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Mehrfachbeauftragung Wohnbebauung "Veenpark"

Ansprechpartner Fon 0211 Fax 0211
Josef Höhenrieder
josef.hoehenrieder@
duesseldorf.de
89-96860 89-36860

Grundstücksangelegenheiten und Kaufinteressen:

Werstener Hausbau GmbH
Dieter Raudonat , Ulrich Kosche
Kokkolastraße 5, 40882 Ratingen
Telefon: 02102.87538-0 und 0211.6801616
Fax:02102.87538-30 und 0211.666071
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Koordination und Moderation des Werkstattverfahrens:

Planquadrat Dortmund
Büro für Raumplanung, Städtebau und Architektur
Martin Bauer
Gutenbergstraße 34, 44139 Dortmund
Telefon: 0231.557114-0, Fax: 0231.557114-99
Email

Anlass

Das zur Neuplanung anstehende Gebiet ist ca. 5 ha groß und liegt im Stadtteil Vennhausen. Die Fläche wurde bisher überwiegend industriell genutzt. Hier befanden sich Produktionsanlagen für Farben, Lacke und Pestizide der Solvay Deutschland GmbH. 1998 wurde die Produktion verlagert und im Jahr 2003 wurden die Fabrikgebäude abgebrochen. Inzwischen wird der belastete Boden umfangreich saniert.

Vennhausen ist ein beliebter Wohnstandort mit guter Infrastruktur. An der Vennhauser Allee befindet sich in fußläufiger Entfernung zum Plangebiet in Höhe des Freiheitplatzes ein Nahversorgungszentrum. Der Stadtteil liegt im Düsseldorfer Osten zwischen den beiden attraktiven Nebenzentren Eller und Gerresheim und nur ca. 6 km vom Stadtzentrum entfernt. Durch die Nähe zum Naherholungsgebiet Eller Forst und Unterbacher See besitzt Vennhausen eine hohe Freizeitqualität.

Die Luft- und Bodenbelastungen, die in der Vergangenheit von dem Chemiewerk ausgingen, hatten häufig zu Konflikten mit der umliegenden Wohnnutzung geführt. Die Räumung des Geländes eröffnet nun die Möglichkeit, hier ein Wohngebiet zu realisieren. Damit kann die städtebauliche Situation Vennhausens positiv weiterentwickelt werden.

Umgebung des Plangebietes
Die Umgebung des Plangebietes

Aufgabe - Ziele

Primäres Ziel der Mehrfachbeauftragung war es, von den teilnehmenden Architekten ein qualitätvolles städtebauliches Konzept und qualitätvolle Lösungen sowohl im Geschosswohnungsbau als auch bei Eigenheimen zu erhalten.

Als Vorgabe für die Entwürfe wurde ein städtebauliches Strukturkonzept zugrunde gelegt, dessen wesentliche Inhalte folgende waren:

  • An der verkehrsbelasteten Vennhauser Allee soll in möglichst geschlossener Bauweise Geschosswohnungsbau mit lärmgeschützten Grundrissen entwickelt werden, der zugleich als Lärmschutzriegel für die im Innenbereich zu planenden Eigenheime dient. Neben Wohnnutzung sind hier sonstige wohnverträgliche Nutzungen (z.B. Büro- und Praxisräume für Dienstleister und freie Berufe, Hotels und Gastronomie) möglich. Die Geschossigkeit sollte drei Vollgeschosse nicht überschreiten.
  • Im Innenbereich sollen zweigeschossige Eigenheime in Form von Einzel- und Doppelhäusern sowie Reihenhausgruppen entstehen. Der Schwerpunkt sollte bei Doppelhäusern liegen, der Anteil an Reihenhäusern sollte 30 bis 35 % nicht überschreiten. Zur Straße In den Kötten sollen Lösungsvorschläge zum Schutz vor dem Verkehrslärm aufgezeigt werden.
  • Die verkehrliche Erschließung des zentralen Bereiches erfolgt von der Straße In den Kötten.
  • Im südöstlichen Bereich sollen 6 Bäume eines vorhandenen waldartigen Baumbestandes erhalten und in eine dort vorzusehende öffentliche Grünfläche integriert werden.
  • Eine Fußwegeverbindung durch das Plangebiet soll den Kreuzungsbereich Vennhauser Allee / In den Kötten mit einem planungsrechtlich bereits festgesetzten Fuß- und Radweg zum Kamper Weg verbinden.

Auslobungstext

Verfahren

Der neue Grundstückseigentümer, die Werstener Hausbau GmbH, beauftragte in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf sechs Architekturbüros mit der Planung eines städtebaulichen Entwurfes für das Areal.

Das Einführungskolloquium fand am 25.8.2005 statt. Fünf Büros reichten ihre Planungen bis 5.10.2005 ein. Am 19.10.2005 tagte die Empfehlungskommission. Es wurde ein erster und ein zweiter Rang vergeben. Es wurde empfohlen, das Bebauungsplan-Verfahren auf der Basis des ersten Ranges durchzuführen. Insgesamt wurden aber alle Entwürfe als qualitätvoll gewürdigt. Vom 3.11. bis 13.11.2005 wurden die Entwürfe in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Jury-Mitglieder
Die Empfehlungskommission

Empfehlungskommission

Weitere Informationen zu den beteiligten Planern und ihren Arbeiten:

Arbeit 1 (Ausgewählter Entwurf)

Architekt:

Ruf Architekten

Endergebnis

Arbeit 2 (Rang 2)

Architekt:

Pagel, Henn Architekten, Ingenieure

Endergebnis

Arbeit 3

Architekt:

Stadtraum Architektengruppe

Endergebnis

Arbeit 4

Architekt:

Jochen Statwald, Architekt

Endergebnis

Arbeit 5

Architekt:

Hurlin, Architektur - und Ingenieurplanung

Endergebnis


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24. Mai 2012 | 09:08 Uhr

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