Krisenprävention u. -intervention - Schulleiterinnen und Schulleiter
Unser Angebot für Schulleiterinnen und Schulleiter
an Düsseldorfer Schulen
Insbesondere in Krisen, die eine oder mehrere Klassen oder sogar die ganze Schule betreffen, ist die Schulleitung für ein angemessenes Krisenmanagement verantwortlich. Beispiele für solche Krisenfälle können ein Todesfall oder Suizid in der Lehrer- oder Schülerschaft sein, ein angedrohter oder tatsächlich erfolgter Gewaltakt bis hin zu einem Amoklauf. Die Themenschwerpunkte bei Krisen sind so unterschiedlich, dass die Schulleitung häufig bei dem Umgang mit diesen Ereignissen auf Unterstützung angewiesen ist. In erster Instanz sind natürlich die schulinternen Krisen- oder Notfallteams gefragt, die Schulleitung beim adäquaten Management einer Krise zu unterstützen. Diese gibt es jedoch noch nicht an jeder Schule. Außerdem kann es je nach Anzahl der Betroffenen oder aber nach Art der Krise sein, dass auch die Unterstützung durch schulinterne Krisen- oder Notfallteams zur Krisenbewältigung nicht ausreicht.
Das Team der Krisenintervention der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Landeshauptstadt Düsseldorf unterstützt die Schulleitung sowohl präventiv als auch im akuten Krisenfall.
Vorsorge
Präventiv unterstützt das Team der Krisenintervention der Schulpsychologischen Beratungsstelle Schule und Schulleitung mit folgenden Angeboten:
- Beratung bei der Entwicklung individueller Notfallpläne für Schulen (basierend auf den offiziellen Notfallplänen für Schulen des Landes NRW)
- Unterstützung bei der Implementierung von Notfallplänen im schuleigenen Setting
- Unterstützung bei der Bildung von schuleigenen Krisen- oder Notfallteams
- Schulung des schulinternen Krisen- oder Notfallteams (in der Regel im Gruppensetting im Rahmen der angebotenen Fortbildungsreihe)
Akutversorgung und zeitnahe Nachsorge im Krisenfall
Im akuten Krisenfall bietet das Team der Krisenintervention der Schulpsychologischen Beratungsstelle folgende Angebote für die Schulleitung an:
- Krisenintervention und -management, insbesondere bei größeren Krisenereignissen (eine ganze Klasse oder Schule, eventuell auch mehrere Schulen betreffend)
- Führen von Einzel- oder Gruppengesprächen (z. B. Klassengespräche)
- Einschätzung der psychischen Belastung bei SchülerInnen und LehrerInnen, z. B. die Durchführung eines Screenings
- Einschätzung von akuter Eigen- oder Fremdgefährdung (z. B. Suizidalität)
- Koordination von anderen Hilfsangeboten bzw. Verbindungsglied zwischen der Schule und anderen Institutionen
- Beratung im Umgang mit der Presse in Krisenereignissen
Weitere Informationen

Unsere Angebote sind
kostenfrei.
Ansprechpartnerinnen:
Birte Hagenhoff,
Claudia Schedlich,
Psychologische Psychotherapeutinnen
Telefon: 0211.89-95340
schulpsychologie@
duesseldorf.de
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