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Umweltgerechtes Bauen
Neue Veröffentlichung zur Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen bei energetischen Sanierungen.
Das Bauen (Neubau und Sanierung) mit Naturmaterialien hilft den Energiebedarf eines Hauses zu senken. Dafür stehen Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen zur Verfügung: Holzfaserplatten, Zellulose, Flachs, Hanf oder Kork. Die Holzfaserdämmplatte findet Verwendung zur Dämmung von Wänden und Decken auch im Dach. Zellulose oder Flachs reguliert die Luftfeuchtigkeit in damit gedämmten Räumen besonders gut. Stopfhanf als Fugendämmstoff bei Fenstern und Türen ist eine umweltfreundliche Alternative zu Schäumen. Die Rinde der Korkeiche wiederum liefert das Ausgangsmaterial für Bodenbeläge und zur Innen- und Trittschalldämmung. Naturbaustoffe werden oft mit dem internationalen Gütezeichen "Natureplus" gekennzeichnet.
Eine Reihe von Naturmaterialien zum Bauen führt das BUND-Jahrbuch 2012 "Ökologisch Bauen und Renovieren" auf. Die besten Ideen und verschiedene Förderprogramme werden zusammen mit bauökologischen Grundlagen und praktischen Tipps für alle Phasen des Bauens und Renovierens vorgestellt. Erhältlich ist es an größeren Kiosken und beim Bahnhofsbuchhandel sowie über den BUND-Laden im Internet (www.bundladen.de). Quelle: BUND-Ökotipp 17/2011

