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Aktuelle Themen:

Krisenprävention u. -intervention - SchulsozialarbeiterInnen

Krisenprävention und -intervention

Unser Angebot für Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an Düsseldorfer Schulen

Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sind neben den Lehrerinnen und Lehrern die Personen, die sich als Ansprechpartner nah bei den Schülerinnen und Schülern bewegen. Nicht selten bekommen diese von Lehrern oder der Schulleitung den Auftrag, sich um einzelne Schüler besonders zu kümmern oder sie werden direkt von einem Schüler/einer Schülerin angesprochen, weil dieser/diese persönliche oder schulische Schwierigkeiten hat. Möglicherweise werden auch selbst Veränderungen an einem der Schüler oder einer Schülerin bemerkt, die als alarmierend oder besorgniserregend eingeschätzt werden.

Obwohl SchulsozialarbeiterInnen mit Schülern und Schülerinnen, die weitergehende Unterstützung benötigen, vertraut sind, können Situationen auftreten, in denen eine zweite professionelle Meinung zur Einschätzung und/oder der weiteren Versorgung eines Schülers/einer Schülerin benötigt wird. Möglicherweise haben Sie das Gefühl, eine Situation spitze sich zu, ein/e SchülerIn benötige dringend psychologische Unterstützung oder sei in einer krisenhaften Situation nicht mehr erreichbar.

Unterschiedliche Szenarien können beispielsweise sein:

  • Eine Schülerin erzählt, dass sich ihre Freundin heimlich mit Rasierklingen an Armen und Beinen schneidet. Wie soll weiter vorgegangen werden? Ist eventuell eine psychiatrische Behandlung, gegebenenfalls auch stationär, indiziert?
  • Eine Schülerin wird immer dünner. Ihr gegenüber wurde das Thema Magersucht beziehungsweise Anorexie bereits angesprochen, sie weigert sich jedoch, darüber zu sprechen. Die Eltern haben auf eine Kontaktaufnahme bisher nicht reagiert. Was kann man tun? Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen?
  • Ein auffälliger Jugendlicher scheint einen wachsenden Groll gegen einzelne Personen, die Schule allgemein oder bestimmte Gruppen von Menschen zu hegen und verhält sich zunehmend auffällig. Wie ist die Lage einzuschätzen, könnte es zu einem Gewaltübergriff kommen?

In Fällen, wie sie oben beschrieben sind oder in denen besonders schnell gehandelt werden muss, bietet Ihnen das Team der Krisenintervention der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Landeshauptstadt Düsseldorf folgende Unterstützungsmöglichkeiten:

  • direkte Kontaktaufnahme
  • zeitnahe Termine, evtl. auch direkt vor Ort in der Schule
  • Beratung und Coaching bei akut krisenhaften Entwicklungen
  • Führen von Einzelgesprächen mit Schülern und Schülerinnen, die gefährdet zu sein scheinen (zum Beispiel psychische Auffälligkeiten wie Depression oder Suizidgefährdung, selbstverletzende Verhaltensweisen, Einschätzung von akuter Eigen- oder Fremdgefährdung u.a.)
  • Fallbesprechungen bezüglich SchülerInnen, die sich akut in einer Krise befinden oder befinden könnten (auch anonymisiert möglich)
  • Unterstützung bei der Bewältigung einer krisenhaften Situation an Ihrer Schule

 

Weitere Informationen



Schulpsychologie - Krisenprävention und -intervention

Unsere Angebote sind
kostenfrei.

Ansprechpartnerinnen:
Birte Hagenhoff,
Claudia Schedlich,
Psychologische Psychotherapeutinnen

Telefon: 0211.89-95340
schulpsychologie@
duesseldorf.de


Weitere Informationen und Downloads

SozialarbeiterInnen - Krisenprävention und -intervention

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24. Mai 2012 | 10:55 Uhr

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