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Clara-Schumann-Kammerchor – Presse

"Was man mit einem stimmlich, sprachlich und klanglich bestens geschulten Chor in der problematischen (trockenen) Akustik des Kammermusiksaales leisten kann, stellte der Clara-Schumann-Kammerchor aus Düsseldorf unter Beweis. Gestochen scharfe Artikulation, beispielhafte Phrasierungskunst und schließlich eine berückende Klangkultur präsentierten die jungen Damen und Herren, (...) Mustergültig wurde hier rhythmisch genaue, dynamisch differenzierte und intonatorisch reine Chorkultur aufgezeigt."
- Rheinische Post (Mönchengladbach)

"Der Kammerchor, der von Günther Cellarius geführt wird - einem sehr musikalischen Künstler, der auf sehr suggestive Art dirigiert - zeigte sich glänzend vorbereitet, was Tongestaltung, Aussprache und rhythmische Disziplin anbelangt. Es waren außerdem die saubere Intonation und die große Skala der Dynamik, welche zu dem überaus positiven Eindruck beitrugen."
- Glos Szczecinski (Stettin/Polen)

"Welche Qualitäten zu erwarten waren, zeigte dann auch schon eindringlich der erste Chorblock von Heinrich Schütz. Mit ausgezeichnetem, überaus homogenem Gesamtklang und hervorragender Textverständlichkeit traf das Ensemble dabei genau den Nerv dieser feinsinnigen und nuancenreichen Musik. Dabei war es verblüffend, wie beweglich Cellarius über diesen für Madrigale schon recht großen Chor verfügen konnte.
Darauf folgte 'O Padre Nostro' von Giuseppe Verdi, ein Werk, das mit seiner spätromantischen Harmonik dem Chor weitere Möglichkeiten gab, sein schier unerschöpflich scheinendes Potential an Klangfarben und dynamischen Abstufungen auszuschöpfen.
Nicht enden wollender Beifall in der bis zum letzten Platz gefüllten Kirche war der verdiente Lohn für ein Chorkonzert auf allerhöchstem Niveau."
- Rheinische Post (Düsseldorf)

"Beeindrucktes Staunen nötigte die Vielseitigkeit ab, die der Kammerchor der Clara-Schumann-Musikschule unter der Leitung von Günther Cellarius bei seinem Konzert im Palais Wittgenstein an den Tag legte. Das Programm setzte sich aus Werken zusammen, die aus einem Zeitraum von mehr als 400 Jahren und aus nahezu allen vorstellbaren Gattungen stammen. Bei all dieser Vielseitigkeit ließen sich erfreulicherweise aber keinerlei stilistische Verflachung oder Vereinheitlichung bemerken."
- Rheinische Post (Düsseldorf)

"Das Konzert hatte einen gewichtigen Programmschwerpunkt: Bachs Opus Magnum der Motettenliteratur, 'Jesu, meine Freude'. Günther Cellarius legte in seiner durchdachten Deutung des Stücks viel Wert auf die Offenlegung der architektonischen Spannung des Werks, arbeitete aufeinander verweisende Motive der elf einzelnen Sätze erhellend heraus. Nichts überließ er dem Zufall; genaue dynamische Kontraste, folgerichtige Textbetonung und stilistisch saubere Phrasierung waren der Unterbau für eine stimmige und atmosphärisch dichte Interpretation."
- Rheinische Post (Düsseldorf)

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Portrait von Clara Schumann
Clara Schumann

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9. Februar 2012 | 21:17 Uhr

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