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Zwei Auszubildende stellen sich vor

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Mustafa Dilber

Wie lange leben Sie schon in Deutschland und wo wurden Sie geboren?

Ich komme aus Viersen, bin dort geboren, lebe dort und pendele jeden Tag zur Arbeit nach Düsseldorf. Meine Familie kommt ursprünglich aus der Türkei und lebt inzwischen in dritter Generation in Deutschland. Mein Opa war der Erste von uns, der damals als Gastarbeiter nach Deutschland kam. Er holte seine Familie nach, als mein Vater 16 Jahre alt war.

Warum haben Sie eine Ausbildung bei der Stadt begonnen und wo arbeiten Sie?
Wie gefällt es Ihnen und welche Eindrücke haben Sie bisher gewonnen?

Ich wollte schon früh im öffentlichen Dienst arbeiten und habe mich ursprünglich für ein Lehramtsstudium in Wuppertal interessiert. Trotz Zusage habe ich diese Ausbildung nicht begonnen und stattdessen für drei Semester ein technisches Studium in Aachen vorgezogen. Dieses Studium habe ich abgebrochen und mich für den mittleren nichttechnischen Vorbereitungsdienst bei der Stadtverwaltung Düsseldorf beworben. Als ich die Zusage der Stadt erhalten habe, besaß ich noch die türkische Staatsangehörigkeit. Eine Voraussetzung für die Beamtenausbildung ist aber die deutsche Staatsbürgerschaft oder die eines Landes der Europäischen Union. Da war für mich schnell klar, dass ich die türkische Staatsangehörigkeit abgeben will. Da die Formalitäten noch nicht am Einstellungstag bei der Stadt abgeschlossen waren, wurde mir zunächst die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten angeboten. Sie gleicht der Ausbildung im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst. Nach kurzer Zeit konnte ich die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen und bin in die Ausbildung zum Beamten des mittleren Dienstes gewechselt. Ich bin sehr froh, dass die Stadt als Arbeitgeberin schnell und unkompliziert auf meine Situation reagiert hat und eine individuelle Lösung für mich gefunden hat.

Ich bin davon überzeugt, dass es eine sehr gute Entscheidung war, eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung zu beginnen. Düsseldorf bietet sehr gute Zukunftsperspektiven und die Übernahmechancen sind viel größer als bei anderen Kommunen. Außerdem ist der sichere Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst für mich ein wichtiges Entscheidungskriterium gewesen.

Meine erste Einsatzstelle war im Straßenverkehrsamt, im Bereich Zulassung. Die Arbeit hat mir richtig Spaß gemacht. Ich hatte viel mit Publikum zu tun und konnte viel mitarbeiten. Für den zweiten Ausbildungsabschnitt habe ich mir als Einsatzstelle die Feuerwehr gewünscht. Auch dieser Wunsch wurde berücksichtigt. Ich habe dort in der Buchhaltung gearbeitet und es hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, die Grundstimmung war prima.
Im Moment bin ich wieder, wie ich es mir gewünscht habe beim Hauptamt beschäftigt, allerdings erst zwei Tage. Ich kann zu der Arbeit daher noch nicht viel sagen, außer dass die Kolleginnen und Kollegen mich sehr nett empfangen haben.

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Maria Schiro

Wie lange leben Sie schon in Deutschland und wo wurden Sie geboren?

Ich bin 1987 in Kasachstan geboren und 1993 mit meinen Eltern und Geschwistern nach Düsseldorf gezogen. 1994 ist die Familie meines Vaters, dass heißt die Großeltern, Tante und Onkel auch nach Düsseldorf gekommen. Wir haben zunächst vier Monate in einem Wohnheim auf der Oststraße gelebt. Meine Eltern haben schnell Deutsch gelernt. Mein Vater fand schon nach kurzer Zeit eine Arbeitsstelle als Gießer und später in seinem erlernten Beruf als Kraftfahrzeugmechaniker. Er übt diese Tätigkeit bis heute aus.
Nachdem ich erst im Kindergarten war, um die deutsche Sprache zu lernen, wurde ich mit sieben Jahren eingeschult. Ich habe dann die Grundschule und anschließend das Gymnasium besucht. Nach der Schule habe ich längere Zeit gejobbt, weil ich nicht genau wusste, welche Ausbildung ich machen wollte.

Warum haben Sie eine Ausbildung bei der Stadt begonnen und wo arbeiten Sie?
Wie gefällt es Ihnen und welche Eindrücke haben Sie bisher gewonnen?

Auf die Möglichkeit der Ausbildung bei der Stadt Düsseldorf, bin ich durch die Faltblätter "Ausbildung im Sinn? Düsseldorf im Kopf!", die im Bürgerbüro auslagen und durch die vielfältigen Informationen im Internet aufmerksam geworden. Als ich mich näher damit befasst habe, wurde mir von allen Seiten bestätigt, dass es sich bei der Stadt um einen guten, sicheren und vielseitigen Arbeitgeber handelt und man sich in viele Richtungen weiterbilden kann. Daraufhin habe ich mich um eine Ausbildungsstelle zur Verwaltungsfachangestellten im Differenzierungsbereich öffentliche Ordnung bei der Stadtverwaltung Düsseldorf beworben. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Ausbildung erfolgt der Einsatz im Ordnungs- und Servicedienst (OSD) des Ordnungsamtes. Der OSD überwacht unter anderem die Einhaltung der Düsseldorfer Straßenordnung - also die Überwachung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf Düsseldorfer Straßen, Plätzen und Wegen (Verhinderung von Verschmutzungen, von störendem Verhalten, wie zum Beispiel Lagern, Lärmen, aggressivem Betteln oder störendem Alkoholgenuss).

Ich bin kein wirklicher Büromensch und wollte schon immer beruflich etwas mit Menschen zu tun haben. Meine Stelle beim OSD passt da genau. Die Arbeit gefällt mir auch sehr gut, weil ich gerne draußen arbeite.
Anfangs war meine größte Angst der Innendienst, weil ich ein sehr praktisch veranlagter Mensch bin. Doch schon bei meiner ersten Innendienstaufgabe konnte ich feststellen, dass ich auch diese Arbeit gerne und gut erledigen kann. Ich war an einem Servicetelefon eingesetzt und habe die Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantwortet.. Diese Arbeit am Schreibtisch mit PC und Telefon war eine sehr positive Erfahrung und ich habe das sehr gerne gemacht, so dass ich meine Angst vor Bürotätigkeiten verloren habe. Meine Ausbildung bei der Stadt gefällt mir sehr gut und es war die richtige Entscheidung.

Ausbildung bei der Stadtverwaltung Düsseldorf
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24. Mai 2012 | 12:02 Uhr

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