Museumsbau

Das von Prof. Helmut Hentrich rekonstruierte Gebäude an der Schulstraße 4
1707 vom bergischen Geschlecht der Nesselrode an der Citadellstraße erworben, diente das Palais ihnen als Stadtwohnsitz. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden verschiedene Nutzer des Hauses nachgewiesen, bis Helmut Hentrich in den Jahren 1964 bis 1968 die Idealrekonstruktion des im Krieg zerstörten Palais Nesselrode nach den Plänen von 1775 besorgte.
Die schon bald wieder dringend benötigte größere Ausstellungsfläche bekam das Hetjens-Museum durch einen Erweiterungsbau, der zur Hälfte das Filmmuseum beherbergt. Eröffnung dieser Erweiterung war im Mai 1994, zum 85 Geburtstag des Hetjens-Museums. Der 90. Geburtstag des Museums bescherte ihm nun wieder einen eigenen Eingang zwischen den beiden Gebäuden.


