Umschreibung ausländischer Führerscheine
Wer im Besitz eines ausländischen Führerscheins ist, darf 6 Monate ab Einreise mit dem Führerschein in Deutschland fahren. Wer länger als 6 Monate in Deutschland bleiben möchte, muss den Führerschein in eine deutsche Fahrerlaubnis umschreiben. Dies gilt nicht für Führerscheine aus EU-Staaten.
Seit dem 01.07.2011 darf mit einer ausländischen Fahrerlaubnis nur noch dann in Deutschland ein Kraftfahrzeug geführt werden, wenn das nach deutschem Recht erforderliche Mindestalter erreicht ist.
Das heißt, man muss 18 Jahre alt sein, um hier - zum Beispiel mit einem US-amerikanischen Führerschein - Auto fahren zu dürfen.
Tipp: Beantragen Sie die Umschreibung der ausländischen Fahrerlaubnis und stellen Sie am besten gleichzeitig einen Antrag auf Begleitetes Fahren ab 17.
Voraussetzungen
Lernführerscheine, provisorische Führerscheine und Führerscheine, die im Ausland während eines nur vorübergehenden Aufenthaltes (unter 185 Tage) erworben wurden, können nicht anerkannt werden.
Sie berechtigen weder zum Führen von Kraftfahrzeugen in der Bundesrepublik Deutschland noch können sie umgeschrieben werden. Ebenso können keine internationalen Führerscheine umgeschrieben werden.
Mit einem regulär erworbenen ausländischen Führerschein dürfen Sie 6 Monate lang in Deutschland fahren, danach nicht mehr. Stellen Sie daher rechtzeitig einen Antrag auf Umschreibung Ihrer ausländischen Fahrerlaubnis. Zuständig ist das Straßenverkehrsamt an Ihrem Hauptwohnsitz.
Ob der Führerschein prüfungsfrei umgeschrieben werden kann oder nicht, ergibt sich aus der Anlage 11 zur Fahrerlaubnisverordnung. Je nach Ausstellungsland ist eine theoretische oder praktische oder auch gar keine Prüfung erforderlich.
Bei der Umschreibung von Führerscheinen, die in anderen Staaten ausgestellt wurden, muss eine theoretische und praktische Prüfung abgelegt werden. Sie ersparen sich in diesem Fall lediglich die vollständige Fahrschulausbildung.
Eine Ausnahme sind Führerscheine aus den Staaten der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR). Sie müssen seit 01.07.1996 nicht mehr umgetauscht werden. Die deutschen Vorschriften der Fahrerlaubnis-Verordnung über die Geltungsdauer von Fahrerlaubnissen der Klassen C, C1, C1E, CE, D, D1, DE oder D1E sind jedoch zu beachten - bitte lassen Sie die Fahrerlaubnis der Klasse C oder D entsprechend verlängern.
Erforderliche Unterlagen
Für Führerscheine der EU oder des EWR oder von Staaten, die in der Anlage 11 zur Fahrerlaubnisverordnung aufgeführt sind:
- Personalausweis oder Pass
- Führerschein
- falls im Führerschein kein Ausstellungsdatum vermerkt ist: ein Nachweis über die Dauer des Besitzes der ausländischen Fahrerlaubnis
- amtlich anerkannte Übersetzung des Führerscheins
- ein Lichtbild (biometrisch)
(Mindestgröße 35 x 45 Milimeter ohne Kopfbedeckung)
Für Führerscheine, die die von anderen Staaten ausgestellt wurden, außerdem:
- eine Sehtestbescheinigung (für Klasse A oder B) oder ein augenärztliches Gutachten nach Anlage 6 der Fahrerlaubnisverordnung für C- und D-Klassen
- ein Nachweis über Lebensrettende Sofortmaßnahmen (für Klasse A oder B) oder der Nachweis über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Lehrgang (für C- und D-Klassen)
- bei C-und D-Klassen: Ärztliche Eignungsuntersuchung nach Anlage 5 Nummer 1 der Fahrerlaubnis-Verordnung
Wie können Sie die Dienstleistung in Anspruch nehmen?
Ihre persönliche Vorsprache ist erforderlich.Formulare
Es sind keine Formulare abrufbar.Die Beantragung kann nicht telefonisch erfolgen.
Bearbeitungszeitraum
Was ist zu bezahlen?
Die Gebühr beträgt 35,00 bis 43,40 Euro.
Die Möglichkeit der Bezahlung mit Bargeld kann in der bisher gewohnten Form (Betrieb von 3 Kassenautomaten) nicht mehr angeboten werden. Halten Sie daher bitte Ihre EC-Karte bereit.
Befreiungen
NeinErmäßigungen
NeinWeiterführende Informationen
Kontakt
| Öffnungszeiten | Mo-Fr 7.30-13.00 Uhr
Öffnungszeiten bei vorheriger Terminvereinbarung: Mo, Di 7.30-16.00 Uhr Do 7.30-18.00 Uhr Mi, Fr 7.30-13.00 Uhr Rückrufservice |
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