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Die Boxen

Lifestylebox

Lifestylebox

Was zieht uns an, was ziehen wir an? Nicht erst seit heute sind Fragen der Mode und der Lebensführung für die Menschen von entscheidender Bedeutung. Die Antworten fielen in der Geschichte immer wieder anders aus, manches reizt uns heute zum Lachen - zu Unrecht, können wir wissen, ob sich nicht spätere Generationen über unsere Mode-Verirrungen amüsieren werden?!

Die Lifestylebox präsentiert Aspekte aus der Alltagsgeschichte, thematisiert also die unmittelbaren Lebenswelt, Pop, Sex, Mode und Accessoires. Dargestellt wird das anhand von Materialien, die aus den Nachlässen verschiedener Autoren stammen, Fotos, Bilder und Texte, Selbstdarstellungen und Inszenierungen. Literarische Dandys und Libertins wie die Düsseldorfer Literaten Hanns Heinz Ewers (1871-1943) und Hermann Harry Schmitz (1880-1913) werden hier gezeigt, ihr Lebensstil, ihr Habitus wird über alte Fotografien, Textauszüge usw. wieder wach. Aber auch Bilder von Herbert Eulenberg und Victor Meyer-Eckhardt kommen in Frage, ebenso Moden und Spielarten aus neueren Zeiten, etwa Pop-Accessoires der 60er Jahre, Punk und NDW der 70er und 80er Jahre.

Mit einer Digitalkamera können die Jugendlichen ihre eigenen Kommentare zum Thema Lifestyle, Pop und Mode beitragen. Hier ist das Leitmedium das Bild.

Kuratoren: Enno Stahl, Martin Willems





Lovebox

Lovebox

Liebe bewegt die Welt, vor allem die Jugend. Dass sie ein zeitloses Thema ist, zeigen Texte von Heinrich Heine, die in der Lovebox präsentiert werden. Handschriften von seinen Versen und alte Drucke sind ausgelegt. Archivkisten laden ein, spannende Materialien von vor 200 Jahren zu entdecken.

Dieses Häuschen ist mit diversen Schreibgeräten und -medien ausgestattet, so dass die Nutzer ihre eigenen Beiträge zum Thema Liebe verfassen können, in denen sie auf die Heine-Texte reagieren, sie abwandeln, parodieren oder sich einfach von ihnen inspirieren lassen. Sie können ihre Beiträge auf Freiflächen an den Wänden schreiben, in einen PC eingeben oder auf beschriebenen Blättern in den "Archivkisten" hinterlegen, wo sie dann wiederum von späteren Besuchern der Lovebox zusammen mit den Heine-Manuskripten "gefunden" werden können. Hier ist das Leitmedium das Schrift.

Kuratoren: Christian Liedtke, Heidemarie Vahl





Schoolbox

Schoolbox

Schule - kennt jeder, da kann jeder mitreden. Jeder hat seine eigene Schullaufbahn hinter sich, oder steckt mittendrin, ist geprägt durch die Schulzeit, durch das Lernklima, durch Mitschülerinnen und Mitschüler, durch Lehrerinnen und Lehrer.
Ein Leben lang wird man lustige, ärgerliche, heitere, manchmal auch nachdenklich stimmende Schulerlebnisse mit sich herum schleppen. Schule ist Thema bei "Jung und Alt", vor allem bei den aktuell Betroffenen.

Unsere Schulbox lädt dazu ein, im wörtlichen Sinn etwas zu sagen über Schule, über Schulfreunde, über Lehrer, über Zensuren, über Ängste und Späße.
Es können "Schul-Texte" selbständig verfasst - gesprochen, gerapt, auch mehrstimmig gesungen - aufgenommen werden, in beliebiger Gestaltung: analysierend, berichtend, parodierend, imitierend, provozierend, wie es gefällt.

Ebenso möchten wir einladen, Dokumente zu entziffern oder Tonaufnahmen anzuhören von berühmten Düsseldorfern, die Generationen zuvor ihre Schulerlebnisse literarisch verarbeitet und erinnert haben.
Hier trifft man unter anderem auf Heinrich Spoerl mit der "Feuerzangenbowle", Alexander Spoerl mit den "Memoiren eines mittelmäßigen Schülers", Hans Müller-Schlösser mit "Tinte und Schminke" und Heinrich Heine mit seinen Erinnerungen an die Düsseldorfer Schulzeit im Gebäude des Franziskaner-Klosters, dem heutigen Max-Haus an der Schulstraße. Hier ist das Leitmedium der Ton.

Kuratoren: Gaby Köster, Ursula Roth




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Düsseldorfer Ansichten

15. März 2010 | 11:28 Uhr

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