Entwicklungsgebiet Flughafen
Städtebauliche Planungen im Umfeld des Flughafens
Im nahen Umfeld des Flughafens konnten mehrere große Flächen für neue gewerbliche Nutzungen erschlossen werden. Anbieter von Dienstleistungen, Konferenzzentren, Büros und Hotels profitieren besonders von dem einzigartigen Standortvorteil der Nähe zum internationalen Flughafen und zum Flughafen-Bahnhof, an dem vom ICE bis zur S-Bahn alle Zuggattungen halten. Die Vermarktung und Bebauung der Flächen entwickelte sich schneller als erwartet. Heute sind nur noch wenige Flächen unbebaut.
Airport City

Der östliche Teil der Airport-City ist bereits realisiert
Die Flughafen Düsseldorf GmbH hat das Gelände der ehemaligen britischen Kaserne in direkter Nachbarschaft zum Terminal erworben und als "Airport City" entwickelt. Mit dem Architekturbüro JSK, das auch schon den Terminalneubau entworfen hatte, wurde ein städtebauliches Konzept entwickelt, das die ehemalige Brachfläche zu einem hochwertigen Büro- und Dienstleistungsstandort revitalisiert und das Flughafengelände an dieser Seite städtebaulich abgerundet hat.
Im direkten Anschluss an das Terminal befindet sich das neue "Maritim-Hotel" mit integriertem Kongresszentrum; das größte seiner Art in NRW. Der davor liegende "Maritim-Platz", ein gestalteter Platz mit hoher Aufenthaltsqualität, schafft die Verbindung zur eigentlichen Airport City. Das Konzept beinhaltet eine fünf- bis siebengeschossige Bürobebauung, teilweise in Block-, teilweise in Zeilenstruktur. Der zur Flughafenstraße hin orientierte Kern des Plangebietes umfaßt 5 Baufelder mit maximal 7 Geschossen, nach Süden nimmt die Dichte zum Grünzug auf dem Tunnel der A 44 hin ab. Hier sind neue Firmensitze und Standorte hochwertiger Dienstleistungen, wie z.B. einem medizinischen Diagnosezentrum entstanden, die besonders auf die Nähe zum Flughafen angewiesen sind. Im südlichen Bereich konnte ein Teil des gewachsenen Baumbestandes in das Bebauungskonzept integriert werden. Durch Neupflanzungen wurden darüber hinaus neue Grünstrukturen geschaffen.
Die Standortgunst der "Airport-City" wird auch durch die gute Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz mitbestimmt. Über die Anschlussstelle Düsseldorf-Flughafen der A 44 ist das Gebiet auf kurzem Weg zu erreichen. Die Erschließung erfolgt über die Flughafenstraße, von der aus eine zentrale Sammelstraße in das Gebiet abzweigt. Viele Gebäude in der "Airport-City" wurden bereits fertiggestellt, weitere Projekte befinden sich in der konkreten Planung oder sind bereits im Bau.
Weiteres Kartenmaterial zum Projekt:
Der Flughafen nach Abschluss der Baumaßnahmen
Bilderschau mit Ansichten aus der "Airport-City"
(©Landeshauptstadt Düsseldorf, Stadtplanungsamt, Juni 2010)
Quartier (n)
Wandlung von einem Logistikstandort zu einem moderenen Büro- und Dienstleistungsquartier (Gelände der ehemaligen Firma Kaufring)

Entwurfsansicht Quartier (n)
Östlich angrenzend an das Flughafengelände, in Höhe des DUS-Air Cargo Centers liegt der Büro und Dienstleistungsstandort "Quartier (n)". Durch die exponierte Lage an der Schnittstelle der überregionalen Verkehrssysteme Flughafen, ICE-Strecke und Autobahn A 44 hat das Areal ein hohes Entwicklungspotential.
Das Architekturbüro Bothe Richter Teherani (Hamburg) hat für das fast 13 ha große Grundstück ein neues Nutzungs- und Bebauungskonzept erarbeitet.
Aufgrund der Heterogenität des Umfeldes wurde für das Gebiet eine eigene städtebauliche Struktur entwickelt. Grundlage ist eine Rasterstruktur mit einer zentralen Erschließungsschleife, die an zwei Stellen an die neue Kreisstraße 3 (K3n) angebunden ist. Zwischen den Erschließungsstraßen liegt eine große Grünfläche als zentrale Achse. Zur Gestaltung dieser Grünfläche wurde ein eigener Freiraum-Wettbewerb ausgelobt. Der Siegerentwurf des Büros GTL-Landschaftsarchitekten (Kassel) wurde umgesetzt.
Sowohl zur Autobahn als auch zur Bahnlinie hin sind hochgeschossige, lärmabschirmende Gebäudekörper entstanden.

⊕ Luftbild zum Stand der Realisierung ''Quartier (n)''
Auf der östlichen Seite des Gebietes hat als erster neuer Bauherr im Gebiet die Firma C&A ihr "Fashion-Center" errichtet. Dieser Gebäudekomplex teilt sich in ca. 27.200 m² Büro- und ca. 4.200 m² Archivfläche auf. Hier sind rund 1.200 Mitarbeiter der C&A-Gruppe beschäftigt. In einem oberirdischen Parkhaus parallel zur Bahntrasse, das gleichzeitig als Lärmschutzriegel fungiert, wurden 560 oberirdische PKW-Stellplätze geschaffen. In direkter Nachbarschaft stehen die neuen Gebäude der Capgemini GmbH.
An der westlichen Seite entlang der K3n entwickelt sich eine nahezu geschlossene Bebauung, die zur Autobahn hin eine sichtbare Signalwirkung entfaltet. An dieser Stelle ist die Firmenzentrale des Mobilfunkanbieters e-plus errichtet worden.
Das städtebauliche Raster bietet noch Raum für Büro- und Gewerbeimmobilien mit unterschiedlichen Zuschnitten, die auf verschiedene Nutzer wie Büros, Gewerbe, Logistik, Handel oder Dienstleistungen reagieren können.
"Airport Trade Center"
Im Südlichen Teil das Geländes ist das 40.000 qm BGF (Endzustand) große Bürobauprojekt "Airport Trade Center" in der Vorplanung, das sukzessiv in Bauabschnitten ab 5.000 m² zu einem modernen Dienstleistungszentrum ausgebaut werden soll (Architekt Walter Brune).
Weiteres Kartenmaterial zum Projekt:
Fläche am Bahnhof Düsseldorf-Flughafen

Ein Bebauungsbeispiel aus der Vogelperspektive
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Flughafen, am Bahnhof Düsseldorf-Flughafen liegt eine weitere Entwicklungsfläche, die als Standort für hochwertige Dienstleistungen und gewerbliche Nutzungen zur Verfügung steht. Besonderheit: vom Flughafen-Bahnhof besteht mit der Kabinenbahn "Sky Train" eine schnelle Verbindung zu den Terminals

Eine Projektskizze

So könnte eine Bebauung am Bahnhof Düsseldorf-Flughafen aussehen
| Ansprechpartner | Fon 0211 | Fax 0211 |
|---|---|---|
| Markus Stranzenbach markus.stranzenbach@ duesseldorf.de |
89-96808 | 89-36808 |



