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Sonderausstellungen 2012

Russkij Gejne - Der russische Heine
Russlands Blick auf Heinrich Heine

Dauer der Ausstellung: 27. November 2011 bis 29. Januar 2012

In keiner anderen Sprache der Welt ist Heinrich Heine so präsent wie im Russischen. Von 1827 bis heute gab es buchstäblich tausende von Übersetzungen, darunter solche von sehr berühmten russischen Dichtern. Mehrere Gesamtausgaben seiner Werke, hunderte von Vertonungen durch russische Komponisten, aber auch Heine-Denkmäler in Petersburg und Moskau zeugen von der Verehrung, die Heine in Russland genoss und noch genießt.

Die Ausstellung zeigt mit Originaldokumenten anschaulich die erstaunliche Wirkung des deutschen Dichters in der russischen Kultur und wird begleitet von einem musikalischen, literarischen und wissenschaftlichen Veranstaltungsprogramm.

Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut in Kooperation mit dem Staatlichen A.S. Puschkin-Museums in Moskau im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Moskau.




Treppenhausausstellung
Göttlich - dämonisch. Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt

Dauer der Ausstellung: 7. Dezember 2012 bis 29. Januar 2012

Eine Treppenhausausstellung mit Arbeiten der in Köln lebenden Künstlerin Helga Elben.

Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut.




"Ich bin nichts als ein Ergebnis der Zeit".
B. Traven - die unbekannten Jahre

Dauer der Ausstellung: 12. Februar bis 29. April 2012

B. Traven galt als das größte literarische Rätsel des vergangenen Jahrhunderts. Niemand wußte, wer sich hinter dem Pseudonym verbarg. Seine Romane, darunter "Das Totenschiff" und "Der Schatz der Sierra Madre", erreichten eine Gesamtauflage von über 30 Millionen Exemplaren in mehr als 24 Sprachen.

Die Ausstellung lüftet das Geheimnis um den mystery man in Mexiko, der bis zu seinem Abschied aus Europa als Maschinenschlosser, Gewerkschaftssekretär, Schauspieler, Künstleragent, Schriftsteller, Verleger und revolutionärer Journalist tätig war - ein Individualist und Vagabund, Kämpfer, aber auch Querulant. Keiner Ideologie und keiner Kunstrichtung verpflichtet, suchte er als kritisch-subversiver Einzelgänger politische und literarische Unabhängigkeit. Sein anarchistisches Ideal hieß "Trotz gegen jede Idee, gegen jedes Programm, gegen jede Regierung"; denn "der Einzel-Mensch" war ihm wichtiger als "der Staat".

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Leben und Werk des Schriftstellers. Zu sehen sind Familiendokumente, Porträts, Autographen, Erstausgaben und Veröffentlichungen über Traven. Filmaufnahmen mit versteckter Kamera zeigen den Schriftsteller am 10. Dezember 1966 bei einem Theaterbesuch, in einem seltenen Tondokument singt er auf Wunsch von Frau und Tochter zwei deutsche Studentenlieder.

Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut und Theatermuseum.



Buch Gejne: Stichi
Buch Gejne: Stichi


Helga Elben: Liszt (2011)
Helga Elben: Liszt (2011)


B. Traven
B. Traven

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23. Mai 2012 | 10:09 Uhr

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