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Ausstellungen

Resonanz
Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz

16. Oktober 2014 bis 22. Februar 2015

Alaa Aldin Nabhan, 'Zerstörung', 2014
Alaa Aldin Nabhan
»Zerstörung«, 2014
Foto: Helge Articus

Am Institut für Künstlerische Keramik und Glas des Hochschulstandorts Höhr-Grenzhausen werden die Werkstoffe Keramik und Glas als künstlerische Ausdrucksmittel im Kontext des zeitgenössischen Kunstdiskurses gelehrt. Jüngst entstandene keramische Arbeiten von Studierenden sind ab dem 16. August 2014 im Hetjens-Museum zu sehen.

Die Exponate der Ausstellung Resonanz treten in den Dialog mit der Sammlung des Hetjens-Museums. Sie verstehen sich als eine Intervention, die Fragen aufwirft: Woher kommt Kunst und worauf bezieht sie sich? Zugleich stellt die Präsentation eine Standortbestimmung des Instituts dar. Schwerpunkt ist das Material Keramik, dessen Grenzen ausgelotet und überschritten werden. Plastik, Installation, Video und Performance sind die Ausdrucksformen der künstlerischen Auseinandersetzung. Die konzeptionelle Idee, die hinter den Arbeiten steht, hatte ganz wesentlich Einfluss auf die Auswahl der Materialien und die Art der Gestaltung.

Unter dem Titel »Manchmal ist das Leben halt auch lustig« möchte Lisa Grütjens mit ihren leuchtend farbig glasierten Köpfen ein dezidiertes Zeichen für Humor in der Kunst setzen. Anne Köck spielt mit dem Voyeurismus des Publikums und gewährt nur einen kleinen Blick auf ihre, in einem Kubus installierte Arbeit. Grafischen Mittel bevorzugt Martin Randolf Hill für seine wandfüllende Papierarbeit in Kombination mit Tonplastiken. Und wenn Keramikgefäße in traditionellen Formen von Alaa Aldin Nabhan zu Bruch gehen, so bekommt seine Installation durch ihren Bezug auf die Zerstörungen in dem vom Krieg gezeichneten Syrien eine politische Dimension. Darüber hinaus gibt es Objekte von weitgehender Abstraktion, solche mit besonderen haptischen Qualitäten und andere von großer Doppeldeutigkeit. Glas und Schieferstein werden mit Ton kombiniert; Videos dokumentieren das performative Herangehen an das Material Ton.

Das Kunstinstitut hat in den 27 Jahren seit seiner Gründung international eine hervorragende Reputation erlangt. Es kooperiert weltweit mit renommierten Partneruniversitäten und international anerkannte Künstler dozieren jährlich als Gastprofessoren. Derzeit sind Studierende aus zehn unterschiedlichen Ländern am Institut und verleihen der Hochschuleinrichtung einen Status nicht nur als überregionale, sondern auch als internationale Ausbildungsstätte.


Eröffnung: Mittwoch, 15. Oktober 2014, 18 Uhr




Pink Porcelain
Porzellanmalerei von Rosa bis Purpur

19. März bis 14. Juni 2015

Allegorie des Winters (um 1755) und Terrler 'Blea Tarn' (um 1900)
Allegorie des Winters, nach einem Modell von Friedrich Elias Meyer, Höchst, um 1755
Teller »Blea Tarn«, Joseph Birbeck sen., Royal Doulton, um 1900
Foto: Horst Kolberg, 2014

In der Ausstellung werden die großen Manufakturen Meissen, KPM Berlin, Nymphenburg und Sèvres mit Arbeiten ihrer besten Künstler vertreten sein. Der Fokus liegt auf der Farbigkeit der Malerei. Für die Mischfarbe aus einem bläulichen Rot und Weiß gibt es in ihren unterschiedlichen Nuancen zahlreiche Bezeichnungen: Rosa, Pink, Fuchsia, Magenta und Purpur. Die goldhaltigen Purpurfarben zählen zu den anspruchsvollsten und teuersten Farben der Porzellanmalerei und verlangen beim Einbrennen größte Sorgfalt. Anhand ausgewählter Exponate zeigt die Ausstellung die verschiedenartige Verwendung der Farbtöne von Rosa bis Purpur und richtet das Augenmerk sowohl auf die große künstlerische Könnerschaft der Maler als auch auf die chemisch-technischen Herausforderungen, die sich den frühen Manufakturen stellten.


Eröffnung: Mittwoch, 18. März 2015, 18 Uhr






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