Logo Landeshauptstadt Düsseldorf
Aktuelle Themen:

Plätze und Räume

Kopfgrafik für Kö-Bogen-Seiten

Mit dem Kö-Bogen entstehen neue Freiräume und Wege für die Menschen der Stadt. Bestehende Plätze werden aufgewertet, bekommen neue Konturen und werden miteinander verknüpft. Es entstehen Orte, die zum treffen, innehalten und flanieren einladen.

Die Hofgartenterrassen: Urbaner Treffpunkt

Vom Corneliusplatz am Ende der Königsallee bis zum offengelegten Anschluss der nördlichen Düssel an das Gewässer "Landskrone" entstehen die Hofgartenterrassen - ein zentraler Treffpunkt am Wasser, der mit breiten Sitzstufen zum verweilen und erholen einlädt. Auf elegante und zugleich spielerische Weise verbindet diese großzügige Promenade entlang des neuen Libeskind-Gebäudes die Kö mit dem Hofgarten - Parklandschaft und Innenstadt verschmelzen zu einer Einheit.

Vom Corneliusplatz kommend passieren Besucher den Libeskind-Bau, um am Wasser entlang zum nördlichen Ende der Hofgartenpromenade zu gelangen. Vom Corneliusplatz kommend passieren Besucher den Libeskind-Bau, um am Wasser entlang zum nördlichen Ende der Hofgartenpromenade zu gelangen.
FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf und Molestina Architekten Gesellschaft für Architektur GmbH, Köln/Madrid)

Der Corneliusplatz und Schalenbrunnenplatz: Schöne Aussichten

Bislang mündete die Königsallee im Norden in die stark befahrene Hofgartenstraße sowie in einen Fußgängertunnel, der in den Hofgarten führte. Durch den Auto- und Bahnverkehr im Untergrund wird hier ein ungestörter Übergang von der Einkaufsstraße in die Parklandschaft möglich. Der Gewässerlauf Landskrone wird, angelehnt an historische Pläne Maximilian Weyhes, in der Achse des Kö-Grabens verlängert. Durch die neue Wasserverbindung zwischen Königsallee und Landskrone wird der Corneliusplatz zum zentralen Punkt zwischen den Einkaufsstraßen der Innenstadt und dem Hofgarten. Der Platz wird zur urbanen Oase am Wasser: Er erhält Sitzstufen mit Blick auf Landskrone und Corneliusdenkmal.

Am nördlichen Ende der Kö wird die historische Verbindung zum Hofgarten wieder hergestellt. Am nördlichen Ende der Kö wird die historische Verbindung zum Hofgarten wieder hergestellt.
FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf und Molestina Architekten Gesellschaft für Architektur GmbH, Köln/Madrid)

Der angrenzende Schalenbrunnenplatz erhält nach Fertigstellung der Wehrhahnlinie wieder sein ursprüngliches Gesicht als Gartendenkmal zurück. Mit der Brunnenanlage von Leo Müsch, den großkronigen Magnolienbäumen und flankierenden Baumreihen aus Kastanien und Platanen wird er wieder zu einem beschaulichen grünen Ruheort in der Stadt.

Der Schadowplatz: Entspanntes Ambiente

Der Schadowplatz erhält durch den geschwungenen Libeskind-Bau eine klare Kontur, die ihn als Platz erlebbar macht. Er wird endlich die Aufenthaltsqualität gewinnen, die im lange gefehlt hat. Zwischen den beiden Teilen des Libeskind-Gebäudes gibt eine Passage - das "Tor zum Hofgarten" - den Blick auf den Hofgarten frei.

Durch den geschwungenen Libeskind-Bau erhält der Schadowplatz eine klare Abgrenzung und wird als Platz erfahrbar. Durch den geschwungenen Libeskind-Bau erhält der Schadowplatz eine klare Abgrenzung und wird als Platz erfahrbar.
FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf und Molestina Architekten Gesellschaft für Architektur GmbH, Köln/Madrid)

Der Hofgarten: Grüne Lunge

Der Düsseldorfer Hofgarten zählt zu den bedeutendsten Parkanlagen in Europa. Täglich spazieren Erholungssuchende durch die von Maximilian Wehye angelegten Grünflächen, um Skulpturen, seltene Bäumen und Wasserflächen zu genießen. Allerdings wird die ruhige Atmosphäre seit den 1960er Jahren durch den verkehrsreichen Tausenfüßler gestört, dessen Ausläufer den Park in zwei Teile schneiden. Mit dem Bau der Tunnel wird der Hofgarten nicht mehr in Gänze vom Verkehr zerschnitten. Neue Spazierwege verknüpfen die beiden Teile des Parks. Brücken führen Fußgänger und Straßenbahn über die offengelegte Düssel.

Ein neues Hofgartenerlebnis! Der Park ist wieder zusammengewachsen. Ein neues Hofgartenerlebnis! Der Park ist wieder zusammengewachsen.
FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf und Molestina Architekten Gesellschaft für Architektur GmbH, Köln/Madrid)

Die Hofgartenpromenade: Grüne Flaniermeile

Wo heute der Tausendfüßler seine Schatten wirft, wird künftig eine breite Fußgängerpromenade vom Hofgarten im Norden bis zur Johanneskirche im Süden führen. Nach dem Vorbild der Rheinuferpromenade lädt der 400 Meter lange Hofgarten-Boulevard in unmittelbarer Nähe der Einkaufsstraßen zum Schlendern und Spielen unter Platanen ein. Ihr nördlicher Auftakt ist ein Pavillon mit einem Aussichtsplateau, das den Blick auf die Landskrone und den dahinter liegenden Teil des Hofgartens freigibt. Ein weiterer Pavillon am südlichen Ende verbindet den Boulevard mit dem Umfeld der Johanneskirche.

Die Hofgartenpromenade führt vom Hofgarten im Norden bis zur Johannes-Kirche im Süden. Den Auftakt bildet ein Pavillon mit Blick auf den Park. Die Hofgartenpromenade führt vom Hofgarten im Norden bis zur Johannes-Kirche im Süden. Den Auftakt bildet ein Pavillon mit Blick auf den Park.
FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf und Molestina Architekten Gesellschaft für Architektur GmbH, Köln/Madrid)

Der neue Platz an der Schadowstraße: Lebendiger Treffpunkt

Umrahmt von der Hofgartenpromenade und den Geschäftshäusern der angrenzenden Einkaufsstraßen ist der neu geschaffene Berliner Platz der ideale Ausgangspunkt für einen Bummel durch die Innenstadt. Von hier aus sind alle Bereiche der City schnell und bequem zu erreichen - zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr. Wer an der Straßenbahnhaltestelle am Berliner Platz aussteigt oder den westlichen Ausgang des U-Bahnhofs "Schadowstraße" wählt, ist sofort mitten im Geschehen.

Der neue Platz an der Schadowstraße im Herzen des Kö-Bogens ist der ideale Ausgangspunkt für einen Stadtbummel. Der neue Platz an der Schadowstraße im Herzen des Kö-Bogens ist der ideale Ausgangspunkt für einen Stadtbummel.
FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf und Molestina Architekten Gesellschaft für Architektur GmbH, Köln/Madrid)

Der Gustaf-Gründgens-Platz: Kulturelles Flair

Das Schauspielhaus mit seinen geschwungenen Formen zählt zu den architektonischen Highlights der Stadt, ihm fehlt bislang ein angemessenes Entree. Der Platz entwickelt sich zu einem Raum für kulturelle Veranstaltungen. Als öffentliche Bühne wird er damit seinem prominenten Namensgeber gerecht und bietet den Theaterbesuchern einen spannungsvollen Empfang für unvergessliche Abende im Schauspielhaus. Im Süden des Platzes entstehen neue Häuser, die dem Platz eine klare Struktur geben.

Das Umfeld der Johanneskirche: Anbindung an den Hofgarten

Das historische Ensemble Johanneskirche und Martin-Luther-Platz bilden den Abschluss der Hofgartenpromenade. Auf diese Weise wird das historische Ensemble in die moderne Neugestaltung des Kö-Bogens einbezogen und aufgewertet, ohne seine Bedeutung als Ort der Einkehr zu verlieren. Der alte Baumbestand, der die Kirche umrahmt, bleibt dabei größtenteils erhalten.

Modellbild Martin-Luther-Platz Modellbild Martin-Luther-Platz
FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf und Molestina Architekten Gesellschaft für Architektur GmbH, Köln/Madrid)



Sprachauswahl und Hauptnavigation:

dein.düsseldorf

24. Mai 2012 | 00:16 Uhr

Do
26°
Details Fr
22°
Details Sa
23°
Details