Schulpsychologische Beratungsstelle - Prävention
Präventive Beratung in Schulen
Oft ist es sinnvoll, frühzeitig eine schulpsychologische Beratung in Anspruch zu nehmen, damit sich Schwierigkeiten in der Schule gar nicht erst zu großen Problemen entwickeln.
Wir bieten deshalb in einigen Schulen einmal monatlich Beratungstermine an (Präsenztage), an denen die Schulpsychologin oder der Schulpsychologe einen Schultag für alle schulpsychologischen Fragen in der Schule anwesend ist. Dadurch können frühzeitig Schwierigkeiten in der Schule mit Eltern, Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeitern und auch den Schülern besprochen und Vereinbarungen über weitere Schritte getroffen werden.
Die Themen sind dabei vielfältig: Hausaufgaben, Lerntechniken, Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen, Rechenschwierigkeiten, Hochbegabung, Probleme mit Mitschülern, Ängste, Konzentration, Aggressivität, Erziehungsfragen, Wahl der geeigneten Schulform, Umgang mit Unterrichtsstörungen und vieles andere mehr aus den Bereichen Lernen, Entwicklung und sozialer Umgang in der Schule.
Auch als Lehrkraft können Sie das präventive Angebot nutzen. Wir sind für alle Themen Ihres beruflichen Alltags in der Schule im Rahmen der präventiven Beratung ansprechbar und unterstützen Sie selbst sowie Ihr Kollegium gerne in Ihrem beruflichen Alltag, bei Fachthemen und bei Schritten der Schulentwicklung.
Vertraulichkeit gewährleistet
Dabei ist es wichtig, zu wissen, dass die Schulpsychologen weiterhin der Verschwiegenheit unterliegen. Sie können sich auch unabhängig von der Möglichkeit der Beratung in der Schule an die Schulpsychologen in der Beratungsstelle wenden und um Vertraulichkeit auch bei einem Gespräch in der Schule bitten. Dies gilt sowohl für Eltern als auch für Lehrkräfte und für Schülerinnen und Schüler. Aber häufig ist es sinnvoll, gemeinsam mit allen Beteiligten die Schwierigkeiten zu besprechen und gemeinsam eine Lösung zu suchen.
Angebote im Rahmen der präventiven Beratung in Schulen
- Einzelberatung von Eltern, Schülern, Lehrkräften oder pädagogischen Mitarbeitern
- Beratung am „runden Tisch“ mit allen Beteiligten
- Klassenbeobachtungen mit anschließender Beratung
- Screening von Lernschwierigkeiten
- Beratung zu schulischen Fördermaßnahmen
- Systemberatung und Coaching
- Aufbau und Förderung von Vernetzungen mit anderen Kooperationspartnern vor Ort, wie z.B. der Jugendhilfe, den Beratungsstellen, der Familienbildung
Eltern oder Lehrkräfte, die dies in Anspruch nehmen wollen, fragen am besten in der Schule nach, ob dieses Angebot besteht, und lassen sich dann einen Termin geben.
Weitere Informationen
- Veranstaltungshinweise und Fortbildungsangebote
- Fachinformationen zu schulpsychologischen Themen
- Umfangreiche Linksammlung
Weitere Hinweise
Zur Durchführung von Fördermaßnahmen in Düsseldorfer Grundschulen bei LRS und Dyskalkulie haben das Schulamt und das Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf ein gemeinsames Konzept entwickelt.
Weitere Informationen (Download PDF-Datei 196 KB)



