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Quadriennale 2010 - kunstgegenwärtig

230.000 Besucher sahen die Schauen der Quadriennale 2010 / "QuadriFinale" setzte glanzvollen Schlusspunkt

Die Quadriennale prägte 2010 die Ausstellungen der Landeshauptstadt Düsseldorf. Vier Monate lang waren die am Fest der Bildenden Kunst beteiligten Schauen zu sehen und erreichten ein gewaltiges Medienecho. 230.000 Besucher kamen und zum Abschluss am letzten Wochenende gab es noch einmal gewaltigen Andrang beim "QuadriFinale" - dem Finale des Veranstaltungsreigens mit Sonderaktionen und Party. Die Schau "Auswertung der Flugdaten" im K 21 im Ständehaus kann als einzige Ausstellung noch bis zum 30. Januar besichtigt werden.


Oberbürgermeister Dirk Elbers eröffnete die Quadriennale 2010 im Robert-Schumann-Saal.

"Mit der Quadriennale 2010 ist es gelungen, ein anspruchsvolles Programm zur Gegenwartskunst der letzten 50 Jahre zu präsentieren und ein überwältigendes Medienecho zu erreichen. Düsseldorf konnte damit als Stadt der Kunst national und international noch stärker positioniert werden. Auf eine erfolgreiche Quadriennale 2014!" Mit diesen Worten schloss der Oberbürgermeister und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Quadriennale, Dirk Elbers, die letzte Sitzung zur Quadriennale 2010 und zog damit sein Resümee des Kunstfestivals.


OB Dirk Elbers und Prof. Tony Cragg bei der Aufstellung der beiden Skulpturen an der Heinrich-Heine-Allee, © Sebastian Drüen.

Auch ohne Blockbuster-Ausstellung wie vor vier Jahren die große Caravaggio-Schau besuchten 2010 rund 230.000 Besucher das "Fest der Bildenden Kunst". Im Gegensatz zur 1. Quadriennale 2006 war die Ausstellungsdauer auf vier Monate konzentriert worden.

Als Zugpferd erwies sich die große Beuys-Ausstellung in der Kunstsammlung NRW, die über 75.000 Besucher anlockte. Ein weiterer Publikumsliebling war die riesige Goldene Kugel, die im Zuge der James Lee Byars-Ausstellung in Schloss Benrath auf dem Schlossweiher zu bewundern ist. Glück für alle, die sie noch nicht gesehen haben: das Prunkstück wird noch für ein Jahr dort als attraktiver Blickfang verbleiben. Abgebaut werden hingegen die beiden zur Quadriennale installierten Skulpturen von Bildhauer und Kunstakademie-Direktor Tony Gragg an der Heinrich-Heine-Allee.


Feuerschiff von ZERO- Künstler Heinz Mack, © Heinz Mack/VG Bildkunst.

Auch die anderen Museen haben die Besucherzahlen erreicht, die sie sich vorgestellt hatten. Sehr zufrieden zeigen sich die Quadriennale-Macher von der Medienresonanz. Allein 225 akkreditierte Journalisten reisten zur Eröffnungs-Pressekonferenz an, über 5.000 Artikel und Erwähnungen berichteten über das Kunst-Festival. 82.917 Besuche und 277.755 Seitenaufrufe konnte die eigens eingerichtete Internet-Seite der Quadriennale verbuchen, 1.026 Fans registrierten sich bei Facebook und Twitter.

Zum Abschluss der Quadriennale hatten sich die Organisatoren noch einmal etwas Besonderes einfallen lassen - das QuadriFinale - Finale zur Quadriennale. In Kooperation mit den beteiligten Ausstellungshäusern, dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität und mit Unterstützung eines Studierendenteams fanden Kulturveranstaltungen und Kunstaktionen statt, die die Ausstellungen kurz vor ihrem Abschluss noch einmal auf andere Art und Weise erfahrbar machten.

Zur langen QuadriFinale-Nacht am 15. Januar hatten alle teilnehmenden Ausstellungshäuser noch einmal bis 24 Uhr geöffnet. Fotografie- und Kunstaktionen standen ebenso auf dem Programm wie unkonventionelle Führungen und Künstlergespräche, Art Poetry, Video- und Soundinstallationen sowie transmediale Happenings. Ab Mitternacht wurde im "op de Eck" eine große QuadriFinale-Party gefeiert.

(17. Januar 2010)



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