PLATZDA! Ideenbörse

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Ergebnisse der Ideenbörse für 10 Düsseldorfer City - Plätze 28.06. - 12.07.2002
Das Stadtplanungsamt hat die Aktion PLATZDA! entwickelt, um die Aufenthalts- und Gestaltqualität der Düsseldorfer City-Plätze zu sichern. Ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes PLATZDA! ist es, die Bürger von Anfang an in den Planungsprozess einzubeziehen.
Insgesamt sind 45 Innenstadtplätze in einer Prioritätenliste erfasst, davon wurden 10 Plätze im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Aktion PLATZDA! der Öffentlichkeit vorgestellt. An zwei Standorten wurde dazu eine Ideenbörse eingerichtet, wo Bürger und Bürgerinnen ihre Meinung zu den Plätzen festhalten konnten. Die Ideenbörse war als erster Schritt zu verstehen, um über die Plätze ins Gespräch zu kommen.
Folgende 10 Plätze wurden in der Ideenbörse vorgestellt.
(Zu weiteren Informationen und den Bürgeranregungen zu den Plätzen)- Konrad-Adenauer-Platz
- Bertha-von-Suttner-Platz
- Worringer Platz
- Stresemannplatz
- Graf-Adolf Platz
- Gustaf-Gründgens-Platz
- Jan-Wellem-Platz
- Grabbeplatz
- Alter Hafen
- Heinrich-Heine-Platz
Vom 28.06. - 12.07.2002 wurden an den beiden Standorten der Ideenbörse - in der Botschaft am Worringer Platz und im Finanzkaufhaus an der Berliner Allee - viele Anregungen und Vorschläge gesammelt. Im Rahmen der Ideenbörse sind schriftliche Erklärungen, Skizzen und Entwürfe eingegangen. Zusätzlich gingen viele Anregungen engagierter Bürger beim Stadtplanungsamt über Emails sowie über "City Cards" ein, die in vielen Lokalen der Stadt ausgelegt worden waren.
Die Ergebnisse wurden ausgewertet und werden hier zusammengefasst vorgestellt. Die Erkenntnisse und Ergebnisse werden in Zukunft in weitere Planungsprozesse mit einfließen.
Zusammenfassung der Ideenbörse
Verkehr
Vielfach wird die Verkehrsproblematik auf den Düsseldorfer Plätzen angesprochen und eine Einschränkung des Verkehrs gefordert. So weit wie möglich sollten die Plätze von fließendem Verkehr befreit werden und Parken nur mehr auf ausgewiesenen Stellplätzen stattfinden. Der Wunsch der Bürger ist es, die Plätze aus ihrer "Insellage" zu befreien und sie wieder zu lebenswerten Räumen zu gestalten.
Grün
Die mangelnde Begrünung der Düsseldorfer Plätze wird kritisiert. Hand in Hand mit der Forderung nach weniger Verkehr geht daher vielfach der Wunsch nach mehr Grün, mehr Bäumen, mehr Sträuchern und sogar Liege- und Blumenwiesen. Bäume und Sträucher sollen den Verkehr abschirmen und den Rahmen für Erholung auf den Plätzen bilden. Einige Bürger wünschen Palmen und exotische Pflanzen, um ein südliches Flair in die Stadt zu bringen.
Infrastruktur
Der Wunsch nach einer Verbesserung der Infrastruktur geht aus vielen Beiträgen hervor. Kleinere Geschäfte sollten durch niedrige Mieten an die Plätze gebunden werden und so die Stadträume beleben. Als mögliche Lösung wird weiterhin vorgeschlagen, Leerstände durch Investitionshilfen zu beheben.
Zusätzliche Angebote
Einen Trinkwasserbrunnen und Toiletten auf den Plätzen zu haben, ist der Wunsch vieler Bürger. Ein weiterer Angebotswunsch sind Leihräder auf den Plätzen.
Pflege
Die Pflege und Instandhaltung der Plätze ist ein Thema, das immer wieder angesprochen wird. Darunter wird mehr Sauberkeit auf den Plätzen, aber auch die Instandhaltung der Fassaden der umgebenden Häuser verstanden. Während von einer Seite gefordert wird, Graffitis zu entfernen, wünscht die andere Seite, Platz für diese Jugendkunst zur Verfügung zu stellen.
Stadtmöblierung
Die Fülle der Stadtmöblierung liegt vielen ebenfalls am Herzen : Müllcontainer sollten z.B. weniger auffallen, entweder versenkbar sein oder begrünt werden. Ein vielfach geäußerter Wunsch für viele Stadträume und Plätze ist es, Sitzgelegenheiten zu schaffen.
Lebensqualität - Platz zum Leben
Die Stadtplätze sollen wieder Orte zum Treffen und Kommunizieren werden, an denen die Menschen im Mittelpunkt stehen. Platz zum Leben ist hier ein Stichwort. Dazu gehört auch, dass die Plätze bessere Rad- und Fußwegeverbindungen bekommen. Plätze sollen ruhige Orte werden, an denen Erholung möglich ist, frei von Hitze, Lärm- und Geruchsbelästigung. In diesem Zusammenhang werden oftmals die Belange der Kinder angemahnt. Ziel ist es, Kindern in einem sicheren Umfeld, mehr Platz zum Spielen zu geben. Einige Kinder haben sogar selbst durch Zeichnungen Ihre Vorstellungen eingebracht.
| Ansprechpartner/in | Fon 0211 | Fax 0211 |
|---|---|---|
| Peter Müller peter.mueller@ duesseldorf.de |
89-94557 | 89-34557 |
| Heike Schwalm heike.schwalm@ duesseldorf.de |
89-96919 | 89-36919 |

