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Adoption im Wandel

Kinderhilfezentrum

Adoptionsvermittlung ist ein integraler Bestandteil der Jugendhilfe. Der zentrale Auftrag der Jugendhilfe besteht in der Förderung der Entwicklung junger Menschen und ihrer Integration in die Gesellschaft. Adoptionsvermittlung ist das Zusammenführen von Kindern unter 18 Jahren und Personen, die ein Kind annehmen wollen. War ursprünglich die Inkognito-Adoption unbestritten, werden heute offenere Formen angestrebt.

Adoptionsarten

Inkognito - Adoption

Im Rahmen einer Inkognito Adoption erfahren die abgebenden Eltern nicht, wer ihr Kind annimmt. Die annehmenden Eltern kennen die Daten und Geschichte der abgebenden Eltern und die Vorgeschichte des Kindes. Der Austausch von Entwicklungsberichten, Bildern und ähnlichem nach dem Adoptionsabschluss kann über die Vermittlungsstelle auf Wunsch der abgebenden Eltern vereinbart werden.

Halboffene Adoption

Abgebende und annehmende Eltern lernen sich persönlich und unter Nennung der Vornamen kennen. Hierzu findet ein Treffen in der Adoptionsvermittlungsstelle statt. Ziel ist es, den abgebenden Eltern die Freigabe zu erleichtern und den annehmenden Eltern die Möglichkeit zu geben, sich ein Bild von den leiblichen Eltern zu machen, welches sie dann an das Kind weitergeben können.

Offene Adoption

Offene Adoptionen können sich entwickeln, wenn das Kind schon längere Zeit als Pflegekind in der Familie lebt und dann von den leiblichen Eltern zur Adoption freigegeben wird. Eine offene Adoption kann auch im Rahmen der Vermittlung vereinbart werden. In der Praxis der Adoptionsvermittlung ist die offene Adoption noch selten.


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23. Mai 2012 | 14:32 Uhr

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