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Gebiete der Zone 2

Für eine Hochhausentwicklung geeignete Gebiete mit Bauhöhenbeschränkungen.

Bereich City

Die City umfasst den Stadtteil Stadtmitte und die Kern-Gebiete an der Friedrich- und Elisabethstraße. Zu diesem Bereich zählen das Bahnhofsviertel und die großen Straßenräume Am Wehrhahn, Oststraße und Immermannstraße mit ihren jeweiligen Funktionen als Einkaufs- und Büroarbeitsschwerpunkte.

In diesem Bereich liegen auch eine Reihe von bedeutenden Hochhäusern wie das Thyssenhaus (95 m), Landeszentralbank (74 m), Landesversicherungsanstalt (123 m) als zweithöchstes Hochhaus. In der City befindet sich mit rd. 90.000 Arbeitsplätzen die größte Arbeitsplatzkonzentration Düsseldorfs. Dieser Bereich ist im Flächennutzungsplan und in Bebauungsplänen als Kerngebiet (MK) ausgewiesen und von hoher Zentralität der regionalen und städtischen Erreichbarkeit (U-Bahn, Hauptbahnhof) gekennzeichnet. In den Kerngebieten gibt es aber z.T. auch stark wohnorientierte Bereiche, wie der Bereich um die Grupellostraße, die in dem Innen-stadt-Bebauungsplan als Wohnsicherungsbereiche ausgewiesen sind.

In der City können westlich der Berliner Allee in den Büroarbeitsplatzzonen, nicht jedoch in den wohnorientierten Bereichen, Hochhausprojekte entstehen. Auch hier gilt es, in Untersuchungen zu dem jeweiligen Standort eine angepasste Bauhöhe zu entwickeln.

Der Bereich der Völklinger Straße, Regierungsviertel, Hafen ist für eine Hochhausentwicklung geeignet, deren Bauhöhen ebenfalls im Einzelfall konkret zu untersuchen sind.

Insgesamt wird in der Zukunft die räumliche Standorteignung über eine Simulation, die den geplanten Hochhausstandort aus der Perspektive verschiedener Stadtansichten betrachtet, im digitalen 3-D-Stadtmodell ermittelt.

Bereiche übrige Innenstadt

Die übrige Innenstadt wird mit der spätgründerzeitlichen Bebauung in den Stadtteilen Unterbilk, Friedrichstadt und Pempelfort beschrieben. Diese mit nahezu homogener Bauhöhe (4 Geschosse, häufig mit Staffelgeschoss) charakterisierten Baublöcke werden zumeist gemischt genutzt, sind aber jedoch durch eine deutliche Wohnnutzung belegt. Die Struktur ist gekennzeichnet durch eine geschlossenen Bebauung mit reiner Wohnnutzung an den Blockrändern, zumindest ab dem 1. OG und mit kleingewerblicher Nutzung auf den Blockinnenflächen.

Die gemischt genutzten, aber wohnorientierten Spätgründerzeitviertel (FNP-Ausweisung WB) in den Stadtteilen Unterbilk, Friedrichstadt, Pempelfort sollten von Bürohochhäusern freigehalten werden. Wegen der dort bereits vorhandenen hohen Wohndichte sollten in den Gründerzeitgebieten auch keine zusätzliche Verdichtung über Wohnhochhäuser vorgenommen werden.

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24. Mai 2012 | 08:21 Uhr

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