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Internationaler Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen"

Das Düsseldorfer Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern


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Plakat Kampagne 16 Tage zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen
Kampagne 16 Tage zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen - Es ist Zeit, die Welt orange zu gestalten!

Der Internationale Tag zu Gewalt an Frauen und Mädchen wird seit 1981 begangen. Historischer Hintergrund war die Verschleppung und Ermordung von drei Frauen in der Dominikanischen Republik durch Soldaten. 1999 beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen, den 25. November als Internationalen Tag für die Beseitigung jeglicher Gewalt gegen Frauen einzuführen.

Beim ersten Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen 1981 in Kolumbien wurde der Todestag der drei Mirabal-Schwestern zum Jahrestag der Gewalt gegen Frauen in ganz Lateinamerika gemacht. Seit 1987 nutzen Feministinnen in vielen Ländern der Welt den 25. November, um mit ihrem Kampf gegen Gewalt an Frauen an die Öffentlichkeit zu gehen.

Seit 2001 setzt "TERRES DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e. V." mit der Fahnenaktion "frei leben - ohne Gewalt" Zeichen gegen Gewalt an Frauen. An dieser Aktion beteiligen sich zahlreiche Vereine, Verbände, Ministerien usw., um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. In ganz Deutschland wurden Fahnen mit diesem Titel an öffentlichen Gebäuden gehisst. Die Stadt Düsseldorf solidarisierte sich mit allen Aktiven und sagte: "Nein! zu Gewalt an Frauen".

Pressefoto Nein zu Gewalt an Frauen
2015: Der Künstler und Karnevalswagenbauer Jaques Tilly unterstützte den Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und kreierte gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro eine Postkarte. Diese weist nicht nur auf den Gedenktag hin, sondern macht auch auf das Beratungsangebot in der Stadt aufmerksam.
Auch wurden wieder Fahnen an den nebenstehenden Gebäuden gehisst, um auf den Internationalen Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen!" aufmerksam zu machen.
(v.l.n.r.: Eva Inderfurth, frauenberatungsstelle düsseldorf e. V. | Carolin Feikes, Frauenhaus Düsseldorf | Jaques Tilly | Elisabeth Wilfart, Gleichstellungsbeauftragte | Silvia Röck, Internationales Frauenhaus Düsseldorf) Fotograf: Christoph Göttert

Fahnenaktion mit Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke
2014: Anlässlich des Gedenktags hisste Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Frauenberatungsstelle, des Frauenforums und des Gleichstellungsbüros eine Fahne vor dem Rathaus. Das Blechblasensemble der Clara-Schumann-Musikschule sorgte für den musikalischen Auftakt.

Mehr Infos zum Thema:
www.frauenrechte.de
www.frauenbeauftragte.de

Die Bundesregierung verstärkt den Schutz von Frauen vor Gewalt. Das Bundeskabinett hat am 26. September 2007 den Zweiten Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen beschlossen. Der Aktionsplan, der unter der Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitet wurde, stellt mehr als 130 Maßnahmen zusammen, mit denen der Schutz von Frauen vor Gewalt verbessert werden soll.

Gewalt hat viele Erscheinungsformen: körperliche Angriffe bis hin zu Vergewaltigung, Mord "im Namen der Ehre", sexuelle Übergriffe, Demütigungen und Erniedrigungen. Frauen erleben die Gewalt im häuslichen und sozialen Nahbereich, am Arbeitsplatz sowie im öffentlichen Leben. Mädchen werden verschleppt, missbraucht und vergewaltigt. Viele Gewalttaten gegen Frauen kommen nicht zur Anzeige, entweder weil die Opfer sich schämen, die Schuld bei sich suchen oder weil die Gesellschaft Formen der Gewalt toleriert.

Im Kriminalpräventiven Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf vernetzen sich zahlreiche Expertinnen und Experten, die entsprechende Beratungsangebote und Hilfeleistungen anbieten.

Hintergrund

Das Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern arbeitet unter anderem mit Polizei, Beratungsstellen und Düsseldorfer Organisationen in der Landeshauptstadt Düsseldorf mit daran, gegen Gewalt vorzubeugen. Notrufe, Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser und Schutzeinrichtungen sind unverzichtbar bei Misshandlung und Gewalt in Familie oder Partnerschaft. Ein weiterer Baustein ist darüber hinaus eine angemessene gesundheitliche Versorgung für Frauen, die Gewalt erlebt haben. Ziel ist, ein qualitatives und aufeinander abgestimmtes Versorgungskonzept (nicht nur) für weibliche Gewaltopfer in Düsseldorf zu entwickeln.


Postkarte 25. November
Das Gleichstellungbüro hat eine Postkarte zum 25. November erstellt, mit Motiv von Jaques Tilly.
Postkarte bestellen


Fahnenaktion in Düsseldorf

Zum Internationalen Gedenktag werden am 25. November vor nachstehend aufgeführten Gebäuden in Düsseldorf die Fahnen der Menschenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES geflaggt:

Rathaus
Bolker Straße/Ecke Marktplatz

Rathaus Gerresheim
Neusser Tor 12

Rathaus Kaiserswerth
Kaiserswerther Markt 23

Rathaus Benrath
Benrodestr. 46

Bürgerhaus Benrath
Telleringstr. 51

Freizeitstätte Garath
Fritz-Erler-Str. 21

Technische Verwaltungsgebäude
Auf´m Hennekamp 45

Dienstgebäude der Stadt
Willi-Becker-Allee 7

Carsch-Haus Düsseldorf
Hunsrückenstraße

Bürgerbüro Rath
Münsterstraße 508

Heinich-Heine-Allee
Taxi-Platz

Fahnenaktion mit Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke
2014: Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke hisst die Fahne.


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25. Mai 2016 | 11:05 Uhr

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