Dokumentation
Pressearchiv
Ende des 19. Jahrhunderts beauftragte der damalige Direktor der Landes- und Stadtbibliothek, Constantin Nörrenberg (1862-1937) einen Zeitungsausschnittdienst mit der Sammlung von Notizen zu Heinrich Heine in der deutschsprachigen und internationalen Presse.
Mit einer Unterbrechung zwischen 1933 und 1945 wurde der Auftrag bis zum Jahr 2006 ausgeführt, in den letzten 15 Jahren aufgrund fehlender Finanzmittel in reduzierter Form.
Die Sammlung umfaßt etwa 300.000 Dokumente.
In einem weiteren Archiv wird die Berichterstattung über Heine in der Düsseldorfer Lokalpresse seit 1980 fortlaufend dokumentiert.
Zum Pressearchiv gehört auch eine Sammlung von Heine-Programmen und Kuriosa, überwiegend aus den letzten 50 Jahren.
Vielfach wurde das Pressearchiv für rezeptionsgeschichtliche Untersuchungen genutzt, insbesondere zum Thema Heine Denkmäler und zum Namensstreit um die Benennung der Universität Düsseldorf.
Fotoarchiv
Das Fotoarchiv umfasst ca. 2.000 Abzüge und Negative. Dokumentiert werden insbesondere die Heine- und Schumann-Sammlungen. Es enthält aber auch Fotos zu den übrigen Sammlungsbereichen und Dokumentationen verschiedener Ausstellungen.
Zu den Nachlässen gehört in der Regel eine Sammlung von auf den Nachlasser bezüglichen Fotos.
Das "Rheinische Dichterarchiv (1942/43)" enthält ein Originalfoto von jedem der dort versammelten Autoren.
Graphische Sammlung
Die Graphische Sammlung enthält Gemälde, Graphiken, Büsten, Medaillen und andere Sammlungsstücke, die auf die Schwerpunkte der Arbeit des Instituts bezogen sind. In dieser Sammlung kreuzen sich dokumentarische Aspekte mit den Bedürfnissen des Museums nach angemessenen Ausstellungsobjekten.
Kontakt:
Dr. Jan-Christoph Hauschild
Pressearchiv
Christian Liedtke
Dr. Ursula Roth

