Der Neue Zollhof (Gehry-Bauten)

Die Gehry-Bauten im Medienhafen
Der neue Zollhof

Vorgängerplanung von Zaha Hadid
Anfang 1990 organisierte der Werbezar Thomas Rempen mit Unterstützung der Stadt einen Wettbewerb mit Teilnahme international bedeutender Architekten auf dem Gelände des abzureißenden Zollhofes. Die Londoner Architektin Zaha Hadid bekam den Zuschlag. Ihr dekonstruktiver Entwurf wurde bis zur Baureife ausgearbeitet, der Bebauungsplan bis zur Planreife vorangetrieben. Mit der Zeit überwogen Verwertbarkeitsprobleme bei der Realisierung des Projekts, die letztendlich zur Aufgabe führten.
1994 vermittelte Thomas Rempen zur Fortführung des Projektes "Neuer Zollhof" den kanadisch/amerikanischen Architekten Frank O. Gehry, der ein international bedeutendes Bauwerk der Wirkungsarchitektur entwickelte.

Die Gehry-Bauten aus verschiedenen Perspektiven
Das "Kunst- und Medienzentrum Rheinhafen" von Frank O. Gehry (USA) gliedert sich in drei kontrastreich gestaltete Gebäudeteile und wirkt wie eine riesige Skulptur. Asymmetrie beherrscht die Gebäude, die Fenster (Sonderanfertigungen) springen aus den Fassaden hervor, die Grundrisse sind ungleichmäßig. Durch die Auswahl unterschiedlicher Materialien erhält jeder Gebäudekomplex eine eigene Identität. Als Verbindung zwischen den drei Häusern ist das Material der Fassade des mittleren Baukörpers so gewählt, dass sich die Häuser auf der nördlichen und südlichen Seite darin spiegeln können.
Die Gebäudeteile wurden von Frank O. Gehry mit einem digitalen 3D-Programm entwickelt und von dem Düsseldorfer BM+P (Beucker, Maschlanka, Partner) umgesetzt (Bauleitung).

Luftansicht der Gehry-Bauten
Architekten:
Frank O. Gehry Associates (USA)Bauherren:
Kunst- und Medienzentrum Rheinhafen GmbHPhilipp Holtzmann AG, Thomas Rempen

