Ergebnis der städtebaulichen Entwurfswerkstatt "Tannenstraße"
Vorbemerkung

Luftbild des Umstrukturierungsgebietes
Im nördlichen Derendorf befinden sich seit 10 Jahren drei Entwicklungsbereiche in der Umwandlung:
- Bereich Landesgrundstück (18 ha)
- Bereiche Rheinmetall (19 ha)
- Bereich Schlachthof (7 ha)
1996 wurde ein städtebaulicher Ideenwettbewerb im kooperativen Verfahren durchgeführt, der von den Architekten Kohn, Pederson, Fox (Büro London) gewonnen wurde. Auf der Grundlage dieses Wettbewerbes wurde für den Gesamtbereich ein Rahmenplan entwickelt, der vom Ausschuss für Planung und Stadterneuerung (APS) 1998 beschlossen wurde.
Fehlende Verkaufsbereitschaft des Landes, geänderte Dispositionen der Fa. Rheinmetall sowie die Übernahme von Flächen Rheinmetalls durch das nördlich gelegene Kleinlasterwerk Daimler Chrysler führten in der Folgezeit zu der Notwendigkeit, das Wettbewerbsergebnis 1996 und den Rahmenplan 1998 aufzugeben.
Nach Gesprächen mit dem Land NRW und auch mit dem benachbarten Rheinmetall wird nun ein neuer stadtplanerischer Anlauf zunächst schwerpunktmäßig mit dem Landesgrundstück Tannenstraße aber auch mit dem benachbarten Bereich Rheinmetalls gestartet.
Städtebauliche Entwurfswerkstatt "Tannenstraße"
Im Zeitraum 5. - 16. Mai 2002 wurde die Entwurfwerkstatt Tannenstraße durchgeführt.
die Einladung...das Programm
Werkstattverfahren werden ausgewählt, wenn eine hohe Problemkomplexität, starke Betroffenheit oder stark divergierende Vorstellungen bei Bürgern und Politik vorliegen. Der große finanzielle und organisatorische Aufwand der Durchführung eines solchen Verfahrens wird aufgewogen durch den das weitere Verfahren tragenden Vorteil des im Werkstattverfahren erarbeiteten Konsenses. Bürgervereine wie die "Derendorfer Jonges", "Lott Stonn" und der "Rheinische Verein für Denkmalpflege" setzten sich für den Erhalt der historischen Kasernenanlagen wie Infanterie-, Artillerie- und Ulanenkaserne ein. In einem der Werkstatt vorgeschalteten "Runden Tisch", an dem neben den Bürgervereinen, die Denkmalpflege, Stadtplanungsamt und die Projektgesellschaft Tannenstraße mbH als Investor und die Grundstückseigentümer, vertreten u.a. durch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), teilnahmen, wurde ein Konsens über die Aufgabenstellung und den Verfahrensablauf erstellt.
Das Verfahren wurde von der Projektgesellschaft ausgelobt und finanziert, von dem Büro FSW Faltin Scheuwen Wachten GmbH moderiert. Das Programm wurde auf der Grundlage des Konsenses unter Beteiligung des Stadtplanungsamtes ausgearbeitet. Zur Bearbeitung des Progamms wurden sechs Architekten mit Landschaftsplanern ausgewählt.
Weiter zum Werkstattablauf und zu den Arbeiten...Auslober:
Landesentwicklungsgesellschaft LEGKoordination und Moderation des Werkstattverfahrens
FSW GmbH, DüsseldorfRathausufer 14
40213 Düsseldorf
Tel: 0211 8368980 Fax: 0211 8368981
| Ansprechpartnerin | Fon 0211 | Fax 0211 |
|---|---|---|
| Ulrike Glowalla ulrike.glowalla@ duesseldorf.de |
89-96891 | 89-36891 |




