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Städtebaulich-freiraumplanerische Neugestaltung Konrad-Adenauer-Platz

Ansprechpartner Fon 0211 Fax 0211
Peter Müller
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Wettbewerbsbetreuung:

Niemann + Steege
Gesellschaft für Stadtentwicklung,
Stadtplanung, Städtebau und Städtebaurecht mbH
Telefon: 0211 - 86 32 52-0, Fax 0211 - 86 32 52-10
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Schrägluftbild des Bahnhofsvorplatzes
Der Konrad-Adenauer Platz

Aufgabe und Ziele

Die Landeshauptstadt Düsseldorf schrieb im Rahmen der Aktion "Platzda !" einen begrenzt offenen Planungswettbewerb nach RAW (Regeln für die Auslobung von Wettbewerben) der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen unter Teams von Landschaftsarchitekten in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten oder Stadtplanern aus. Ziel war die Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes

Südliches und nördliches Ende des Bahnhofsvorplatzes
Der nördliche (li.) und südliche (re.) Abschluss des Bahnhofsvorplatzes

Lage und Umgebung

Der Konrad-Adenauer-Platz mit einer Platzfläche von etwa 2 ha wird umgrenzt durch private Geschäftsgebäude an seiner westlichen Platzkante, das Gebäude des Landesrechnungshofs / Finanzamts Mettmann im Süden, ein Multiplexkino im Nordosten, Postgebäude beiderseits der Worringer Straße im Norden und das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs im Osten.


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Verschiedene Ansichten des Bahnhofes und des Bahnhofvorplatzes
Verschiedene Ansichten des Bahnhofsvorplatzes

Verfahren

Der Wettbewerb wurde gemäß der Regeln für die Auslobung von Wettbewerben der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (RAW) ausgeschrieben. Nach einer Auftaktveranstaltung im Weiterbildungszentrum (WBZ) wurde die gestellte Aufgabe von 20 Teams bearbeitet und das Ergebnis Ende März abgegeben. Nach einer öffentlichen Austellung der (anonym gehaltenen) Arbeiten fand am 21. April 2005 das Preisgericht statt.

Ergebnis:

Der von der Stadt ausgeschriebene Wettbewerb zur Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes hat zu keinem Ergebnis geführt. Nach einmütiger Auffassung der von Professor Karlheinz Petzinka geleiteten Jury war es keinem der beteiligten Teams gelungen, mit einer überzeugenden Lösung aufzuwarten.

Neuer Anlauf für den Konrad-Adenauer-Platz

Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung hat in seiner Sitzung vom 15. Juni 2005 nach Abschluss des ohne Ergebnis verlaufenden Wettbewerbs die Durchführung eines kooperativen Workshopverfahrens für den Konrad-Adenauer-Platz beschlossen.

Die Fortführung des Verfahrens war durch eine Beschwerde bei der Vergabekammer der Bezirksregierung zunächst aufgehalten worden. Nach Erfüllung der Vorgaben der Vergabekammer konnte das kooperative Workshopverfahren abgeschlossen werden.

Zu dem Workshopverfahren hatte die Stadt Düsseldorf die Teams

  1. Atelier Dreiseitl / Schaller/ Theodor Architekten Stadtplaner BDA / Schilling Architekten, Überlingen (Bodensee) / Köln;
  2. W+P Freie Landschaftsarchitekten BDLA / Knoche Architekten BDA, Berlin / Stuttgart
  3. Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH / David Chipperfield Architects, Berlin / London

aufgefordert.

Kolloquium

Die drei interdisziplinären Teams, jeweils bestehend aus Architekten, Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern, erörterten in einem Kolloquium sowie in zwei Zwischenpräsentationen ihre Entwurfsideen und Konzepte mit den Mitgliedern der Empfehlungskommission und mit den Fachleuten aus den beteiligten Ämtern der Stadtverwaltung. Diese Diskussionen erfolgten in enger Abstimmung mit der Deutsche Bahn AG als Grundstückseigentümerin, die neben der Stadt Düsseldorf ebenfalls in der Empfehlungskommission vertreten war.

Vorstellung der Arbeiten im Tanzhaus

Die von drei Architekturbüros erarbeiteten Konzepte zur Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes wurden am 20. Februar 2006 im Tanzhaus NRW, Erkrather Straße 30, öffentlich vorgestellt. Die Vertreter der Büros beantworteten dabei den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Mitgliedern der Empfehlungskommission deren Fragen.

Empfehlungskommission

Am 21. Februar 2006 tagte die Empfehlungskommission unter der Leitung von Professor Karlheinz Petzinka und bewertete die Entwürfe. Die Arbeit des Landschaftsarchitekten Levin Monsigny und des Architekten David Chipperfield wurden für die weitere Bearbeitung ausgewählt.

Arbeit 1 (Ausgewählte Arbeit)

Entwurf:
Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH, David Chipperfield Architects

Der Entwurf

Arbeit 2

Entwurf:
W+P Freie Landschaftsarchitekten BDLA / Knoche Architekten BDA, Berlin / Stuttgart

Der Entwurf

Arbeit 3

Entwurf:
Atelier Dreiseitl / Schaller/ Theodor Architekten Stadtplaner BDA / Schilling Architekten, Überlingen (Bodensee) / Köln

Der Entwurf

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24. Mai 2012 | 08:59 Uhr

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