Frankreich
Rundgang Frankreich
In diesem Raum werden die knapp 25 Lebensjahre des Dichters in Frankreich vorgestellt, von der Übersiedlung nach Paris im Mai 1831 bis zu seinem Tod am 17. Februar 1856. Privates, literarisches und öffentliches Leben sind dabei gleichermaßen berücksichtigt.
Dokumente zu Heines persönlichen Lebensumständen berichten von seiner Frau Mathilde und von seiner Zeit der Krankheit in der "Matratzengruft".
Die literarische Arbeit wird durch herausragende Publikationen dokumentiert, wobei "Deutschland. Ein Wintermährchen" als zentrales Werk politischer Dichtung und der Auseinandersetzung mit Deutschland vorgestellt wird.
Romantische Schule, Erstes Buch,
Hamburg 1835
"Der Patriotismus des Franzosen besteht darin, daß sein Herz erwärmt wird, durch diese Wärme sich ausdehnt, sich erweitert, daß es nicht mehr bloß die nächsten Angehörigen, sondern ganz Frankreich, das ganze Land der Civilisazion, mit seiner Liebe umfaßt; der Patriotismus des Deutschen hingegen besteht darin, daß sein Herz enger wird, daß es sich zusammenzieht, wie Leder in der Kälte, daß er das Fremdländische haßt, daß er nicht mehr Weltbürger, nicht mehr Europäer, sondern nur ein enger Teutscher seyn will." (DHA VIII, S. 141)
Rundgang nach Loreley

Heinrich Heine Aquarellierte Bleistiftzeichnung von Henri Lehmann, 1841

Morphium-Rezept für Heine, verordnet von seinem Artz David Gruby (1810-1898) aus dem Jahr 1850

Goldene Uhr von Mathilde Heine

Opernglas von Mathilde Heine

