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Gutachterverfahren Andreasquartier

Ansprechpartnerin Fon 0211 Fax 0211
Silvia Kopperberg
silvia.kopperberg@
duesseldorf.de
89-96757 89-36757

Projektentwickler:

FRANKONIA Eurobau Andreasquartier GmbH
Hübeck 5
41334 Nettetal
http://www.frankonia-nettetal.de/

Moderation und Verfahrensbegleitung:

scheuvens + wachten
Friedenstraße 18
44139 Dortmund
Telefon: 0231-18998714
http://www.scheuvens-wachten.de/

Das Andreasquartier

In der nördlichen Altstadt, angrenzend an den von der Kunstsammlung NRW und der Kunsthalle gesäumten Grabbeplatz, in unmittelbarer Nähe des Rheinufers, des Rathauses und des Burgplatzes liegt das knapp 18.000 m2 große Grundstück des Land- und Amtsgerichtes, das nach seinem Freiwerden Ende 2009 einen hervorragenden Standort für ein hochwertiges innerstädtisches Quartier bietet.

Heute wird das Gesicht des Standortes durch das alte Justizgebäude mit seinem monumentalen Eingangsportal an der Mühlenstraße geprägt. Das alte Justizgebäude wurde 1913 bis 1923 errichtet, steht heute unter Denkmalschutz und belegt mit 25.000 m2 BGF gut ein Drittel der Grundstücksfläche. Die restliche Bebauung des Grundstückes stammt aus der Nachkriegszeit, wurde zwischen 1952 und 1963 errichtet und kann für eine künftige Neunutzung und Bebauung des Areals abgerissen werden. Davon ausgenommen ist der ebenfalls unter Schutz gestellte Fassadenteil des ehemaligen Coelestinerinnen-Klosters an der Ratinger Straße, das sich an die Nachkriegsbebauung anschließt.

Luftbild des Projektgebietes
Das Projektgebiet aus der Vogelperspektive

Perspektive

Eingebunden in die hochfrequentierten und belebten Altstadtstraßen soll hier im gestalterischen Zusammenspiel von moderner Architektur und historischem Gebäudebestand ein Standort mit einer eigenen Note und einem besonderen innerstädtischen Flair für Wohnen und Arbeiten geschaffen werden. Die Nutzungsbausteine des künftigen Andreasquartiers sind vor allem innerstädtisches Wohnen und ein Hotelbetrieb, das im alten Justizgebäude eine repräsentative Adresse finden soll. Sinnvoll ergänzt werden diese Nutzungen durch Büros und Einzelhandel, die zu einer zusätzlichen Belebung beitragen und die Wohnnutzung gleichzeitig abschirmen.

Das Gutachterverfahren

Eingangsbereich des denkmalgeschützten Gerichtsgebäudes
Eingangsbereich des denkmalgeschützten Gerichtsgebäudes

Die Frankonia Eurobau AG, die das Grundstück erworben hat, führte in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf ein qualitätssicherndes Gutachterverfahren durch, um dem gemeinsamen Anspruch qualitätvoller Standortentwicklung einen entsprechenden städtebaulichen Rahmen zu verleihen. Deshalb wurden in einem vorgeschalteten qualifizierten Bewerbungsverfahren aus 33 Büros 12 ausgewählt, die an der ersten Phase des Wettbewerbes teilnahmen. Im Vordergrund standen in dieser Phase die städtebaulichen Aspekte der Entwicklung des Andreasquartiers. Aus den Wettbewerbsbeiträgen der 1. Phase wählte ein Beurteilungsgremium 4 Büros aus, die in der zweiten Phase auf der Grundlage der Juryempfehlungen die notwendigen baulichen und funktionalen Konkretisierungen zu leisten hatten.

Nach Abschluss des Gutachterverfahrens schloss sich ein Bebauungsplanverfahren als nächster Schritt in Richtung Projektrealisierung an.

Der Bebauungsplan wurde 2010 rechtsverbindlich.

Anforderungen an die Neubebauung

Für den Wettbewerb waren zentrale Themen der Aufgabenstellung:

  • Berücksichtigung einer altstadtgemäßen Maßstäblichkeit der Bebauung zu den umliegenden Straßenräumen
  • Gestalterische Integration des großmaßstäblichen Gerichtsgebäudes
  • Weiterentwicklung und Steigerung des innerstädtischen Gefüges zu einem qualitätvollen Wohnstandort
  • Räumliche Organisation eines hochwertigen Wohngefüges
  • Ergänzung des Wohnangebotes durch "schützende Nutzungen" an sorgsam ausgewählten Stellen
  • Gestaltung differenzierter Wohnhöfe mit hohen Freiraumqualitäten
  • Nachweis einer ausreichenden Belichtung und gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse
  • Einbindung des denkmalgeschützten Fassadenfragments in der Ratinger Straße
  • Gebührender Umgang mit dem unter Schutz stehenden Baumbestand
  • Nachweis eines funktionstüchtigen Verkehrskonzeptes

Der Wettbewerb

Folgende Architektenteams wurden für die 2.Phase des Wettbewerbs ausgewählt.
Mit der weiteren Ausarbeitung der Entwürfe wurden Höhne Archtikten, JSK Architekten und Kahlfeld Architekten weiter beauftragt.

Die Architektenteams

Team 1

Höhne Architekten BDA, Berlin

http://www.höhne-architekten.de/

Informationen zum Entwurf

Team 2

JSK Architekten, Düsseldorf

http://www.jsk.de/

Informationen zum Entwurf

Team 3

Kahlfeldt Architekten mit P. Rentschler und F. Strobel, Berlin

http://www.kahlfeldt-architekten.de/

Informationen zum Entwurf

Team 4

van den Valentyn Architektur, Köln

http://www.vandenvalentyn.com/

Informationen zum Entwurf



Schrägluftansicht des Wettbewerbsgebietes
Schrägluftansicht des Wettbewerbsgebietes


 

Organisation des Gutachterverfahrens
Organisation des Gutachterverfahrens

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24. Mai 2012 | 08:52 Uhr

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