Sonderausstellung im Heinrich-Heine-Institut:
"Ich bin nichts als ein Ergebnis der Zeit".
B. Traven - die unbekannten Jahre
Dauer der Ausstellung: 12. Februar bis 29. April 2012
B. Traven galt als das größte literarische Rätsel des vergangenen Jahrhunderts. Niemand wußte, wer sich hinter dem Pseudonym verbarg. Seine Romane, darunter "Das Totenschiff" und "Der Schatz der
Sierra Madre", erreichten eine Gesamtauflage von über 30 Millionen Exemplaren in mehr als 24 Sprachen.
Die Ausstellung lüftet das Geheimnis um den mystery man in Mexiko, der bis zu seinem Abschied aus Europa als Maschinenschlosser, Gewerkschaftssekretär, Schauspieler, Künstleragent, Schriftsteller, Verleger und revolutionärer Journalist tätig war - ein Individualist und Vagabund, Kämpfer, aber auch Querulant. Keiner Ideologie und keiner Kunstrichtung verpflichtet, suchte er als kritisch-subversiver Einzelgänger politische und literarische Unabhängigkeit. Sein anarchistisches Ideal hieß "Trotz gegen jede Idee, gegen jedes Programm, gegen jede Regierung"; denn "der Einzel-Mensch" war ihm wichtiger als "der Staat".
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Leben und Werk des Schriftstellers. Zu sehen sind Familiendokumente,
Porträts, Autographen, Erstausgaben und Veröffentlichungen über Traven. Filmaufnahmen
mit versteckter Kamera zeigen den Schriftsteller am 10. Dezember 1966 bei einem Theaterbesuch, in
einem seltenen Tondokument singt er auf Wunsch von Frau und Tochter zwei deutsche Studentenlieder.
Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut und Theatermuseum.
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Führung "B. Traven" |
Führung "B. Traven" |
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