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Aktuelle Themen:

Kooperatives städtebauliches Gutachterverfahren "Schlachthofgelände und Schlösserareal"

Ansprechpartnerin Fon 0211 Fax 0211
Silvia Kopperberg
silvia.kopperberg@
duesseldorf.de
89-96757 89-36757

Investor für das Schlösserareal

HVB Immobilien AG, München
Christoph Wendel
Am Eisbach 3
80538 München
Telefon: 089.378-49361, Fax: 089.378-49328

Das Grundstück wurde veräußert.

Koordination und Moderation des Werkstattverfahrens:

FSW Düsseldorf GmbH
Jörg Faltin + Andreas M. Sattler
Rathausufer 14
40213 Düsseldorf
Telefon: 0211.836898-0, Fax: 0211.836898-0
Email
www.fsw-info.de

Anlass

Im Jahr 2002 fiel die Entscheidung die seit 1899 an diesem Standort existierende Schlachthofnutzung aufzugeben. Die Schlösserbrauerei gab im Jahr 2003 ihre Düsseldorfer Produktionsanlagen auf. Beide Flächen des Strukturwandels sollen nach dem Scheitern von Vorgängerkonzepten erneut einer Neuplanung und nachfolgenden zeitnahen Bebauung zugeführt werden. Dazu beschlossen die HVB Immobilien AG, München als neuer Eigentümer und die LEG-S Düsseldorf die Entwicklung des Schlösser-Areals gemeinsam fortzuführen und beschlossen zusammen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf als Eigentümerin des Schlachthofgeländes ein Kooperatives städtebauliches Gutachterverfahren ,für die in Zusammenhang stehenden Areale, durchzuführen.

Baugebiet

Das zur Neuplanung anstehende Gebiet ist 8,5 ha groß und liegt im Stadtteil Derendorf. Es umfasst die räumlich zusammengehörenden Teilbereiche Schlachthofgelände mit ca.5,2 ha und Schlösserareal mit ca. 3,2 ha.

Näheres zu dem Baugebiet...

Aufgabe - Ziele

Für die zwei benachbarte Industriebrachen mit zusammen ca. 8,5 ha Fläche gilt es im Rahmen des dialogorientierten Gutachterverfahrens die bestmögliche städtebauliche und freiraumplanerische Konzeption herauszufinden.

Schlachthofgelände

Aufgabenschwerpunkt ist die Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes für ein urbanes Wohnquartier auf dem Schlachthofgelände als Ergänzung und Arrondierung der gewachsenen Situation Derendorfs. Im Rahmen des Gutachterverfahrens sollen auf städtebaulich¬architektonischer Ebene unterschiedliche Wohntypen für verschiedene Marktsegmente entwickelt und diskutiert werden, die gehobene Wohnansprüche für alle Nutzergruppen sicherstellen. Das Schlachthofgelände insgesamt muss damit zum Baustein eines gestärkten Wohnangebotes der Landeshauptstadt Düsseldorf werden. Auf diesem Gelände besteht das Potential, städtisches Wohnen über ein gutes städtebauliches Gesamtkonzept und gute Architektur, hochwertige Freiräume und damit die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen neu zu definieren. Erwartet werden städtebauliche Lösungen, die diesen städtischen Ansatz aufgreifen und die Grundlage für eine schrittweise qualitätvolle Umsetzung dieser Standortentwicklung bieten. Nur über besondere Wohnangebote kann die Landeshauptstadt Düsseldorf die Position als führender Wohnstandort in der Region stärken und das eigenständige Profil herausarbeiten. Dazu bietet das ehemalige Schlachthofgelände mit den vorhandenen hervorragenden ÖPNV-Verknüpfungen und neu zu definierenden Freiraumqualitäten eine gute Ausgangsbasis.
Bei der Konzepterarbeitung sind denkmalgeschützte Bauten wie die ehemalige Pferdeschlachthalle sowie die ehemalige Großviehschlachthalle zu berücksichtigen.

SchlösserAreal

Neben dem Wohnen soll auf dem Schlösserareal eine gewerbliche bzw. dienstleistungsorientierte Nutzungsstruktur realisiert werden. Durch die unlängst erfolgte Freimachung des nördlichen Schlachthofgeländes bietet sich heute die einmalige Chance einer zusammenhängenden städtebaulichen Betrachtung beider Flächen. Hierzu zählt auch die Integration eines abgestimmten Erschließungskonzeptes unter Berücksichtigung der geplanten Entlastungsstraße im Osten des Plangebietes, ohne sich jedoch in zeitliche Abhängigkeiten von dieser geplanten Erschließung zu begeben.

Verfahren

Die Landeshauptstadt Düsseldorf führte in Kooperation mit der HVB Immobilien AG, München ein Kooperatives Gutachterverfahren zur Ideenfindung für die Bebauung des Schlachthofgeländes und des Schlösserareales durch. Es wurden fünf Architekten-Gruppen in Verbindung mit Landschaftsplanern aufgefordert, Bebauungslösungen für die beiden Bereiche zu erarbeiten.

Nach Bearbeitung der gestellten Aufgabe fand am 11. August 2006 die Abschlusspräsentation der Arbeiten sowie die Sitzung der Jury statt. Unter der Leitung des Vorsitzenden der Jury, Professor Karl Heinz Petzinka, beschloss die Jury (Zur Jury...) nach ausführlicher Erörterung aller Vor- und Nachteile der Konzeptionen, die Arbeit des Büros Schuster Architekten, Düsseldorf mit St raum a Landschaftsarchitekten, Berlin mit dem 1.Preis auszuzeichnen. Die Arbeit des Büros Kramm & Strigl, Darmstadt mit TOPOTEK, Berlin wurde mit dem 2.Preis ausgezeichnet.

Weiteres Vorgehen

Die Jury gab Empfehlungen für die weitere Ausarbeitung des pämierten städtebaulichen Konzeptes für die Qualifizierung der Bauleitplanung für beide Teilbereiche Schlachthofgelände und Schlösserareal.

Empfehlungen zur weiteren Arbeit...

Weitere Informationen zu den beteiligten Planern und ihren Arbeiten:

Arbeit 1

Architekt:

Kister-Scheithauer-Gross

Freiraumplaner:

Kipar Landschaftsarchitekten

Ergebnis

Arbeit 2

Architekt:

AG Junioren Eller, Buddenberg & Musch/Landers Architekten

Freiraumplaner:

Fenner Steinhauer Weisser Landschaftsarchitekten

Ergebnis

Arbeit 3 (Ausgewählte Arbeit)

Architekt:

Schuster Architekten

Freiraumplaner:

St raum a Landschaftsarchitekten

Ergebnis

Arbeit 4

Architekt:

Kramm & Strigl

Freiraumplaner:

TOPOTEK 1 Landschaftsarchitekten

Ergebnis

Arbeit 5

Architekt:

Kada+Wittfeld

Freiraumplaner:

GTL Gnüchtel Triebswetter

Ergebnis


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24. Mai 2012 | 09:04 Uhr

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