Der Jazzworkshop

Der Jazzworkshop beim Bücherbummel auf der KÖ - 2004

Gitarre, Keyboard, Drumset
Als 1965 Jazz in das Unterrichtsangebot der Musikschule aufgenommen wurde, bewiesen die Stadtväter Mut, denn bis dato stritt man sich darüber, ob Jazz überhaupt lehrbar sei. Mit dem Musiker, Pädagogen und Komponisten Hermann Gehlen taten sie dabei einen Glücksgriff, denn dieser vermittelte danach über 35 Jahre lang Jazz und Improvisation und beeinflußte Generationen von Musikern.
Sein Konzept, Jazz in einer offenen Workshop-Form zu vermitteln, war damals neu: drei Lehrer bilden eine spielfähige Rhythmusgruppe mit Klavier, Bass und Schlagzeug und unterweisen die Teilnehmer getrennt und gemeinsam. Diese Verfahrensweise war so erfolgreich, daß sie sich bis heute erhalten hat. Der Jazzworkshop zählt damit zu den Urgesteinen unter den Ensembles der Clara-Schumann-Musikschule.

Posaunen
Theorie und Praxis gehen dabei Hand in Hand. Konzepte werden sofort in die Realität umgesetzt. Dabei spielt die Erfahrung der Dozenten, die allesamt aktive Jazzmusiker sind, eine große Rolle. Das jetzige Unterrichtsteam besteht aus: Michael Weiss (Klavier), Norbert Hotz (Bass, mehr ...) und Rolf Drese (Schlagzeug).
Teilnehmer sollten Grundkenntnisse in allgemeiner Musiklehre (Tonleitern, Intervalle) und Basisfähigkeiten auf dem Instrument (Intonation, Noten,
Technik) mitbringen. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht.
Vielleicht sehen und hören Sie das Ensemble auch live auf dem Tonhallentag, dem Bücherbummel oder anderen Konzerten, die regelmäßig jedes Jahr stattfinden.

Der Jazzworkshop in der Rotunde der Tonhalle
Die Proben des Jazz-Workshops können jederzeit besucht werden.
Termin: montags um 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr in der Musikschulzentrale, Prinz-Georg-Straße 80 im Raum 308.
Kontakt: Michael Weiss, Tel.: 02102.133571, E-Mail

Der Jazzworkshop vor der Orangerie des Schlosses Benrath - 2002

Clara Schumann

