansicht, Klassenverhältnisse – die zweite Staffel, Kunsthaus NRW Kornelimünster, Aachen 2026

Künstler*innen: Natalie Czech, Dakić, Katja Davar, Thomas Demand, Jan Dibbets, Jan Paul Evers, Claus Föttinger, Dominique Gonzalez-Foerster, Alex Grein, Julia Gruner, Andreas Gursky, Hannes Norberg, Sigmar Polke, Sebastian Riemer, Klaus Rinke, Alexander Romey, Thomas Ruff, Morgaine Schäfer, Gregor Schneider, Berit Schneidereit, Juergen Staack, Rosemarie Trockel, Christopher Williams, Alex Wissel & Jan Bonny, Thomas Wrede, Timm Ulrichs, u. a.

Nach dem ersten Teil „Klassenverhältnisse. Lehrende, Lernende, Künstler*innen“ führt das Kunsthaus NRW das Ausstellungsprojekt 2026 mit neuen Kunstwerken und Schwerpunkten fort. „Klassenverhältnisse – die zweite Staffel, Kunstlehre von 1946 bis 2026“ erkundet den Kosmos Kunsthochschule anhand von rund 130 Werken aus der eigenen Sammlung sowie ausgewählter Leihgaben aus der Akademie-Galerie der Kunstakademie Düsseldorf. Die neue Ausstellung nimmt die klassischen Kunstgattungen zum roten Faden: Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Kunst auf Papier, Druckgrafik, Film, Video, Performance sowie all die Mischformen zeitgenössischer Kunstproduktion. Neben Fragen der handwerklichen Ausbildung treten Aspekte, die schwieriger zu fassen sind: Wie vermittelt sich so etwas wie Haltung, konzeptuelles Denken, oder gar – man denke an Sigmar Polke – Humor? In Teil II des Ausstellungsprojekts zeigt sich verstärkt die globale Vernetzung der nordrheinwestfälischen Kunsthochschulen. So sind die Klassen einflussreicher Professor*innen wie Jan Dibbets, Peter Doig, Dominique Gonzalez-Foerster und Christopher Williams in der Ausstellung vertreten.

Klassenverhältnisse – die zweite Staffel - Kunsthaus NRW Kornelimünster


Seeing Words, Reading Images / PalaisPopulaire / Berlin / bis 17.8.2026

Annette Kelm, Jeans Buttons, Archivpigmentdruck, 2023 Sammlung Deutsche Bank
Annette Kelm, Jeans Buttons, Archivpigmentdruck, 2023 Sammlung Deutsche Bank

Seeing Words, Reading Images / PalaisPopulaire / Berlin / bis 17.8.2026

Künstler*innen: Annette Kelm, Natalie Czech, Imi Knoebel u. a.

Die Ausstellung „Seeing Words, Reading Images“ vereint Beiträge der Sammlung Schriftkunst mit ausgewählten Werken der Deutschen Bank Collection, einer der bedeutendsten Unternehmenssammlungen zeitgenössischer Papierarbeiten, zu einem facettenreichen Dialog. Ausgangspunkt ist das Verhältnis von Schrift und Bild – sei es als Linie, informelle Geste, Handschrift und Kalligrafie, Typografie oder das geschriebene Bild. Im Fokus steht die Bedeutung der Schriftkunst als Medium globalen Verständnisses und die grenzenlosen visuellen und textuellen Möglichkeiten des Erzählens, sei es in der Poesie, der politischen Kritik oder der Auseinandersetzung mit Geschichte. Thematische Bereiche ermöglichen es den Besuchern, verschiedene Facetten der Schreibkunst zu erleben.

Seeing Words, Reading Images – PalaisPopulaire


Speicher II / Jörg Sasse / Ruhr Museum / Essen / Dauerausstellung bis 31.3.2028

  • Jörg Sasse, Speicher II © Ruhr Museum / Christoph Sebastian Jörg Sasse, Speicher II © Ruhr Museum / Christoph Sebastian

Auf der 17-Meter-Ebene der Dauerausstellung begegnen Sie mit dem SPEICHER II jetzt einem besonderen Kunstwerk des Berliner Künstlers Jörg Sasse. Das mobile Depot ist zugleich Archiv, Skulptur und kuratorisches Experiment: 512 Fotografien aus dem Ruhrgebiet der 1950er- bis 2009er-Jahre lagern in einem begehbaren, von allen Seiten zugänglichen „Bildspeicher“. Aus einer ursprünglichen Auswahl von rund 2.000 Fotografien hat Sasse Bilder aus anonymen Quellen, fotografischen Nachlässen und eigenen Beständen zusammengestellt und künstlerisch bearbeitet. So entsteht ein visuell aufeinander abgestimmtes Archiv, das persönliche wie kollektive Erinnerungen an das Ruhrgebiet bündelt.

Einladung zum Bilderhängen: Wöchentlicher Wandel in der Dauerausstellung.
Der SPEICHER II ist jedoch mehr als ein Ausstellungsobjekt: Er lädt zur aktiven Mitgestaltung ein. Sie können jeden Donnerstag von 15:30 bis 17 Uhr bei unserer „Einladungen zum Bilderhängen“ selbst zu Kurator*innen werden. Gemeinsam mit einem Guide wählen Sie in der Gruppe Fotografien aus, kombinieren sie neu und präsentieren ihre Auswahl an der Wand neben dem Speicher. Auf diese Weise entstehen fortlaufend wechselnde Bildensembles – überraschende Dialoge, individuelle Perspektiven und immer neue Erzählungen aus der Region.

Interaktives Kunstwerk SPEICHER II von Jörg Sasse im Museum | Ruhr Museum


HIT BY NEWS. Pressekunst aus der Nobel-Sammlung / DOX, Zentrum für zeitgenössische Kunst / Prag, Tschechien / bis 23.8.2026

  • Ausstellungsansicht, HIT BY NEWS, Foto: Tomáš Cindr, © DOX, Zentrum für Zeitgenössische Kunst, Prag Ausstellungsansicht, HIT BY NEWS, Foto: Tomáš Cindr, © DOX, Zentrum für Zeitgenössische Kunst, Prag

Künstler*innen: Thomas Ruff, Andreas Gursky, Candida Höfer, Rosemarie Trockel, u. a.

Die Erfindung erschwinglicher Druckpressen und Papier im 19. Jahrhundert revolutionierte die traditionelle Informationsbranche. Bücher, Zeitungen und Zeitschriften – zuvor nur in geringen Auflagen und als teures Privileg einer intellektuellen Elite erhältlich – entwickelten sich rasch zu einem populären und weitverbreiteten gesellschaftlichen Phänomen. Parallel zum Verlagsboom wuchs die Werbebranche, und neu entstandene Berufe – Grafikdesigner, Journalist, Reporter, Redakteur, Fotograf, Drucker, Lithograf usw. – waren an der Produktion einer „zweiten Realitätsebene“ (Jean Baudrillard) beteiligt, gedruckt auf Papier und in Kaffeehäusern und Privathaushalten der schnell wachsenden Mittelschicht zu finden. Als direkte Reaktion auf diese technologischen und kommunikativen Innovationen begann in den bildenden Künsten ein beeindruckender Transformationsprozess. Da Fotografie und Buchdruck die Bereiche Dokumentation und Berichterstattung – ehemals Domäne der bildenden Künste – zu dominieren begannen, entwickelte sich die formale Abstraktion der Realität folglich zu einem der wichtigsten Themen in den Künsten. Das Zürcher Ehepaar Peter und Annette Nobel begannen in den 1980er Jahren mit dem Sammeln von Kunst, als Peter Nobel als Anwalt für einen führenden Schweizer Verlag arbeitete. Seitdem haben sich die Nobels intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und über zweitausend Kunstwerke erworben, die den Dialog zwischen Kunst und Presse thematisieren.

DOX – HIT BY NEWS


Remix. Photographie – Fiktion und Wahrheit / Kunsthalle Bremen / bis 1.8.2026

  • Rodeo (Rider), Sebastian Riemer, Aus der Folge Ross & Reiter, 2022, Silbergelatine-Print © VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Rodeo (Rider), Sebastian Riemer, Aus der Folge Ross & Reiter, 2022, Silbergelatine-Print © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Künstler*innen: Bernd & Hilla Becher, Candida Höfer, Sebastian Riemer, Thomas Ruff, Thomas Struth u. a.

Die Ausstellung lenkt die Aufmerksamkeit auf die traditionelle Vorstellung der Photographie als objektives Abbild, als verlässliche Dokumentation der Wirklichkeit oder sogar als Beweismittel bei der Aufdeckung von Straftaten. Die ausgewählten Photographien stellen auf unterschiedliche Weise diese Ideen in Frage und zeigen Photographie als Medium, in dem sich Wahrheit und Fiktion verwischen können. Dabei werden auch hochaktuelle Themen aufgegriffen wie die digitale Bilderflut im Internet und die Frage der Glaubwürdigkeit von Photographie in Zeiten von KI.

Kunsthalle Bremen


The Heart of the Matter / Carrie Mae Weems / Fotomuseum Antwerpen / Belgien / bis 23.8.2026

  • Carrie Mae Weems (American, b. 1953), Road Sign, 1991-1992, Gelatin silver print © Carrie Mae Weems, Courtesy of the artist and Jack Shainman Gallery, New York Carrie Mae Weems (American, b. 1953), Road Sign, 1991-1992, Gelatin silver print © Carrie Mae Weems, Courtesy of the artist and Jack Shainman Gallery, New York

„The Heart of the Matter“ ist die erste Retrospektive der einflussreichen amerikanischen Künstlerin und Bernd-und-Hilla-Becher-Preisträgerin Carrie Mae Weems (1953) in Belgien. In ihren eindringlichen Fotografien und Videoinstallationen erforscht sie Themen wie Rasse, Geschlecht, Macht und Erinnerung. Weems erscheint in ihren Fotografien oft als Motiv, Führerin und Muse. Ihre Erfahrungen als schwarze Frau prägen ihre Auseinandersetzung mit „vergessenen“ Geschichten. Sie rückt Orte in den Fokus, die sonst oft unberücksichtigt bleiben: von intimen Küchentischszenen bis hin zu Filmsets, von afroamerikanischen Kirchen bis zu ehemaligen Plantagen. Ihre Arbeit nutzt persönliche Geschichten, um die Komplexität und Ungerechtigkeit unserer Welt anzusprechen. Die Ausstellung umfasst über 100 Fotografien und Videos, darunter Meilensteine wie „Museums“ (2006) und die „Kitchen Table Series“ (1990). Speziell für diese Ausstellung schuf Weems die Serie „Preach“ (2025), die die Bedeutung des Glaubens sowohl persönlich als auch gesellschaftlich verdeutlicht. In dieser Serie erweisen sich Kunst und Architektur der Spiritualität als kraftvolle Formen des Widerstands.

FOMU | FOMU Antwerp | Exhibitions | Carrie Mae Weems - The Heart of…


Human Topographies / Art Collection, Deutsche Börse Photography Foundation / Frankfurt / bis 16.8.2026

  • Ashtarak-Alagyaz, 1998, 40 x 50 cm, Silbergelatineabzug © Ursula Schulz-Dornburg Ashtarak-Alagyaz, 1998, 40 x 50 cm, Silbergelatineabzug © Ursula Schulz-Dornburg

Künstler*innen: Ursula Schulz-Dornburg, Wilhelm Schürmann, Ute und Werner Mahler, u. a.

Die Ausstellung präsentiert 70 Werke aus der Kunstsammlung Deutsche Börse und veranschaulicht die vielfältigen Facetten der von Menschen geprägten Umgebungen. Das Spektrum reicht von dicht besiedelten asiatischen Megastädten über nordamerikanische Metropolen und Kleinstädte an der deutschen und französischen Peripherie bis hin zu den weitläufigen, dünn besiedelten Gebieten im Mittleren Westen der USA – und den zahlreichen Zwischenformen. Die ausgestellten Werke zeigen das facettenreiche Zusammenspiel von Landschaft, Architektur und Mensch und beleuchten die Herausforderungen, die Natur und Klima in verschiedenen Regionen mit sich bringen, sowie die Lösungsansätze von Architekten*innen und Stadtplanern*innen. Das Spektrum reicht von der harmonischen Integration von Architekturen bis hin zu einem bizarren Verständnis von Stadtplanung, das die nahezu vollständige Zerstörung der ursprünglichen Landschaft einschließt. Die Fotoserien, deren Entstehung teilweise viele Jahre in Anspruch nahm, illustrieren die fortschrittliche und kreative, wenn auch rücksichtslose Gestaltung urbaner Räume sowie die Anpassungsfähigkeit ihrer Bewohner*innen.

Human Topographies. Art Collection Deutsche Börse


Greater New York 2026 / MoMA PS1 / New York, USA / bis 17.8.2026

  • Farah Al Qasimi. Kasbob House. 2026. Photograph. 30 × 40 in. Courtesy the artist and François Ghebaly, New York and Los Angeles, 2026 Farah Al Qasimi. Kasbob House. 2026. Photograph. 30 × 40 in. Courtesy the artist and François Ghebaly, New York and Los Angeles, 2026

Künstler*innen: Farah Al Qasimi u. a.

Das MoMA PS1 gibt die 53 Künstlerinnen und Künstler sowie Kollektive bekannt, die an „Greater New York 2026“ teilnehmen, der sechsten Ausgabe der renommierten Werkschau des Museums für Künstlerinnen und Künstler, die im Großraum New York leben und arbeiten. Die Ausstellung, die am 16. April 2026 eröffnet wird, umfasst ortsspezifische Installationen, neue Produktionen und aktuelle Werke, von denen die meisten noch nie zuvor ausgestellt wurden. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Museums wird die alle fünf Jahre stattfindende Ausstellung erstmals vom gesamten Kurator*innen-Team des MoMA PS1 organisiert. „Greater New York 2026“ rückt die Perspektiven von Künstlerinnen und Künstlern am Anfang und in der Mitte ihrer Karriere in den Vordergrund und beleuchtet die Kräfte, die den Alltag in der Stadt heute prägen, sowie Strategien des Widerstands und der Anpassung angesichts zunehmender Überwachung, wirtschaftlicher Unsicherheit und sich wandelnder Technologien.

Greater New York 2026


Kairos / Pola Sieverding / Galerie Knust Kunz / München / 25.06. – 01.08.2026

  • © Pola Sieverding, Kairos, Galerie Knust Kunz, 2026 © Pola Sieverding, Kairos, Galerie Knust Kunz, 2026

„Kairos“ präsentiert eine Auswahl neuer Serien von Pola Sieverding und veranschaulicht dabei die Bewegung in ihrem Werk vom Bereich der „Natur“ – in der Ausstellung vertreten durch Serien wie Hermaphrodite und Stigma – hin zum Bereich der „Kultur“, repräsentiert durch eine Serie wie Valet Redux. Während Hermaphrodite anhand des Bildes der Auster eine amöbenartige Vision heraufbeschwört, die der geschlechtlichen Differenzierung sowie der Ausbildung eines Körpers und von Konturen vorausgeht, verweist eine Serie wie Valet Redux auf klassische Statuen; diese sind – ähnlich wie archäologische Funde griechischer und römischer Skulpturen – fragmentiert, zerbrochen und deformiert, wodurch sie uns zwingen, kulturelle Schönheitsideale neu zu bewerten. Obwohl ihre ästhetische Formensprache an die sogenannte Studiofotografie anknüpft, verweist der von Sieverding gewählte Ausstellungstitel auf den altgriechischen Begriff für den entscheidenden Augenblick und rückt damit die Idee der Zufallsfotografie in das Zentrum ihrer künstlerischen Praxis. Neben den verschiedenen Medien und Stilen, die in Sieverdings Werk anklingen, lässt sich auch der Kontext der surrealistischen Fotografie und des surrealistischen Kinos hervorheben, den die Künstlerin in dieser Ausstellung vermittelt.

Exhibition: KAIROS » Knust Kunz Gallery Editions


Katharina Sieverding: Life-Death / Gammel Strand / Kopenhagen, Dänemark / bis 30.8.2026

  • Videoarbeit Life-Death, 1969 © Katharina Sieverding Videoarbeit Life-Death, 1969 © Katharina Sieverding

Katharina Sieverding (geboren 1941) nahm 1975 an der wegweisenden Ausstellung „Kvindeudstillingen XX“ in Charlottenborg teil und zählte neben Marina Abramović und Inge Mahn zu den international bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Obwohl Sieverding eine bedeutende Künstlerin ist, die eine entscheidende Rolle in der feministischen Kunstgeschichte spielte, stellte sie in Dänemark nur selten aus. Ihre „Selfie“-Fotografien und ihre Fortführung der Pop Art sind bis heute aktuell und eindringlich. In dieser Ausstellung wird die spektakuläre Videoarbeit „Life-Death“ aus dem Jahr 1969 präsentiert. Der experimentelle Charakter prägt die Szenen des Films, der ohne Drehbuch gedreht wurde und Musik der Kultband Kraftwerk enthält. So wie der Titel „Life-Death“ mit einem Bindestrich verbunden ist, so feiert das Werk Gegensätze und fließende Übergänge – zwischen Nacht und Tag, zwischen den Geschlechtern, zwischen Leben und Tod.

gammelstrand.dk/en/sieverding


Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne / Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Remagen / bis 10.1.2027

  • Katharina Sieverding, Die Sonne um Mitternacht schauen (RED), SDO/ NASA, 2011–14 © Katharina Sieverding, Foto: Klaus Mettig, VG Bild-Kunst Bonn, 2026 Katharina Sieverding, Die Sonne um Mitternacht schauen (RED), SDO/ NASA, 2011–14 © Katharina Sieverding, Foto: Klaus Mettig, VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Künstler*innen: Katharina Sieverding, Dominique Gonzalez-Foerster, Thomas Ruff, u. a.

Seit jeher dient der Weltraum als mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien – angesichts globaler Krisen hält er immer noch die Vision einer alternativen Existenz bereit. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet.

Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne / Arp Museum Bahnhof Rolandseck


10 Years LA! / Sprüth Magers / Los Angeles, USA / bis 15.8.2026

  • Ausstellungsansicht, Sprüth Magers, 10 Years LA! 2026, links im Bild: Louise Lawler, Before/During/After (Green) (adjusted to fit), 2024/2025/2026, rechts im Bild Andreas Gursky, Harry Styles, 2025 Ausstellungsansicht, Sprüth Magers, 10 Years LA! 2026, links im Bild: Louise Lawler, Before/During/After (Green) (adjusted to fit), 2024/2025/2026, rechts im Bild Andreas Gursky, Harry Styles, 2025

Künstler*innen: Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Rosemarie Trockel

Monika Sprüth und Philomene Magers freuen sich, „10 Years LA!“ zu präsentieren – eine Ausstellung, die das zehnjährige Bestehen der Galerie in Los Angeles würdigt. Seit der Eröffnung im Februar 2016 hat die Galerie zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, in denen sowohl neue Werke ihrer renommierten, in Los Angeles ansässigen Künstler als auch bedeutende Installationen internationaler Künstler – oft erstmals in dieser Stadt – zu sehen waren. Diesen umfassenden Ansatz veranschaulichend, füllt „10 Years LA!“ nicht nur die rund 930 Quadratmeter große Ausstellungsfläche am Wilshire Boulevard 5900 mit Werken eines breiten Spektrums von Sprüth-Magers-Künstlern, sondern erstreckt sich auch auf das ehemalige Sizzler-Restaurant am Wilshire Boulevard 6145, wo eine Installation mit dem Schwerpunkt Film und Video präsentiert wird.

10 Years LA! - Group Exhibition - Los Angeles – Sprüth Magers


Heustock / Bernhard Fuchs / Kunstmuseum Krefeld / bis 6.9.2026

  • Heuboden, Geierschlag (aus Heustock, 2018-2024), analoger C-Print, 61x49,5 cm, Bernhard Fuchs © VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Heuboden, Geierschlag (aus Heustock, 2018-2024), analoger C-Print, 61x49,5 cm, Bernhard Fuchs © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Fuchs fokussiert seinen Blick immer wieder auf ein Sujet: auf das Mühlenviertel in Oberösterreich, wo er aufgewachsen ist. Seit Anfang der 1990er Jahre entstehen hier Serien, die die Landschaft und die Menschen dieser Region auf besondere Weise, unmittelbar und zugleich distanziert, zeigen. Mit Heustock hat der Künstler eine neue Werkserie abgeschlossen, die in den Jahren 2018 bis 2024 ebenfalls in der Region Oberösterreich entstanden ist. Als Heustock wird der Vorrat an Heu bezeichnet, der zumeist auf dem Heuboden in der Scheune trocknet, lagert und die Grundlage für eine Viehhaltung bildet. Aus Gründen mangelnder Rentabilität verschwinden solche ehedem unverzichtbaren Speicherräume nun nach und nach. Die Fotografien zeigen eine zum Teil archaisch anmutende Architektur und vermitteln einen intensiven Eindruck von Materialität. Fotografiert bei Tageslicht, entsteht in jedem Motiv eine besondere Farbigkeit und eine mitunter mystische Atmosphäre. Fuchs thematisiert in seiner Serie Heustock überkommene landwirtschaftliche Speicher- und Produktionsprozesse ebenso wie das Medium der Fotografie selbst. Die Kunstmuseen Krefeld präsentieren erstmals die neue Fotoserie Heustock in Haus Esters mit rund 30 Motiven.

Kunstmuseen Krefeld – Heustock


Geteilte Ansichten. Teil I: Vom Teilen und Geteiltsein / Kunsthalle Bielefeld x Sammlung KiCo / bis 2.10.2026

Jörg Sasse, Speicher IV, 2015; Ausstellungsansicht Kunsthalle Bielefeld 2015
Jörg Sasse, Speicher IV, 2015; Ausstellungsansicht Kunsthalle Bielefeld 2015

Geteilte Ansichten. Teil I: Vom Teilen und Geteiltsein / Kunsthalle Bielefeld x Sammlung KiCo / bis 2.10.2026

Künstler*innen: Jörg Sasse, u. a.

Was passiert, wenn wir teilen – Ideen, Räume, Verantwortung? Mit „Geteilte Ansichten“ eröffnet die Kunsthalle Bielefeld ein umfassendes, zweiteiliges Ausstellungsprojekt, das das Teilen als ästhetisches, soziales und politisches Prinzip ins Zentrum rückt. Die Schau verbindet Werke aus der Sammlung KiCo mit Positionen aus der Sammlung der Kunsthalle Bielefeld. Die Ausstellung stellt damit eine zentrale Frage unseres Zusammenlebens: Wie prägt das Teilen unsere Gesellschaft – und welche Rolle können Museen als öffentliche Orte im Aushandeln dieser geteilten Wirklichkeiten spielen? In diesem Dialog zwischen historischen und zeitgenössischen Positionen entsteht ein offener Raum, in dem Kunst nicht nur betrachtet wird, sondern Verantwortung, Gemeinschaft und Austausch sichtbar macht.

Geteilte Ansichten. Kunsthalle Bielefeld x Sammlung KiCo | Kunsthalle Bielefeld


u r 8 total isolierter Raum, Giesenkirchen 1989 © Gregor Schneider / VG Bild-Kunst, Bonn
u r 8 total isolierter Raum, Giesenkirchen 1989 © Gregor Schneider / VG Bild-Kunst, Bonn

Künstler*innen: Gregor Schneider u. a.

Die Künstler dieser Gruppenausstellung sind jeweils mit einem Werkkomplex vertreten. Sie beziehen den Raum bewusst in ihre inszenierten Porträts ein, nutzen Langzeitbelichtungen, um Menschen oder Tänzer verschwinden zu lassen, oder konzentrieren sich auf menschenleere Innenräume. Diese leeren Räume reichen vom eigenen Atelier der Künstler mit wechselnden Möbelarrangements bis hin zu Museen in Versailles oder Dresden, in denen wir uns unweigerlich bestimmte Szenarien vorstellen. Ergänzend zu gerahmten Fotografien werden Teile der Ausstellungsfläche durch wandfüllende Foto-Wandbilder akzentuiert. Die Präsentation umfasst aufwendige räumliche Interventionen, die eigens für eine einzige Aufnahme geschaffen wurden, ebenso wie unwirtliche und doch perfekt gestaltete U-Bahn-Tunnel in Berlin und London sowie Aufnahmen aus Tanz und Theater.

Rooms / Stages at the Museum für Fotografie


Wie wollen wir leben? / Kunststiftung DZ Bank / Franzfurt / bis 3.10.2026

  • Urban Utopia #1, 2025, Astrid Busch, VG Bild-Kunst, Bonn 2026 (Detail) Urban Utopia #1, 2025, Astrid Busch, VG Bild-Kunst, Bonn 2026 (Detail)

Künstler*innen: Talisa Lallai, Astrid Busch, u. a.

»Wie wollen wir leben?« Mit dieser Leitfrage richtet die Kunststiftung DZ BANK den Blick auf unser Zusammenleben in der Stadt. Vor dem Hintergrund aktueller Stadtentwicklungsprojekte versammelt die Ausstellung künstlerische Perspektiven auf Architekturen, Begegnungsräume und Natur sowie den Menschen in der Stadt. Was brauchen wir, um in großer Vielfalt Räume gemeinsam so zu gestalten, dass wir zufriedener miteinander leben können? Die künstlerischen Positionen zeigen, wie eng Architektur und Stadtentwicklung mit sozialen Fragen verbunden sind. Historische, politische und soziale Wohnkonzepte prägen unsere Großstädte bis heute. Sie lassen uns das Zusammenleben in der Stadt neu denken: Welche Voraussetzungen brauchen wir, um in Vielfalt Räume gemeinsam so zu gestalten, dass wir zufrieden miteinander leben können?

Kunststiftung DZ BANK - Ausstellungen


Aber ich. Die Welt. Ich sehe. Dich / Hamburger Kunsthalle / bis 4.10.2026

Plakat zur Ausstellung, Aber ich. Die Welt. Ich sehe. Dich, Hamburger Kunsthalle, 2026
Plakat zur Ausstellung, Aber ich. Die Welt. Ich sehe. Dich, Hamburger Kunsthalle, 2026

Aber ich. Die Welt. Ich sehe. Dich / Hamburger Kunsthalle / bis 4.10.2026

Künstler*innen: Hannah Darabi, Sigmar Polke, Rosemarie Trockel, u. a.

Im Kontext der Triennale der Photographie präsentiert die Ausstellung ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH. Werke von 40 internationalen Künstler*innen verschiedener Generationen. Sie alle zeigen Falten im Inhalt von Fotografien: Details, die etwas über ein Bild verraten und jedes Mal die historischen Sedimente freilegen. Im ersten Ausstellungskapitel werden (Grab-)Landschaften entschlüsselt, die von historischen Erinnerungen durchdrungen und von persönlichen Erfahrungen, Mythen und Ideologien geprägt sind. Das zweite Kapitel enthüllt offensichtliche und zugleich geheime Analogien zwischen den von Marcel Duchamp geprägten Ready-mades und Fotografien. Es wird untersucht, wie Künstler*innen optische Geräte und fotografische Aneignungen nutzen, um Zustände von Formen festzuhalten, die als Matrix für die Organisation von Ideen dienen. Auf Protokolle, Bildbearbeitung und die Produktion von Objekten mit historischer und poetischer Anmutung bzw. darauf, wie Künstler*innen fotografisches oder archäologisches Material und Artefakte untersuchen und übersetzen, konzentriert sich der letzte Teil der Schau.

ABER ICH DIE WELT ICH SEHE DICH' | Hamburger Kunsthalle


Why Don't You Dance? / Hannah Darabi / Photo Elysée / Lausanne, Schweiz / bis 01.11.2026

  • Hannah Darabi, aus der Serie: Cabaret Tehran, House of Legends, Why Dont You Dance, 2026, © Hannah-Darabi Hannah Darabi, aus der Serie: Cabaret Tehran, House of Legends, Why Dont You Dance, 2026, © Hannah-Darabi

Das Projekt kombiniert Fotografien, Videos und Archivmaterial und untersucht, wie Tanz je nach sozialem und politischem Kontext zu einem Ausdruck von Identität und Emanzipation werden kann, insbesondere innerhalb der iranischen Diaspora. Es ist inspiriert von der Autobiografie von Mahvash und den Karaoke-Abenden des Cabaret Tehran in Los Angeles. Damit schlägt Darabi eine Brücke zwischen historischen und zeitgenössischen Tanzpraktiken.

Hannah Darabi - Photo Elysée


Vorschau

Vorschau

Entangled Lines x Sigmar Polke. Athanor NOW / Berit Schneidereit / Kunsthaus NRW Kornelimünster / Aachen / 10.10. – 30.11.2026 / Eröffnung 10.10.2026, 15 Uhr

  • Berit Schneidereit, Luminogramm und Chemigramm auf Silbergelatinepapier (kontinuierlich Licht-sensitiv), 2026 © the artist / VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Berit Schneidereit, Luminogramm und Chemigramm auf Silbergelatinepapier (kontinuierlich Licht-sensitiv), 2026 © the artist / VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Im Rahmen des internationalen Forschungs- und Vermittlungsprojekts „Sigmar Polke. Athanor NOW“, initiiert von der Anna-Polke-Stiftung, entwickelt die Künstlerin Berit Schneidereit für das Kunsthaus NRW ein ortsspezifisches Ausstellungsprojekt, das über den Zeitraum eines halben Jahres in zwei ineinandergreifenden Teilen realisiert wird. Ausgehend von erweiterter Fotografie als einer liquiden, prozesshaften und materialbasierten künstlerischen Praxis untersucht Schneidereit das fotografische Medium als Ausdruck eines Kontinuums von Zeit und Raum. Zentrale Bezugspunkte bilden dabei Sigmar Polkes „Dürerschleifen“, die 1986 Teil seiner ikonischen Athanor-Installation im Deutschen Pavillon der Biennale von Venedig waren, sowie seine experimentellen fotografischen Arbeiten mit Pflanzenranken aus dem gleichen Zeitraum.

Berit Schneidereit – Entangled Lines x Sigmar Polke. Athanor NOW - Kunsthaus NRW Kornelimünster


jpegs ny / Thomas Ruff / David Zwirner / New York, USA / 10.9. – 31.10.2026

  • Thomas Ruff, jpeg ny02, 2004 Thomas Ruff, jpeg ny02, 2004

David Zwirner freut sich, eine bedeutende Werkgruppe von Fotografien des Künstlers Thomas Ruff in der Galerie am Standort 533 West 19th Street in New York zu präsentieren. Die zwölf ausgestellten Arbeiten stammen aus der Serie jpegs ny einem Teilkomplex der umfassenderen jpegs-Reihe des Künstlers – und basieren auf Bildern der Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001. Die Ausstellung, die mit dem 25. Jahrestag der Anschläge zusammenfällt, wurde vom Künstler als Gedenken an diesen Tag konzipiert. Vor der Präsentation in New York war diese Werkgruppe bereits im Rahmen des Sektors „Unlimited“ auf der Art Basel 2026 zu sehen.

Thomas Ruff: jpegs ny | New York: 19th Street | Opening September 10, 2026 | David Zwirner


Tempus pingendi / Elger Esser / Museum Ratingen / 18.9. – 24.1.2027

  • Ambleteuse II, 2025, Mixed media: versilberte Kupferplatte, direktdruck, shellac. Van der Grinten Galerie © Elgar Esser Ambleteuse II, 2025, Mixed media: versilberte Kupferplatte, direktdruck, shellac. Van der Grinten Galerie © Elgar Esser

Das Museum Ratingen widmet dem international bekannten Künstler Elger Esser eine Einzelausstellung, dessen zentrales Thema die Landschaftsfotografie ist. Esser, geboren 1967 in Stuttgart, lebt in Düsseldorf, wo er an der Kunstakademie bei Bernd Becher studierte. Seine Arbeit liest sich als Parcours durch die Geschichte der Fotografie sowie als nuanciertes Wechselspiel der Fotografie mit der Malerei. Essers Aufnahmen entstehen im Stil historischer Fotografie, auf poetische Weise fängt er die ruhige Atmosphäre von Landschaften ein. Immer wieder wird Vergangenes hervorgerufen, so ist auch die Ausstellung eingebettet in das Ratinger Jubiläumsprogramm, das verschiedenste Verknüpfungen zu historischen und kulturellen Themen herstellt.

Museum Ratingen - Ausstellungen - Stadt Ratingen


The Heart of the Matter / Carrie Mae Weems / C/O Berlin / 12.9.2026 – 3.2.2027

  • Welcome Home, 1978–84, © Carrie Mae Weems. Courtesy the artist and Gladstone Gallery, New York, Fraenkel Gallery, San Francisco, and Galerie Barbara Thumm, Berlin Welcome Home, 1978–84, © Carrie Mae Weems. Courtesy the artist and Gladstone Gallery, New York, Fraenkel Gallery, San Francisco, and Galerie Barbara Thumm, Berlin

Die Ausstellung und die begleitende Monografie bieten einen umfassenden neuen Überblick über das Werk der international renommierten Künstlerin Carrie Mae Weems (geboren 1953), die sich in ihren eindringlichen Fotografien mit Fragen von kultureller Identität, Patriarchat und sozialer Zugehörigkeit auseinandersetzt. Die Schau spannt den Bogen über Weems’ gesamtes Schaffen und zeigt die Tiefe und Vielfalt ihrer künstlerischen Ausdrucksweise. Zu sehen sind frühe, ikonische Serien wie Family Pictures and Stories (1978–1984) ebenso wie ihre jüngsten Arbeiten über Schwarze Glaubensgemeinschaften. Die Ausstellung hebt Weems’ einzigartige Fähigkeit hervor, die Komplexität und die Ungerechtigkeiten der Welt um uns herum sichtbar zu machen. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Räume, die in den gängigen Erzählungen häufig ausgeblendet werden: Ateliers, Plantagen im Süden der USA, häusliche Interieurs sowie die „unsichtbaren Institutionen“ Schwarzer Communities, die in Zeiten fortbestehender Unterdrückung als Orte des Glaubens entstanden sind. Diesen stellt Weems Bilder von Denkmälern und Museen gegenüber. Jene Repräsentationsorte, die historisch oft von Ausschluss geprägt waren.

Carrie Mae Weems | C/O Berlin


Katharina Sieverding & Joseph Beuys / Museum Schloss Moyland / Bedburg-Hau / 11.10.2026 – 7.2.2027

  • Katharina Sieverding Schichtseite nach unten VIII 1971/2007 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Foto: Klaus Mettig © VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Katharina Sieverding Schichtseite nach unten VIII 1971/2007 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Foto: Klaus Mettig © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

In dieser Ausstellung tritt Katharina Sieverding in den Dialog mit ihrem ehemaligen Professor Joseph Beuys. Der Fokus liegt dabei auf ihrer Zeit an der Düsseldorfer Kunstakademie und fasst Aspekte von Beuys‘ Lehre wie Beteiligungsprozesse und Werte wie Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie ins Auge. Dafür steht u. a. die 243-teilige Filmarbeit Eigenbewegung von 1969. Eigenbewegung zeigt viele Protagonisten jener Jahre darunter Joseph Beuys, Johannes Stüttgen, Imi Knoebel, Blinky Palermo, Chris Reinecke und Jörg Immendorff. Ein abgegrenzter Ausstellungsbereich wird sich darüber hinaus mit modischen Selbstentwürfen beider Künstler*innen beschäftigen. Beuys und Sieverding schufen jeweils einen hohen Wiedererkennungswert mittels weniger aufeinander abgestimmter Kleidungsstücke und Accessoires. Vor ihrer Zeit an der Kunstakademie entwarf Sieverding Kostüme als Mitarbeiterin von Fritz Kortner am Wiener Burgtheater und stellte diese in szenische und inhaltliche Zusammenhänge. Ziel der Gegenüberstellung ist, die politischen Themen der beiden zu erforschen und zu erkunden, inwieweit sie sich ihres Images bedienen, um diese zu vermitteln und zugleich einen ikonischen Status als Künstler*innen zu erreichen. Kuratiert von Alexander Grönert, Antje-Britt Mählmann, Orson Sieverding, Pola Sieverding & Diana Weis

Katharina Sieverding & Joseph Beuys: Schloss Moyland


Buchvorstellungen

Buchvorstellungen

Aftershock – The Seismic Impact of Dubstep / Lauren Martin

Abb. Buchcover, Aftershock: The Seismic Impact of Dubstep
Abb. Buchcover, Aftershock: The Seismic Impact of Dubstep

Aftershock – The Seismic Impact of Dubstep / Lauren Martin

  • 320 Seiten
  • 24 cm x 17 cm
  • Hardcover
  • Hrsg. Velocity Press
  • 33,99 Pfund Sterling
  • Erscheint am 3.8.2026

In Aftershock: The Seismic Impact of Dubstep zeichnet die erfahrene Musikjournalistin Lauren Martin im Format einer Oral History die Ursprünge eines der innovativsten Musikgenres des 21. Jahrhunderts nach. Anhand von Berichten der Protagonisten sowie einer eindrucksvollen Sammlung von Fotos, Flyern und bislang unveröffentlichten Einblicken -  mit Abbildungen von Orson Sieverding - in die Geschichte der Szene dokumentiert Aftershock den Aufstieg von Künstlern wie Skream, Mala, Coki, Loefah, Horsepower Productions und Rusko sowie von Labels und Partyreihen wie Hyperdub, Tempa, DMZ, FWD>> und Skull Disco.

Aftershock: The Seismic Impact of Dubstep by Lauren Martin


Trees in Ukraine / Katja Stuke

Buchcover, Trees in Ukraine, Katja Stuke, 2026
Buchcover, Trees in Ukraine, Katja Stuke, 2026

Trees in Ukraine / Katja Stuke

  • 460 Seiten
  • 20 cm x 16,5 cm
  • Taschenbuch
  • 230 schwarz-weiße Abbildungen
  • Deutsch, Englisch
  • ISBN 978-3-693-70015-0
  • Spector Books
  • 36 Euro
  • Erscheint am 01.11.2026

Seit dem ersten Tag des Kriegs in der Ukraine macht Katja Stuke fast täglich ein Foto von einem Baum an einem Ort, der direkt von diesem Krieg betroffen ist. Jeder einzelne Baum ist für sie ein Zeuge des Geschehens. Dabei war sie nie persönlich vor Ort, sondern nutzt Online-Dienste wie Google Street View. So stellt sie Fotografien her, die – auch wenn sie am Rechner quasi aus der Ferne entstanden sind – den Regeln der Landschafts- oder Dokumentarfotografie folgen. Zwischen der Street-View-Aufnahme, dem Screenshot und der aktuellen Gegenwart ist Zeit vergangen. Ob der Baum noch existiert, ob er noch existierte, als das Foto entstanden ist, bleibt offen. Die Bäume sind Pixel, Daten, digitale Abdrücke, aus der Ferne fotografiert über eine digitale Landkarte, die längst veraltete Bilder speichert.

Trees in Ukraine. – KATJA STUKE
Spector Books


Kalender

Kalender

Do 16.7. 2026
18 Uhr

Eröffnung
Off Space by SSK Düsseldorf

Fr 17.7.
14 – 18 Uhr

Ilford Ape: Print your Image
Bilker Bunker / Optik Oldschool

Fr 17.7.
19 Uhr

Artist talk
Bilker Bunker / Optik Oldschool

Sa 18.7.
18 Uhr

„Through her lens“ – FLINTA'Night
Bilker Bunker / Optik Oldschool

Sa 18.7.
15 Uhr

Öffentliche Führung
Sammlung Philara

So 19.7.
15 Uhr

Öffentliche Führung
KIT

So 19.7.
15 Uhr

Öffentliche Führung
Kunstpalast

So 19.7.
17 Uhr

„Lucky Shot“ – Prize Draw
Bilker Bunker / Optik Oldschool

So 19.7.
15 Uhr

Öffentliche Führung
K21

Fr 31.7.
19 Uhr

Eröffnung
Viertelladen Unterbilk

Sa 2.8.
15 Uhr

Dialogführung, Laurenz Berges und Bojan Vuletić
KIT

So 8.8.
16 Uhr

Eröffnung, Dialog und Fotografie
KIT

So 9.8.
15:30 Uhr

Die Grosse Finnisage
Kunstpalast

So 16.8.
15 Uhr

Öffentliche Führung
K21

So 21.8.
14 – 18 Uhr

Führung, Lesung und Gespräch
K21

Mi 2.9.
19 Uhr

Eröffnung
Schloss Benrath

Di 8.9.
16:45 Uhr

Künstler*innen Gespräch
Kunstpalast

Fr 11.9. – So 13.9.
Art Book Fair
Between Books
Kunsthalle Düsseldorf

Sa 19.9.
19 Uhr

Eröffnung DJF
KIT

Sa 17.10.
18 Uhr

Eröffnung
Kunsthalle Düsseldorf


Sonstiges

Sonstiges

548–045 von Wilhelm Mundt

  • Installationsansicht Schönewald Düsseldorf, 548–045, LightJet-Print auf AluDibond 2021, Trashstone 760, Produktionsrückstände in glasfaserverstärktem Kunststoff 2020, Wilhelm Mund, Foto: Achim Kukulies, VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Installationsansicht Schönewald Düsseldorf, 548–045, LightJet-Print auf AluDibond 2021, Trashstone 760, Produktionsrückstände in glasfaserverstärktem Kunststoff 2020, Wilhelm Mund, Foto: Achim Kukulies, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Neue Fotografie präsentiert in ihrem neuen Bildbeitrag zwei Werkgruppen von Wilhelm Mundt. Mit seiner Werkgruppe Trashstones nimmt der Künstler eine solitäre und charakteristische Position innerhalb der zeitgenössischen Bildhauerei ein. Als weitere Werkgruppe fotografiert Wilhem Mundt seit 2013 einzelne Trashstones und bildet sie in Originalgröße ab. Durch digitale Bildbearbeitung erscheint die Skulptur nur noch als schwarze Fläche – lediglich der verbleibende Schatten verweist auf das ursprüngliche Volumen. Wilhelm Mundt studierte von 1979 bis 1986 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg, Klaus Rinke und Irmin Kamp und war von 2009 bis 2025 Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Beiträge - Neue Fotografie


Open Call / Thinking Photography – Writing Photography 2026 / DGPh

  • Plakat zum open call des DGPh, Thinking Photography – Writing Photography, 2026 Plakat zum open call des DGPh, Thinking Photography – Writing Photography, 2026

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) und die Deutsche Börse Photography Foundation loben zwei Preise für das Schreiben über Fotografie aus. Der mit 3.000 Euro dotierte DGPh-Forschungspreis „Thinking Photography“ zeichnet wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Fototheorie aus. Der DGPh-Preis für innovative Publizistik „Writing Photography“ honoriert journalistische, essayistische sowie andere Veröffentlichungen zur Fotografie und ist mit 1.000 Euro dotiert.

Bis zum 31.10.2026 können für beide Preise Bewerbungen in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Ausschreibung der DGPh-Preise Thinking Photography & Writing Photography 2026 | Deutsche Gesellschaft für Photographiee.V.


Open Call / Paris Photo–Aperture PhotoBook Awards 2026

  • Apereture Photo Book Awards, Paris Photo 2026 Apereture Photo Book Awards, Paris Photo 2026

Die Paris Photo–Aperture PhotoBook Awards würdigen jährlich die beständige Rolle des Fotobuchs innerhalb der Geschichte der Fotografie. Die 2012 ins Leben gerufenen Auszeichnungen ehren herausragende Leistungen in drei zentralen Kategorien des Fotobuch-Publizierens: „First PhotoBook“, „PhotoBook of the Year“ und „Photography Catalog of the Year“ Jedes Jahr werden die Gewinner*innen aus fast tausend Büchern ausgewählt, die von Künstler*innen und Verlagen aus der ganzen Welt eingereicht wurden. In den drei Preiskategorien werden insgesamt 35 herausragende Bücher ausgewählt und – begleitet von den Stellungnahmen der Jury – auf der Paris Photo zu sehen sein. Darüber hinaus werden die Gewinner*innen und die Bücher der Shortlist in den jeweiligen Kategorien weltweit ausgestellt, um für alle Titel eine größtmögliche Sichtbarkeit zu gewährleisten.

Deadline: 4.9.2026 / 17 Uhr

2026 Paris Photo–Aperture PhotoBook Awards - Picter


Open Call / Fotografie, Video, KI-generierte Arbeiten / Art Shapes The Future / Fotografiska

  • Open Call, Art Shapes The Future © Bassam Allam - Portrait of Adima, taken on the Isar River in Munich, Germany Open Call, Art Shapes The Future © Bassam Allam - Portrait of Adima, taken on the Isar River in Munich, Germany

Die Zukunft ist nichts Fernes; sie wird bereits im Hier und Jetzt gestaltet. In einer Zeit rasanten technologischen und gesellschaftlichen Wandels kann uns die visuelle Kultur dabei helfen, die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten. Dieser Aufruf lädt Bildschaffende dazu ein, sich aktiv an diesem Dialog zu beteiligen – mit Arbeiten, die inspirieren und das Kommende sichtbar machen. Aus den drei Kategorien lens-based work (Fotografie), time-based work (Video) und prompt-based work (KI-generierte Bilder und Videos) wird jeweils eine oder ein Gewinner*in gekürt und erhalten 1.500 Euro Preisgeld, eine Präsentation ihrer Arbeiten im Creator Hub während der IFA Berlin vom 4. bis 8. September, ein gemeinsamer Instagram-Beitrag mit Volkswagen R, IFA, Fotografiska Berlin & Emerging sowie eine Vorstellung auf der Plattform „Fotografiska Emerging“

Deadline: 20.7.2026

Art Shapes The Future - Open Call | Fotografiska Emerging

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    Kulturamt
    Zollhof 13
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    Stephan Macháč
    0211- 8924207