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Flächengestaltung im Medienhafen

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Fußgängerbrücke -Living Bridge- <br>(Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf)

Fotogalerie (12 Bilder).

Historischer Ort mit modernem Flair

Die Umwandlung der citynahen Bereiche des Düsseldorfer Hafens in ein modernes Büro- und Wohnquartier ist ein wichtiges städteplanerisches Projekt, Düsseldorf europaweit zu positionieren. Ein Konglomerat von Einzelgebäuden weltweit renommierter Architekten und der Nutzungsmix aus Medien, Design, Kunst, Werbung, Gastronomie zeichnen den Medienhafen in Düsseldorf aus. Das Freiflächenkonzept ist wichtiger Bestandteil der einzigartigen Atmosphäre im Medienhafen. Die Gestaltung der öffentlichen Räume lässt die alte Hafennutzung überall spürbar werden. Diese umfasst die Integration von denkmalgeschützten Hafenanlagen wie Poller, Schienenanlagen sowie der alten Hafenkräne in die Freiraumkonzeption. Die funktionale Formensprache eines typischen Hafengebietes wird bei allen Maßnahmen weitergeführt. Ziel der schlichten Gestaltung des Freiraums ist es, ein verbindendes Element und eine ruhige Plattform für die expressiven Architekturen zu schaffen.

Dabei steht natürlich immer der Bezug zum Wasser im Vordergrund. Die Uferbereiche werden für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und erhalten eine attraktive Gestaltung als Fußgängerpromenaden. Gemäß dem Freiraumkonzept aus dem Jahr 2001 wird das denkmalgeschützte Ufer entlang des Handelshafens als "steinernes Ufer" die Erinnerung an den Industriehafen lebendig halten. Das Hafenbecken A dagegen wird als "grünes Ufer" ausgestaltet und von Bäumen geprägt sein. Mit der neuen Fußgängerbrücke ist ein wichtiges Freiraum-Highlight realisiert worden. Diese verbindet seit 2005 die Promenade am Handelshafen mit der ersten Landzunge an der Speditionstraße. Die einzigartige "Living Bridge" wird charakterisiert durch die ungewöhnliche Brückenbreite, die variablen Querschnittsformen mit den Sitzstufen, die Schlankheit der Konstruktion und insbesondere durch das Miteinander von Brücke, Brückenhaus und Insel. Die Menschen haben sich die Brücke rasch erobert, hier wird nicht nur flaniert, hier trifft man sich, hier sitzt man und genießt den Blick auf die Gehry-Bauten, die Düsseldorf-Silhouette und den Rhein.

An der Spitze der Speditionstraße ist im Umfeld des Stadtbild prägenden Hotel-Neubaus eine hochwertige Platz- und Freianlagenplanung umgesetzt worden. Das elegante hellgraue Pflaster verbindet den Wendehammer mit der öffentlich zugänglichen Hafenspitze. Dabei fügen sich die Leitlinien für Sehbehinderte harmonisch in das Gesamtbild ein. Auf dem Hotelvorplatz wird das Motiv der Leuchtkuben, die die "Living Bridge" säumen, wieder aufgenommen. Die breiten Randeinfassungen der Hochbeete und sachlich-schlichte Betonbänke laden zum Verweilen ein. Die Westseite der Speditionstraße wird zwei Promenaden erhalten: Die obere Promenade wird hochwasserfrei ausgebaut und bietet Flächen für die Außengastronomie. Die geplanten Plätze zwischen den Gebäuden bieten Raum zum Verweilen. Die untere Promenade - der so genannte "Balkon am Wasser" auf der ehemaligen Kranbahn - ist bereits im Frühjahr 2007 fertig gestellt worden. Von hier aus lässt sich der Blick auf das Hafenbecken A und das Ufer der gegenüber liegenden Landzunge der Kesselstraße genießen.

Die Franziusstraße erhält in Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Straßenbahntrasse ebenfalls ein neues Gesicht. Die öffentlichen Verkehrsflächen werden im Norden der Franziusstraße gebündelt. Mittig innerhalb dieser Verkehrsanlage sind die Straßenbahnschienen im Rasengleis sowie die beiden Haltestelleninseln geplant. Bezüglich der Bodenbeläge, der Möblierung und der Leitlinien für Sehbehinderte wird Wert auf ein langfristig hochwertiges Erscheinungsbild gelegt. In Zusammenhang mit dem Bau der "Casa Stupenda" wird südlich dieser Verkehrsanlage mittelfristig ein attraktiver Vorplatz entstehen. Die Straßenbahnwendeschleife soll eine ansprechende Grüngestaltung erhalten, deren Bepflanzung jeweils dem Jahreszeitenwechsel angepasst wird.

Mit dem "Platz am Wasser", der am Kopf des Hafenbeckens A zwischen den Landzungen Kesselstraße und Speditionstraße entstehen soll, wird ein weiterer Punkt konzipiert, der einen Bezug zum "Kühlen Nass" schafft und die Erlebbarkeit dieser besonderen Lage am Wasser stärkt. PLATZDA! freut sich auf den weiteren dynamischen Planungsprozess im Medienhafen!



Ansprechpartnerin Fon 0211 Fax 0211
N.N.
 
   


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24. Mai 2012 | 07:29 Uhr

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