Wehrhahn-Linie

Die Eingriffe der U-Bahnhöfe in den Grundwasserleiter müssen im Vorfeld detailliert untersucht werden.
Die Stadt Düsseldorf baut mit der 3,4 Kilometer langen Trasse der neuen Wehrhahn-Linie den öffentlichen Nahverkehr in der Rheinmetropole deutlich aus. Dank der neuen Strecke entstehen schnelle Süd-Nord-Verbindungen quer unter der Innenstadt hindurch, die den Nutzern eine bestmögliche Anbindung an das Zentrum der Landeshauptstadt bieten sollen. Vom S-Bahnhof Wehrhahn bis zum Bahnhof Bilk wird die neue U-Bahnlinie sechs unterirdische Bahnhöfe aufweisen und zukünftig täglich 53.000 Fahrgäste transportieren.

Der U-Dax begleitet kontinuierlich die Öffentlichkeitsarbeit
In den kommenden Jahren bringt das Großprojekt grundlegende Veränderungen für die Landeshauptstadt mit sich, da sich die Bautätigkeit bis zum Jahre 2014 erstrecken wird. Dabei wird die Wehrhahn-Linie in zwei grundsätzlich unterschiedlichen Bauverfahren realisiert. Der größte Teil zwischen den U-Bahnhöfen wird in geschlossener Bauweise (Schildvortrieb), die U-Bahnhöfe sowie die übrigen Streckenabschnitte in offener Bauweise (z. B. Schlitzwand-Deckelbauweise) errichtet.
Beide Bauverfahren werden erhebliche Umweltauswirkungen mit sich bringen, die im Rahmen des vorangegangenen Planfeststellungsverfahrens vertieft untersucht worden sind. Die in diesem Zusammenhang durchgeführte Umweltverträglichkeitsprüfung betrachtete dabei vorrangig die Auswirkungen auf Boden und Grundwasser sowie die oberirdischen Eingriffe in die vorhandenen Grünbestände. Selbstverständlich wurden auch die übrigen Umweltauswirkungen, wie z.B. die an den Tunnelrampen auftretenden Lärmemissionen, untersucht und bewertet sowie gegebenenfalls Minderungsmaßnahmen formuliert.

An den Rampen entstehen hohe Lärmemissionen
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