Das Projekt "Kö-Bogen"
Der Bau der Wehrhahn-Linie brachte den Stein ins Rollen: Durch die neue zentrale U-Bahn-Verbindung verliert der Jan-Wellem-Platz seine Bedeutung als zentraler Verkehrsknotenpunkt. Eine einmalige Chance für die Stadt Düsseldorf, das Herz der Stadt neu zu gestalten. Das Ergebnis ist der Kö-Bogen - ein komplexes städtebauliches Konzept, das sich auf die historischen Qualitäten der Innenstadt zurückbesinnt. Zwischen den grünen Parkanlagen des Hofgartens und den belebten Einkaufsstraßen entstehen neue Aufenthaltsräume, die das besondere Flair der pulsierenden Landeshauptstadt unterstreichen.
Im Bereich des Kö-Bogens entstehen bis 2015 attraktive Plätze, grüne Flaniermeilen und neue architektonische Wahrzeichen.
(©FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf und Molestina Architekten Gesellschaft für Architektur GmbH, Köln/Madrid)
Mit dem Projekt Kö-Bogen schlägt die Stadt ein weiteres, zukunftsweisendes Kapitel der Stadtentwicklung auf. Die Maßnahmen im Überblick:
- Herzstück Hofgarten: Kenner der Düsseldorfer Geschichte wissen, dass der Hofgarten früher direkt an die Königsallee angebunden war. Diese Verbindung wird durch den Kö-Bogen wieder hergestellt. Zugleich erhält die Hofgartenstraße ihre ehemals bogenförmige Bebauung zurück, die durch den Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die heute durch die Hochstrassenrampe getrennten Hofgartenteile werden wieder vereint.
- Architektonische Glanzstücke: Das nördliche Ende der Königsallee bekommt durch den markanten Gebäudeentwurf des Stararchitekten Daniel Libeskind einen würdigen Abschluss. Ebenso werden der Schadowplatz und der Gustaf-Gründgens-Platz und der Martin-Luther-Platz neu gestaltet.
- Boulevard der Begegnung: Der Straßenverkehr rund um den ehemaligen Jan-Wellem-Platz wird künftig in unterirdische Tunnel umgeleitet. Durch den Abriss des Tausendfüßlers wird Platz geschaffen für eine Flaniermeile nach Vorbild der Rheinuferpromenade.
Von der Verkehrsführung über die Gebäude bis hin zu den Plätzen und Wegen, im Bereich des Kö-Bogens wird sich bis 2015 einiges ändern. Ziel ist es, Düsseldorf zu einer noch lebenswerteren, weltoffenen Metropole zu machen. Mit attraktiven Plätzen, Flaniermeilen und neuen architektonischen Wahrzeichen. Eine Weltstadt, in der man sich ungestört von Straßenüberquerungen und Autolärm bewegen kann.
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Die Wehrhahn-Linie

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