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Umbau und Erweiterung Phönixhaus (ehemaliges Arbeitsamt) Entwurf 2

Eingangsbereich 192
Der Eingangsbereich

Als eine weitere exzellente baukonservatorische Leistung der letzten Jahre durch HPP (Siehe "Neuer Stahlhof") wird hier die Restaurierung des ehemaligen Arbeitsamtes und Phönix-Baues vorgestellt. Für den damaligen Neubau ihres Verwaltungsgebäudes schrieb die Phönix-AG 1921 einen Wettbewerb aus. Auf dem Gelände einer baumbestandenen, im 16. Jahrhundert angelegten Bastion - Eiskellerbastion genannt - einer ehemaligen Stadtbefestigung am Ende des Hindenburgwalls, heute Heinrich-Heine-Allee, unmittelbar vor der heutigen Brückenrampe. Als Sieger aus diesem Verfahren ging der Düsseldorfer Architekt Karl Beck hervor, der jedoch seinen Entwurf nicht mehr umsetzen konnte.

So wurde nach dem Tode Karl Becks der 2. Preisträger Prof. Karl Wach beauftrag seinen Entwurf zu verwirklichen.

Die Chronologie des Gebäudes:

  • 1928 nach Übernahme des Arbeitsamtes wurde es umgebaut und ein großer Teil seines Charakters ging verloren
  • 1943 wurde die Dachlandschaft durch Brandbomben zerstört
  • 1949 - 1951 Wiederaufbau und Erweiterung nach Westen bei der Umnutzung als Landesarbeitsamt. Das Gebäude wurde um ein Geschoss aufgestockt, jedoch das glockenartige Mansardewalmdach nicht wiederhergestellt
  • 1952 wurde die Basaltmauer entlang der Fritz-Roeber-Allee entfernt und die Höfe öffneten sich erstmals für den Besucher
  • 1995 Auszug des Arbeitsamtes, seit dieser Zeit Leerstand und der Verfall begann
  • 1999 wurde die LEG Standort und Projektentwicklung GmbH Eigentümer des Gebäudes und beauftragte die Architekten HPP mit der Umgestaltung für die neue Nutzung durch Staatsanwaltschaft und Amtsgericht.

Seitenansichten
Seitenansichten des Gebäudes

Das Phönix-Haus befand sich trotz seines fortgeschrittenen Alters in einem relativ guten Zustand. Deshalb wurde das Gebäude nicht komplett entkernt, sondern die vorhandene Tragkonstruktion für höhere Lasten verstärkt. Die Außenfassade blieb erhalten und aufgrund von Wärme- und Schallschutzanforderungen wurde die Fenster ersetzt.

Innentreppe 192
Die Innentreppe

Insgesamt hat es baulich kaum Sichtbare Veränderungen an dem Gebäude gegeben.
Im Innenhofbereich zur Fritz-Roeber-Straße wurde ein zweigeschossiger Neubau unter Erdgleiche errichtet. Die Fassadenaußenflächen und 4 innenliegende Räume stehen unter Denkmalschutz. Die Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde durchgeführt.
Im Innenhof liegt der Eingangsbereich des U-förmigen Gebäudekomplexes. dieser wurde nach historischem Vorbild mit einer Mauer zur Fritz-Roeber-Straße hin geschlossen.

(Bilder und Text: HPP)

Lageplan:

Die Lage im Stadtgebiet

Nutzung:

Büro und Verwaltung

Bauherr:

LEG Landesentwicklungsgesellschaft NRW GmbH, Düsseldorf
www.leg-nrw.de

Architekten:

HPP Hentrich-Petschnigg & Partner KG
D - 40213 Düsseldorf
Heinrich-Heine-Allee 37
www.hpp.com

Zahlen:

Bruttogrundrissfläche: ca. 17.063 qm
Arbeitsplätze ca. 400
Stellplätze oberirdisch: 22

Fertigstellung:

2002 fertig gestellt

Sprachauswahl und Hauptnavigation:

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24. Mai 2012 | 07:33 Uhr

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