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Zweiter Grüner Ring für Düsseldorf

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Neue und alte Stadträume verbinden sich

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts verwendete der Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe (1775 - 1846) den Begriff "Grüner Ring". Der Düsseldorfer Hofgarten erhielt durch Weyhe seine bis heute fast gänzlich erhaltene Form, und bildet so über die Königsallee, dem Spee´schen Graben, dem Schwanenspiegel bis hin zum Rhein den "1. Grünen Ring" Düsseldorfs.

Ansichten des Rheinparks
Der Rheinpark

Seit dem Jahr 2004 arbeitet das Stadtplanungsamt Düsseldorf stetig an der Planung und Umsetzung des "2. Grünen Rings". Die fortschreitende Auflösung industrieller Standorte im Stadtgebiet eröffnet die Chance neben attraktiven neuenWohngebieten vor allem auch Naherholungsstätten zu schaffen. So erwächst eine weitere "Grüne Lunge" mit dem "2. Grünen Ring" in der Stadt. Diese beginnt am Rheinpark und erstreckt sich ebenfalls über den Hofgarten, führt weiter durch das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, dem Schlachthof, dem Rheinmetall-Areal und schließlich über den Arnold- und dem Golzheimer Platz wieder zum Rheinpark.

Für die Umstrukturierungsgebiete "Güterbahnhof", "Schlachthof/Schlösserareal" und "Rheinmetall" sind neben der Fachhochschule überwiegend Wohn- und Bürostandorte geplant. Sie alle werden großzügige Grünflächen erhalten, auf denen neue Treff- und Kommunikationspunkte entstehen können. Fuß- und Radwege verbinden den Ring und verlaufen über seine gesamte Länge. Sie laden Erholungsuchende von nah und fern ein, die ausgebauten Wegestrukturen entlang historischer Elemente und moderner Architektur zu erkunden.

Fotomontage einer Informationsstele
Informationsstelen weisen zukünftig den Weg durch den Grünen Ring

Als das größte städtebauliche Entwicklungsgebiet Düsseldorfs gilt der ehemalige Güterbahnhof im Stadtteil Derendorf. Auf dem Gelände entstehen neue Stadtquartiere, welche das Wohnen, Arbeiten und Leben mitten im Herzen Düsseldorfs bieten. Eingebettet in eine gute Infrastruktur und in einer Lage mit bester Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz werden begehrte Wohn- und Büroräume geschaffen.

Wie ein roter Faden durchzieht ein weitläufiger Stadtgarten dieses neue Stadtviertel und den gesamten "Grünen Ring". Mit einer Stadtgartenallee, einer breiten von Baumreihen umsäumten Wegachse, gewinnt dieser Bezirk langfristig an ökologischer Bedeutung. Nicht nur das naturnahe Leben mitten in der Stadt wird ein großer Zugewinn werden. Die Einbeziehung und Hervorhebung historischer und neuer Plätze in die architektonische Gestaltung und ein großes Angebot an Kunst und Kultur, bieten eine neue Lebensqualität für die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger.

Dieses hohe Potential an Kunst, Kultur, Natur und Architektur prägt den gesamten "2. Grünen Ring". In der Fortführung dieser Konzeption besteht die Möglichkeit einen weiteren "nördlichen Grünring" über den Nordfriedhof und dem Nordpark anzubinden. Wie ein Baum wird der "Grüne Ring" im Laufe der folgenden Jahre wachsen und viele neue Lebensräume in dieser Stadt hervorbringen.



Ansprechpartnerin Fon 0211 Fax 0211
N.N.
 
   


Der 2. Grüne Ring
Der 2. Grüne Ring
Abbildung: Fani Demirtzi

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24. Mai 2012 | 07:31 Uhr

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