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Ausstellungen

Glück auf! Der Bergbau und das Weiße Gold
Die Sammlung Middelschulte

17. April bis 7. August 2016

Oberberghauptmann vom Tafelaufsatz, Porzellan, Meissen, 1752
Oberberghauptmann eines Tafelaufsatzes
Porzellan, Meissen 1752
Foto: Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Fotograf: Christoph Fein

Das Ruhrgebiet mit seiner großen Bergbau-Tradition und der verarbeitenden Industrie war eine Pulsader der deutschen Wirtschaft im 20. Jahrhundert. Düsseldorf wurde als Schreibtisch der großen Energie-Unternehmen und des verarbeitenden Gewerbes wahrgenommen. Diese Zeit hat Dr.-Ing. e. h. Achim Middelschulte geprägt, der von der Pieke auf beruflich dem Bergbau verbunden war. Das besondere Interesse des Bergassessors in der dritten Familiengeneration weckte das erste europäische Porzellan aus Meißen.

Denn es waren die Kenntnisse aus dem sächsischen Berg- und Hüttenwesen, die den weit über 900jährigen Vorsprung Chinas bei der Porzellanherstellung endlich stoppten: August der Starke, König von Polen und Kurfürst von Sachsen, hatte dem talentierten Alchemisten und Apothekerlehrling Johann Friedrich Böttger den Naturforscher Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, den Oberberg-Hauptmann Abraham von Schönberg sowie den sächsischen Bergrat Gottfried Pabst von Ohain bei der Forschung mit Kaolinerde zur Seite gestellt. Die Nacherfindung des Porzellans gelang den Experten 1708, so dass August der Starke, der sich selbst einst eine »maladie de porcelaine« (Porzellansucht) attestierte, zwei Jahre später die erste und heute noch berühmteste europäische Porzellanmanufaktur in Meißen gründete.

Das Hetjens-Museum – Deutsches Keramikmuseum zeigt mit der Sammlung Middelschulte die weltweit bedeutendste Sammlung an Bergmanns-Porzellan aus dem 18. Jahrhundert. Diese befindet sich zum Teil in einer Stiftung und soll Ende des Jahrzehnts komplett im Deutschen Bergbau-Museum in Bochum gezeigt werden.


Eröffnung: Sonntag, 17. April 2016, 16 Uhr
Der Bergmannschor Niederrhein MGV Concordia begleitet die Eröffnung musikalisch.
Ab 15.30 Uhr Anstich des ersten Altbierfässchens. Der Freundeskreis lädt Sie und Ihre Freunde herzlich ein.




Tönerne Schätze der Anden
Keramik der Inka und ihrer Vorgänger

11. Juni bis 25. September 2016

Porträtkopf der Moche (Anden)
Porträt-Kopf der Moche-Kultur (Peru, Nordküste), um 400–600 n. Chr.
Foto: Horst Kolberg

Als der spanische Konquistador Francisco Pizarro 1532 mit seiner Besatzung Peru erreichte, traf er auf eine geheimnisvolle Hochkultur – die Inka. Sie verehrten den Sonnengott Inti und Raubtiergottheiten, schufen beeindruckende Bauwerke wie die Bergstadt Machu Picchu und die Hauptstadt Cuzco. Erschienen die Inka Pizarro wie die uralten Machthaber der Andenregion, war ihr Imperium in Wahrheit kaum älter als 100 Jahre. Erst im 15. Jahrhundert hatten sie entlang der Anden zahlreiche Kulturen von Kolumbien bis Chile unter ihre Herrschaft gebracht. Über ein Jahrtausend reichte dagegen bereits die Geschichte dieser Vorgängerkulturen zurück, die nun in dem gewaltigen Inkareich aufgingen. Eng miteinander vernetzt und dennoch von regionalen Unterschieden geprägt, stellten sie in der Andenregion beeindruckende Kunstwerke aus Gold, Textilien und Keramik her.

Ob als Porträtdarstellung, Opfergefäß oder Kinderrassel: Keramik war als Ritual- und Alltagsgegenstand der südamerikanischen Kulturen allgegenwärtig. Sie gibt Aufschluss über Schamanenkult und Essgewohnheiten, bezeugt Hierarchien und Grablege. Die Ausstellung zeigt außergewöhnliche Stücke der Inka-Kultur und ihrer Vorläufer sowie Leihgaben aus Privatbesitz, die zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden.


Eröffnung: Freitag, 10. Juni 2016, 18 Uhr






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29. Mai 2016 | 19:15 Uhr

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