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Auftaktveranstaltung 05. Juli 2002

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Die Auftaktveranstaltung
Dani Karavan während der Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung stellte die Aktion PLATZDA! mit ihren Leitlinien vor, gab Denkanstöße für den Umgang mit dem öffentlichen Raum und stellte aktuelle Projekte vor. Dani Karavan präsentierte seinen Entwurf zum Gustaf- Gründgens-Platz.

Das Symposium wurde am vieldiskutierten Worringer Platz durchgeführt, in der "Botschaft am Worringer Platz", dem traditionsreichen ehemaligen Capitol Theater. Der Veranstaltungsort war gleichsam Programm. Mit der Wahl dieses Raumes wurde auf einen authentischen Ort Düsseldorfs aufmerksam gemacht und ein positives Zeichen für seine mögliche zukünftige Nutzung als multifunktionaler Veranstaltungsraum gesetzt. Die Etablierung einer Kunstszene ist das längerfristige Ziel, um eine infrastrukturelle Verbesserung zu erreichen und damit die Qualitätssteigerung des Stadtraumes und die attraktive Nutzung der Platzränder zu bewirken.

Postkarte vom Worringer Platz
Grüße vom Worringer-Platz

Alternativer Alltag auf dem Worringer Platz 27.06. -12.07.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung unterstützte das Stadtplanungsamt das Projekt "alternativer Alltag auf dem Worringer Platz" der Künstlergruppe Weltengarten und Gäste. Am Tag der Auftaktveranstaltung empfing die Künstlergruppe die Gäste auf dem Platz und schloss die Veranstaltung mit Aktionen auf dem Platz.
Die vor Ort lebenden Künstler organisierten 14 Tage einen alternativen Alltag auf dem Platz und ermittelten Nutzererwartungen an den Platz. Durch ihr Arbeiten auf dem Platz machten sie die Identität des Ortes erfahrbar und reagierten auf negative Eigenschaften des Platzes. Die Künstler verstehen ihre Kunst im öffentlichen Raum als sozial verbindendes Element.

Impressionen zu den PlatzDa-Aktionen
Alternativer Alltag am Worringer Platz

Das Kunstprojekt spiegelte den multikulturellen Stadtraum des Worringer Platzes. Der Platz wurde zum Kommunikationsort für die Bewohner und die Besucher des Platzes. Er wurde zum Ort der kulturellen Annährungen und damit zum sozialen Aktionsraum.

Gespräch am Worringer Platz
Alternativer Alltag am Worringer Platz

Die Arbeit ist Teil eines offenen, innovativen Planungsprozesses, in den sich die Anwohner und Besucher als spätere Nutzer einbringen und Planungsschritte überprüfen können. Ziel ist Identifikation mit dem Ort zu schaffen.

Insgesamt wird ein neues Modell der Bürgerbeteiligung umgesetzt und das Engagement von Anwohnern und Bürgern unterstützt.

Catering serviert durch die Künstlergruppe A+O

Die Konzeption des Caterings für den Tag der Auftaktveranstaltung war Teil des Kunstprojektes auf dem Worringer Platz. Die Identität des multikulturellen Stadtraumes um den Worringer Platz spiegelte sich in der Konzeption des Caterings wieder. Anwohner verschiedener Nationalitäten haben landestypische Köstlichkeiten serviert, Läden und Geschäfte der verschiedenen Nationen, die den Stadtraum prägen, wurden in einer ausliegenden Broschüre vorgestellt. Das verbindende Element des Essens schaffte Kommunikation zwischen verschiedenen sozialen und kulturellen Bevölkerungsgruppen und setzte ein Zeichen der interkulturellen Verständigung.


Ansprechpartner/in Fon 0211 Fax 0211
Peter Müller
peter.mueller@
duesseldorf.de
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Heike Schwalm
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